Menü

Bewerbungsblog & Karriere Blog make-it-better: Bewerbungstipps - Karrierertipps

Blog: für ein erfolgreiches Berufsleben, Tipps zu Karriere, Jobsuche, Bewerbung, Lebenslauf, Vorstellungsgespräch, Gehaltsverhandlung, Selbstmarketing, Karriere Coaching von Frauen, berufliche Neuorientierung, Gesprächsführung, Frauen & Männer in Führungspositionen, Mitarbeiterführung, Konfliktmanagement, Mentaltraining, Hypnose Coaching, Kommunikationstraining von Jürgen Zech, Karriereberater, Bewerbungscoach und Businesscoach.

Was will uns die Stellenanzeige sagen: Vorstellung des Unternehmens, Tätigkeiten, Qualifikationen, betriebliche Leistungen?

Bild von rawpixel auf Pixabay

Neue Jobs finden Sie in der Regel in Online Stellenbörsen. Mittlerweile gibt es über 1000 Jobbörsen. Wenn eine Firma oder ein Personalvermittler eine Fachkraft oder Führungskraft sucht, führt aktuell noch kein Weg an einer Stellenanzeige vorbei. Was heißt das für die Bewerber oder Stellensuchenden? Was steht in der Stellenanzeige? Wie funktioniert die Stellenanzeigenanalyse?

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Welchen Nutzen bringen Sie der zukünftigen Firma?

Unternehmen sind nutzenorientiert. Sie suchen einen neuen Mitarbeiter mit spezifischen Qualifikationen und einer geeigneten Ausbildung. Deswegen sollten Sie, bevor Sie sich an das Schreiben der Bewerbung machen, genau lesen, was sich der Arbeitgeber wünscht. Die Angaben in der Stellenanzeige müssen mit Ihren Vorkenntnissen zu mindestens
75 % übereinstimmen, damit Sie sich erfolgreich bewerben können.

Dazu ist eine umfassende Analyse des Stellenangebotes notwendig. Vor allem die Bereiche Tätigkeiten/ Aufgaben, Profil/ Qualifikationen sind für den zukünftigen Arbeitgeber besonders wichtig. Denn er sucht einen neuen Angestellten, der sich nahtlos in das bestehende Team einfügt und es mit seiner Qualifikation verstärkt.

Den Personaler interessieren daher nicht alle beruflichen Erfahrungen und Qualifikationen, sondern nur die in der Anzeige aufgelisteten. Sie müssen im weiteren Bewerbungsverfahren die Anforderungen der Stellenanzeige mit Ihrem persönlichen Profil abgleichen. Viele Menschen bewerben sich nämlich auf Arbeitsstellen ohne das nötige berufliche und persönliche Profil dafür mitzubringen. Dann sind Absagen vorprogrammiert.

Deswegen ist es sinnvoll eine Gegenüberstellung des von der Firma gewünschten Know-hows und den eigenen Berufserfahrungen und Qualifikationen zu machen. Dann sehen Sie relativ schnell, ob es sich lohnt sich auf das Stellenangebot zu bewerben. Und wenn ja, was den neuen Arbeitgeber wirklich interessiert.

Wer hat Angst vor der Stellenanzeige? Einfach cool bleiben hilft!

Aktuell sind aber die Anzeigen oft ein Wunschkonzert der Personal-, Fachabteilung nach dem Motto, „Darf es nicht noch ein bisschen mehr sein?“ Zumeist werden nicht alle Anforderungen wirklich für die tägliche Arbeit benötigt. Daher legen Sie eine Reihenfolge fest, was Ihrer Meinung nach wirklich zählt. Oft sind es der ersten 3-5 Tätigkeiten. Wenn Sie sich beim Profil unsicher sind - manchmal werden Bewerber mit verschiedenen Abschlüssen aufgefordert sich zu bewerben – dann rufen Sie einfach mal an oder schicken kurz eine Mail. Danach sind Sie schlauer.

Wie werten Sie die Stellenanzeige gewinnbringend aus?

Vorgeschriebene Anforderungen an eine Stellenausschreibung gibt es nicht. Doch es haben Sie über die Jahre gewisse Standards etabliert. Eine Stellenanzeige beginnt in der Regel mit Angaben zur Position, dem Beschäftigungsumfang und einer kurzen prägnanten Tätigkeitsbeschreibung mit einer kurzen Vorstellung des Unternehmens.

Nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hat ein Arbeitgeber den Arbeitsplatz so auszuschreiben, dass er keinen Bewerber aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt.

Eine Stellenanzeige enthält fast immer folgende Angaben:

  • Angaben über das Unternehmen, Branche, Produkte und Dienstleistungen, Kundenkreis, Marktposition
  • Die exakte Berufsbezeichnung
  • Stellenprofil, Angaben über den Aufgabenbereich
  • Anforderungen fachlicher und persönlicher Art an den gesuchten Mitarbeiter, wie Ausbildung, Berufserfahrung, Spezialkenntnisse, Alter
  • Angaben über den Bewerbungsweg, über telefonische Informationen, Ansprechpartner
  • Angaben über Bezahlung, besondere betriebliche Leistungen

Im nächsten Schritt können Sie am Beispiel einer Ihrer Stellenanzeige den Abgleich – das Matching üben.

Belegen Sie Ihre Kenntnisse mit ganz konkreten Beispielen: Wählen und benennen Sie Ihre Projekte, Studienarbeiten, Aufgaben in diversen Arbeitsfeldern, Arbeitsmethoden und entsprechende Ergebnisse aus jedem Bereich Ihres Portfolios

Matching der Anforderungen aus der Stellenanzeige mit dem eigenen Profil.

Welche Aufgaben sind für das
Unternehmen zu erledigen?

Welche Aufgaben/ Tätigkeiten haben Sie schon ausgeübt?

 

 



 

                

Welches Profil/ Qualifikationen
 wünscht sich das Unternehmen?

Welches Profil/ Qualifikationen
haben Sie zu bieten?



 

              

 

Nächste Woche gibt es weitere Kapitel dieses ultimativen Bewerbungsratgebers zu lesen. Bleiben Sie uns treu.


Über den Autor

Jürgen Zech, Karriereberater, Business Coach, Bewerbungscoach

Seit 20 Jahren arbeite ich als Karrierecoach, Business Coach und Bewerbungscoach in Köln. Ich habe mich auf Beratung rund um die Karriereplanung und berufliche Neuorientierung spezialisiert. Mit Bewerbern arbeite ich an ihrer Bewerbungsstrategie, Jobsuche, der Optimierung der Bewerbungsunterlagen sowie an der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche.

Daneben biete ich berufliches Coaching bei Unzufriedenheit im Job, Problemen mit Beruf, Kollegen, Chef sowie Business Coaching für Führungskräfte als Sparringspartner und Coach für ein optimales Selbstmarketing an. Im Coaching habe ich mich auf komplexe Sachverhalte, Kommunikationsprobleme und schwierige Ausgangslagen spezialisiert.

 
 

Freue mich, wenn der Blog gefällt und Sie ihn teilen - danke!

 

Wo finden Sie geeignete Stellenanzeigen?

Bild von StartupStockPhotos auf Pixabay

Im Laufe seines Berufslebens kommt heute jeder mehrmals in die Lage, sich bewerben zu müssen. Das Internet hat die Zeitung als bevorzugtes Medium für Stellenmärkte abgelöst.

Der aktuelle Arbeitsmarkt ist von der Globalisierung und von der Schnelligkeit geprägt. Viele Rahmenbedingungen mit denen Sie konfrontiert sind, ändern sich permanent. Sie als Stellensuchender müssen sich diesem dynamischen Arbeitsmarkt bei der Stellensuche anpassen. Doch wo finden Sie die passenden Stellen?

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Einen Vergleich der besten Börsen finden Sie auf https://www.vergleich.org/jobboerse/

Online-Stellenbörsen:

Weiterhin können Sie auch Jobs in den Sozialen Netzwerken wie Xing oder LinkedIn suchen oder sich finden lassen:

LinkedIn: https://de.linkedin.com/jobs

Sie können Ihre Karriereziele, einschließlich der Arten von Unternehmen und Positionen, die Sie am meisten interessieren, mit Recruitern auf LinkedIn teilen. Wenn Sie sich entscheiden, Ihre Karriereziele mitzuteilen, können Nutzer des Recruiter-Produkts von LinkedIn Sie aufgrund Ihrer geteilten Karriereziele finden, wenn sie nach Profilen suchen.

Xing: https://www.xing.com/jobs/stellenmarkt

XING vereint sowohl die Vorteile der aktiven als auch der passiven Jobsuche. Das heißt, Sie können in unserem Stellenmarkt aktiv nach passenden Stellenanzeigen suchen oder sich über Ihr Xing-Profil von Headhuntern und Recruitern finden lassen.

Google for Jobs ist keine Stellenbörse im klassischen Sinne

Sie können die Google Jobsuche aufrufen, indem Sie ins Suchfeld Stellenangebote + Berufsbezeichnung schreiben. Es werden klassische Jobbörsen und Jobangebote durchforstet und klar gegliedert angezeigt.

Beim Anklicken einer Anzeige, finden Sie die Inhalte der angeklickten Stellenanzeigen rechts im Bild. Dort können Sie auch entscheiden über welches Jobportal Sie sich bewerben möchten.

Bildnachweis Suchergebnis von www.google.de

Die Jobsuche selber bietet eine Vielzahl an Filtermöglichkeiten. Besonders komfortabel auch die Umkreissuche. Da hat der Nutzer die Option, sehr fein abgestimmt nach Jobs in der Nähe seines Wohnortes zu suchen oder nach Datum der Veröffentlichung.

Einen Stellen-Alert können Jobsuchende für jede Stelle einzeln aktivieren über den kleinen Schalter im Layer „Für diese Suchanfrage Alerts per E-Mail aktivieren“ und sich geeignete Stellen zusenden lassen.

Was ist auf der Suche nach dem TOP-Arbeitgeber zu beachten?

Jobsuche von William Iven auf Pixabay

Wer die Stellensuche plant, muss sein Ziel kennen. Prüfen Sie jedes Angebot bezogen auf Ihre Ziele. Sie vermeiden dadurch unnötige Arbeit und Enttäuschungen bei Ihrer Stellensuche.

Welchen Job suchen Sie überhaupt?

Die erste Fragen, die Sie sich stellen sollten: Welche Stelle suche ich überhaupt? Das heißt nach welcher Berufsbezeichnung oder Tätigkeit wollen Sie suchen. Nehmen Sie sich ausreichend Zeit, um die Frage in Stichpunkten zu beantworten. Denken Sie über alternative Berufsbezeichnungen, mögliche Branchen, Bereiche und Arbeitsorte nach. Überlegen Sie sich, ob Sie sich bei der Stellensuche den Rat eines Bewerbungsberaters einholen möchten.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Welche Berufsbezeichnung passt auf Sie?

Auch wenn Sie genau wissen, wonach Sie suchen: Für die gesuchte Tätigkeit gibt es häufig mehrere Bezeichnungen. Das müssen Sie bei der Suche beachten.

Die Stelle eines Finanzbuchhalters kann als Controller oder auch als Spezialist für das Rechnungswesen ausgeschrieben sein. Wer nach dem Key Account Manager sucht, kann alternativ Stichwörtern wie Großkundenbetreuer oder Vertriebsleiter in die Suchmaske eingeben.

Am Beispiel der Suche nach einer Position als Sales Managers möchte ich die Auswahl der Suchbegriffe erläutern. Sie starten damit, dass Sie bei der Suche im Internet das Begriffspaar Stellenangebote Sales Manager  eingeben und sich die Ergebnisse in den Jobbörsen und Google Jobs ansehen. Sie erstellen eine Liste der gefunden Begriffe, die am Besten auf Ihren Jobwunsch zu treffen. Dann beginnen Sie die verfeinerte Suche mit diesen Begriffen in Kombination mit Stellenangebote.

BEISPIEL Sales Manager

Sie möchten Sales Manager in einem Unternehmen tätig werden. Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt, wenn es um Titel für Vertriebsmitarbeiter geht.

Benannt nach der Aufteilung des Verkaufsgebiets sind das zum Beispiel:

Field Sales Manager

Area Sales Manager
Regional Sales Manager

National Sales Manager

Global Sales Manager
Global Sales Excellence Manager

Benannt nach der Zuordnung zu Kunden, Produkten, Stadium des Verkaufsprozesses:

Key Account Manager

Technical Sales Manager

Travel Sales Manager

After Sales Manager

Benannt nach der Hierarchie:

Junior Sales Manager

Senior Sales Manager

Sales Director

Chief Sales Officer
Leiter Vertrieb und Marketing
Verkaufsleiter

Benannt nach Betätigungsfeldern:

Online Sales Manager

Technical Sales Manager
Vertriebsmitarbeiter

Verkaufsexperte im Außendienst
Mitarbeiter Vertriebsaußendienst

Jetzt sollten Sie entscheiden, welche der Begriffe oder Wortkombinationen, die für Sie persönlich besten Ergebnisse ergibt.

Lernen Sie die aktive und passive Jobsuche kennen!

Bei der Jobsuche gibt es grundsätzlich zwei Methoden: Die aktive Jobsuche und die passive Jobsuche. Aktive Stellensuche heißt, dass Sie selbst aktiv nach Stellenanzeigen oder interessanten Unternehmen im Internet suchen. Im Rahmen der aktiven Jobsuche gibt es drei Möglichkeiten:

a) Die Suche nach passende Stellenangeboten

b) Die Suche nach Firmen, die an Ihnen interessiert sein könnten

c) Die Bewerbung bei Personalberatern /-Vermittlern

Im Anschluss an die Stellensuche mit allgemeinen Websuchmaschinen empfehlen wir die Suche mit Metasuchmaschinen wie z. B. Jobs.de, Opportuno.de, Kimeta.de, Stellenanzeigen.net, Jobmonitor.com, Joboter.de, Careerjet.de, Trovit.de.

Unter passiver Jobsuche versteht man alle Aktivitäten, die dafür sorgen, dass Ihr Profil von Arbeitgebern oder Personalberatern gefunden wird. Das können z. B. ein Xing oder LinkedIn Profil sein, indem Sie bestimmte Kompetenzen darlegen und Ihr Berufsweg und die Firmen, bei denen Sie tätig waren erkennbar sind. Manche Stellen werden heute gar nicht mehr in Jobbörsen ausgeschrieben, sondern nur auf den Karriereseiten der Arbeitgeber veröffentlicht.

Nächste Woche gibt es weitere Kapitel dieses ultimativen Bewerbungsratgebers zu lesen. Bleiben Sie uns treu.

Was sind die 10 TOP-Erwartungen von Mitarbeitern an Arbeitgeber

Befragung Beruf Karriere Bildquelle: CreditPlus Bank AG

Unternehmen müssen sich immer mehr anstrengen, um geeignete Kandidaten von sich zu überzeugen. Die überwiegende Mehrheit der arbeitenden Bevölkerung schöpft aus der Berufsausübung also wesentlich mehr als nur den Erwerb eines Gehalts. Doch was ist, den Mitarbeitern beim Arbeitgeber wirklich wichtig.

Welche Erwartungen haben Sie an die Arbeitsstelle?

Eine Umfrage „Beruf und Karriere 2017“ der CreditPlus Bank AG gibt darüber Auskunft. An der bevölkerungsrepräsentativen Online-Studie „Beruf und Karriere 2017“ der CreditPlus Bank AG haben sich 1.008 Deutsche ab 18 Jahren beteiligt.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Die Befragung wurde im Mai 2017 durch das Marktforschungsunternehmen Toluna durchgeführt.

Die Ergebnisse sind repräsentativ hochgerechnet und auf ganze Zahlen gerundet. Für sechs von zehn Berufstätigen und Arbeitssuchenden steht bei der Wahl eines Arbeitsgebers das gute Betriebsklima an erster Stelle. Flexible Arbeitszeiten liegen bei den Bewerbern ebenfalls hoch im Kurs.

Die Ergebnisse der Befragung im Überblick:

1.      Gute Arbeitsatmosphäre und ein gutes Betriebsklima (58 Prozent)

2.      Flexible Arbeitszeiten (48 Prozent

3.      Betriebsinterne Aufstiegsmöglichkeiten – der Wunsch von 37 Prozent

4.      Eine überdurchschnittliche Entlohnung wünschen sich 34 Prozent

5.      Eine harmonische Teamarbeit (33 Prozent)

6.      Das Abarbeiten anspruchsvoller Aufgaben ist für 31 Prozent wichtig

7.      Weiterbildungsmaßnahmen, gefördert durch das Unternehmen (30 Prozent)

8.      Arbeiten im Home-Office ist für 29 Prozent ein Kriterium

9.      Ein familienfreundliches Unternehmen wünschen sich 29 Prozent

10.    Sozial- und Sonderleistungen ist für 27 Prozent wichtig

Drei Viertel der deutschen Arbeitnehmer geben in dieser Befragung an, dass ihnen ihr Job Spaß macht, sie mit Freude zur Arbeit gehen. Das ist doch ein durchweg positives Ergebnis.

Doch wie sieht es bei Ihnen aus? Was ist Ihnen bei der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers wichtig? Mit dem nachfolgenden Fragebogen können Sie bei sich eine Tendenz erkennen und entscheiden, worauf Sie bei der Bewerbung bei Ihrem zukünftigen Arbeitgeber achten sollten. „Denn prüfe wer sich ewig bindet, ob er nicht noch etwas Besseres findet.“ In diesem Sinne viel Spaß beim Ausfüllen des Fragebogens.

Eigene Erwartungen an den neuen Arbeitgeber abklären

Füllen Sie für sich selbst diesen Fragebogen aus. Wenn die Wertung besonders stark ist wählen Sie die 10. Wenn sie nicht wichtig die 1. Ansonsten sind auch Zwischenwerte wichtig. Danach sehen Sie, was für Sie im Job im Mittelpunkt steht.

Gut mit den Kollegen zusammenzuarbeiten

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Sich stark im Job engagieren

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Neben dem Job weiterbilden

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Studium oder Ausbildung beginnen bzw. fortführen

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Gelerntes weitervermitteln

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Berufliche Auszeit / Sabbatical nehmen können

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Gute Arbeitsklima

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Nette Kollegen, mit denen man auch privat verkehrt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Ein attraktives Gehalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Familienfreundlichkeit & Home Office

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Attraktive Sozialleistungen

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Inhaltlich interessante Tätigkeit

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Spannende Aufgaben

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Sicherer Arbeitsplatz

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Flexible Arbeitszeit

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Gute Verkehrsanbindung

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Gute Aufstiegschancen

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Innovatives Unternehmen

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Eine Arbeit, die Spaß macht

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Ein Beruf, der Zukunft hat

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Job, der den eigenen Fähigkeiten und Neigungen entspricht

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Anerkennung der eigenen Leistungen

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Planbare Arbeitszeiten

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Schnelle Verantwortungsübernahme

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Sinn in der Arbeit zu erkennen

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Nach Feierabend abschalten können

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Die Arbeit lockerer sehen

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Effizienter arbeiten

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Mehr Freizeit zu haben

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Die eigenen Kompetenzen, Erfolge selbstbewusst präsentieren können

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

Wählen Sie für sich nach dem Ausfüllen des Fragebogens 5 Aspekte aus und Ranken diese nach Wertigkeit von Wichtig zu weniger wichtig von 1-5.

1.

2.

3.

4.

5.

Die Fortsetzung des ultimativen Bewerbungsratgebers auf diesem Blog folgt. Bleiben Sie uns treu.


Tipps, wie Sie mit Erfahrung und Know-how den Personaler beeindrucken

Profil zeigen in der Bewerbung von Manfred Steger auf Pixabay

Rasch auf den Punkt zu kommen, ist dabei unerlässlich. Personalchefs wenden im Schnitt maximal fünf Minuten Zeit auf, um Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse eines Bewerbers durchzuchecken. Bitte keine Motivationsschreiben, Serienbriefe als Bewerbungsanschreiben versenden, sondern individuelle Bewerbungsanschreiben mit harten Fakten und praktischen Beispielen. Sie haben exakt eine A4-Seite Platz, um überzeugend zu erklären, warum Sie für den Job der Richtige sind. Ein aussagekräftiger Lebenslauf mit klaren Angaben zu den ausgeübten Tätigkeiten und den wesentlichen Fortbildungen überzeugt den Personaler.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Welche beruflichen Erfahrungen bringen Sie mit?

Sie sollten bedenken, Unternehmen sind nutzenorientiert. Welcher Mitarbeiter bringt das richtige Know-how mit, damit das Unternehmen, die Abteilung erfolgreich arbeitet. Diese Tatsache vergessen viele Kandidaten, wenn Sie sich bewerben. Denn was nutzen die besten Berufserfahrungen in Bereichen, die für den Arbeitgeber irrelevant sind.

Welche Fehler werden beim Erstellen der Bewerbung gemacht?

Häufig wird beim Bewerben der Fehler gemacht, keine Auswahl aus den eigenen Erfahrungen und Kenntnissen zu treffen. Da wird dem Personaler alles sozusagen vor die Füße geworfen und der soll sich das richtige aussuchen. Das ist keine gute Strategie! Besser ist es Schritt für Schritt vorzugehen und eine berufliche Standortbestimmung zu machen. Dann suchen Sie nach Stellen, die zu Ihrem Berufsprofil passen und gleichen die gemachten Erfahrungen mit den auszuübenden Tätigkeiten ab.

Damit Sie einfach ein Profil erstellen können, habe ich für Sie Leitfragen aufgelistet, die Ihnen helfen, einen guten Überblick über Ihr berufliches Portfolio zu bekommen. Sie werden sich wundern, was Sie alles können und zu bieten haben.

Klare Kante zeigen – Erfahrung, Know-how erfassen

Ziehen Sie eine Bilanz Ihrer beruflichen Entwicklung: Schreiben Sie auf, welche Arbeitsfelder und Tätigkeiten Sie ausgeübt haben.

  • Schildern Sie kurz Ihre wichtigsten Tätigkeiten in einer Arbeitswoche.
  • In welchen Tätigkeiten haben Sie die besten Ergebnisse erzielt?
  • Was ist Ihnen bisher besonders leicht gefallen?
  • Gab es berufliche Leistungen die Ihnen großen Erfolg oder Lob einbrachten?
  • Welchen Nutzen hat ein potentieller Arbeitgeber, wenn er Sie einstellt?

Profil erstellen: Check-Liste der Tätigkeiten je nach Firma und Branche

1.  Firma:

2.  Unternehmensbereiche:

-

-

-

3.  Abteilungen:

-

-

-

4.  Berufsbezeichnung:

-

-

5.  tägliche Aufgaben:

-

-

-

-

-

-

-

-

6.  Vertretungen:

-

-

7.  besondere Aufgaben:

-

-

-

8.  Erfolge:

-

-

-

Dieser Fragebogen hilft Ihnen das eigene berufliche Profil klar zu erfassen. Damit sehnen Sie schnell, was Sie dem potentiellen Arbeitgeber zu bieten haben. Auch können Sie einfach erfassen, ob es sich rentiert eine Bewerbung für die Stelle zu verfassen oder es sich nicht die Zeit für eine Bewerbung zu investieren.

Sollten Sie Hilfe bei der Bewerbung oder beruflichen Neuorientierung benötigen stehe ich Ihnen als Bewerbungscoach mit Bewerbungsberatung zur Seite.

Nächste Woche gibt es weitere Kapitel dieses ultimativen Bewerbungsratgebers zu lesen.

Was ist beim Schreiben einer Bewerbung zu beachten?

Erfolgreiche Bewerbung, Tipps Gerd Altmann auf Pixabay

Eine Bewerbung ist erfolgreich, wenn eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erfolgt. Das bedeutet, das Unternehmen hat Interesse an Ihrer Person und Ihrem Know-how gefunden.

Was macht eine erfolgreiche Bewerbung aus?

Nun sollte der Bewerbungsprozess starten. Doch welche Elemente gehören zu einer Bewerbung. Welche Schritte in welcher Reihenfolge sind sinnvoll, damit die Bewerbung perfekt wird? Denn bedenken Sie, es geht um Werbung also um positives Auffallen, um aus der Masse der Bewerber hervorzustechen. Wenn Sie die folgenden Aspekte beachten, sind Sie auf einem guten Weg zum neuen Job.

Worauf müssen Sie beim Bewerben achten?

  • Das Verfassen eines perfekten Bewerbungsschreibens stellt den aufwendigsten Teil einer Bewerbung dar.
  • Bevor Sie eine erfolgreiche Bewerbung schreiben, müssen Sie sich zuerst über Ihr Berufsprofil klar werden – welche Erfahrungen, Fähigkeiten, Know-how haben Sie?

    [In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]


  • Dann wird der Arbeitsmarkt sondiert. Legen Sie fest nach welchen Berufsbezeichnungen, Tätigkeiten oder Firmen Sie suchen.
  • Die Stellensuche beginnt. Am besten nutzen Sie dazu Google Jobs oder Metasuchmaschinen wie Indeed oder Kalaydo oder den Marktführer Stepstone.
  • Jetzt erfolgt ein Matching zwischen Ihren Erfahrungen und den Aufgaben der Stellenanzeige.
  • Eine erfolgreiche Bewerbung passt haargenau zu den geforderten Aufgaben und dem Profil der jeweiligen Stellenanzeige.
  • Als erstes wird der Lebenslauf in tabellarischer Form verfasst. Jede berufliche Station wird durch Tätigkeitsmerkmal angereichert. Bitte nicht mehr als 8 Merkmale pro Stelle.
  • Im nächsten Schritte verfassen Sie ein Bewerbungsanschreiben, das auf alle Anforderungen und das Profil der Stellenbeschreibung eingeht.
  • Das Anschreiben ist nicht länger als 1 DIN A4 Seite, denn der Personaler hat wenig Zeit.
  • Anschreiben und Lebenslauf werden immer auf die ausgewählte Stelle zugeschnitten.
  • Im Bewerbungsschreiben kommt es darauf an, die eigenen Stärken gezielt zu vermitteln, um damit den Mehrwert für die Firma herauszustellen.
    - Was können Sie?
    - Was sind die Gründe Ihrer Bewerbung?
    - Warum sind gerade Sie besonders gut für die Stelle geeignet?
  • Je besser Sie in Ihrer Bewerbung auf die Anforderungen der Stelle eingehen, desto höher ist Ihre Erfolgsquote. Damit steigen Ihre Chancen auf ein Vorstellungsgespräch.

Nächste Woche gibt es weitere Kapitel dieses ultimativen Bewerbungsratgebers zu lesen. -->Hier klicken, [ 3.0 Tipps, wie Sie mit Erfahrung und Know-how den Personaler beeindrucken ] um die Fortsetzung des ultimativen Bewerbungsratgers auf diesem Blog zu lesen. Bleiben Sie uns treu.

Einfach perfekt bewerben – der ultimative Bewerbungsratgeber

Einfach perfekt bewerben von Igor Link auf Pixabay

Die Bewerbung per E-Mail oder Bewerbungsportal ist mittlerweile längst Standard. Doch das Bewerben ist in den letzten 10 Jahren immer komplexer geworden. Wie schreiben Sie die Bewerbung richtig? Wo finden Sie Stellenanzeigen? Wie erstellen Sie ein Berufsprofil? Was gehört in den Lebenslauf? Und wie bereiten Sie sich auf Ihr Vorstellungsgespräch vor? In diesem Bewerbungsbuch finden Sie kompetente Antworten.

Wie Sie meine Erfahrung als Bewerbungscoach für Ihre Bewerbung nutzen können

In meiner Tätigkeit als Bewerbungscoach und Karriereberater erleben ich es oft, dass Fachkräfte und Führungskräfte eine gute Arbeit leisten, aber Schwierigkeiten haben, ihre Kenntnisse, ihr Engagement und ihre Erfolge in der Bewerbung optimal darzustellen.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Dieser, aus der Praxis entstandene Ratgeber, rund die perfekte Bewerbung und das Vorstellungsgespräch bietet Kandidaten die entscheidenden Antworten auf die Fragen, auf die es beim Bewerben wirklich ankommt. Nämlich, wie bewerbe ich mich richtig und erfolgreich!

Nun stelle ich in meinem Blog diesen wichtigen Bewerbungsratgeber in einzelnen Kapiteln kostenlos zur Verfügung.

Heute zuerst mal das Inhaltsverzeichnis als Vorfreude auf das komplette E-Book rund um das Bewerben. Außerdem gibt es das erste Kapitel zu Lesen.

Die ersten Schritte zum Traumjob

Bei der Bewerbung stehen drei Dokumentenarten im Vordergrund: Das Anschreiben, der Lebenslauf, die Arbeitszeugnisse. Beim Bewerbungsanschreiben geht es darum, die eigene Motivation, Qualifikationen und bisherige Erfolge zu veranschaulichen. Also die Frage zu beantworten, welchen Mehrwert Sie dem Unternehmen bieten.

Der Lebenslauf soll klar strukturiert und übersichtlich alle Informationen des Bewerbers darstellen. Die Arbeitszeugnisse sollten sich im Lebenslauf widerspiegeln und den Behauptungen im tabellarischen Lebenslauf untermauern. Daneben steht Ihr ganze Person mit allen Fähigkeiten und Einstellungen auf dem Prüfstand.

Abklären: Profil, Interessen, Hemmnisse, Flexibilität, Stellensuche, Vermarktung, Gehalt

Eine erfolgreiche Bewerbung hat ganz viel mit Ihnen als Person, Ihren Werten, Einstellungen und der Motivation zu tun. Folgende Faktoren sind vor einer erfolgreichen Bewerbung immer abzuklären.

  1. Das berufliche Profil:

     Was kann ich?
  2. Die persönlichen Stärken - Schwächen

    Was für ein Mensch bin ich?
  3. Die persönlichen Interessen

    Was interessiert mich?
  4. Die persönlichen und familiären Rahmenbedingungen

    Was benötige ich an Arbeitsbedingungen und Geld?
  5. Die räumliche Flexibilität

    Was bin ich bereit an Fahrzeit – bis zum Umzug in Kauf zu nehmen?
  6. Die beruflichen Alternativen

    Was könnte ich noch tun?
  7. Die individuellen Vermarktungsstrategien

    Wie stelle ich mich positiv dar?
  8. Welche persönlichen Bewerbungshindernisse muss ich überwinden?

    Was muss ich noch lernen?
  9. Die Stellensuche

    Wer benötigt meine Fähigkeiten und Erfahrungen?
    Wie und wo finde ich den richtigen Arbeitgeber?

Machen Sie sich zu den einzelnen Punkten schriftliche Notizen. Denken erstmal nach, bevor Sie einfach eine Bewerbung schreiben. Es ist besser den eigenen Rahmen zu kennen und sich dann ganz gezielt an die Stellensuche und das Bewerben zu machen.

-->Hier klicken, [ Was ist beim Schreiben einer Bewerbung zu beachten? ] um die Fortsetzung des ultimativen Bewerbungsratgers auf diesem Blog zu lesen. Bleiben Sie uns treu.

Wie Sie nach 50 erfolglosen Vorstellungsgesprächen wieder Erfolg haben

Scheitern im Vorstellungsgespräch, Angst zu Versagen von rawpixel auf Pixabay

Versagensangst vor dem Vorstellungsgespräch? Nichts als Absagen, immer wieder Scheitern im Bewerbungsgespräch, die Angst im Vorstellungsgespräch zu versagen, macht sich breit. Doch was tun? Ein Coaching mit ganzheitlichem Ansatz kann die Lösung sein.

Erfolg und Misserfolg liegen manchmal ganz eng zusammen. Sie haben oft mit unserer inneren Einstellung, unseren Erfahrungen und Glaubenssätzen zu tun. Diese Faktoren sind nicht leicht zu beeinflussen, doch wenn es gelingt, ist vieles möglich und erreichbar.

Warum negative Glaubenssätze zum Misserfolg führen

Manchmal hypnotisiert man sich selbst, leider oft in Richtung Misserfolg. So war es auch bei einer Klientin von mir, die in einem Teufelskreis von Misserfolg im Bewerbungsgespräch gefangen war.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Wenn Sie sich dauernd vorsagen, was Sie alles nicht können, welche Fähigkeiten Sie nicht haben, das das bestimmt nicht klappt oder Sie es nicht verdient haben, akzeptiert Ihr Unterbewusstsein diese negativen Zuschreibungen als wahr und legt passende neuronale Handlungsmuster an.

Häufig eingesetzten Denk­ und Verhaltensweisen verdichten sich. So verfestigen sich die inneren Einstellungen und daraus resultierend auch das zukünftige Verhalten.

Wie Sie dem Teufelskreis von Scheitern im Bewerbungsgespräch entkommen

Meine Klientin war zu insgesamt 50 Vorstellungsgesprächen eingeladen worden und hatte nur Absagen erhalten. Und es hing nicht am Alter oder der mangelnden Berufserfahrung. Sie hatte sich leider ganz unbewusst innerlich auf Misserfolg gepolt und den Glauben an sich und ihre Fähigkeiten komplett verloren. Denn vorher war an ein praktisches Training des Vorstellungsgespräches nicht zu denken. Ein Versuch scheiterte, da sie nur einsilbig und vollkommen unbeteiligt antwortete. Jetzt ging es darum innere Blockaden zu lösen und wieder positiv zu denken.

Wie Sie innere Blockaden lösen und mehr Optimismus bekommen

Zuerst versetzte ich sie in Trance und führte sie durch die Blockaden in ihrem Körper und gab dem Unterbewusstsein den Auftrag alle Blockaden zu lösen und rein mental alles Hinderliche über die Fußsohlen nach Außen fließen zu lassen. Nachdem Aufwachen aus der Trance fühlte sie sich entspannt, entlastet und mit positiver Energie versehen. Jetzt waren erste, kleine, rhetorische Übungen möglich.

Warum es Sinn macht, versteckte Potentiale und geheime Ressourcen als Hilfe zu holen

Im nächsten Coaching ging es darum mit Hilfe von Hypnose die versteckten Potentiale und Ressourcen zu aktivieren. Nach der Einleitung einer hypnotischen Trance ging ich mit der Klientin auf eine innere Suche nach Situationen, die sie mit Erfolg bewältigt hatte. Es ging darum verschüttete Fähigkeit zu aktivieren, um mit Ruhe und Zuversicht ein erfolgreiches Vorstellungsgespräch führen zu können. Meine Frage war, „erinnern Sie sich an eine Situation aus ihrem Berufsleben, die Sie erfolgreich bewältigt haben.“ Praktischerweise versteckte sich der Schlüssel, in einem Bewerbungsgespräch, das sie vor langer Zeit geführt hatte. Bei diesem Gespräch war sie optimistisch und konnte sich gut auf die Gesprächspartner einstellen und offen kommunizieren.

Wie Visualisierung hilft Ihre positiven Fähigkeiten zu nutzen

Ich bat meine Klientin sich diese Situation ganz genau vorzustellen. Sich vorzustellen, wie sie agierte, wie sie erfolgreich war und die gewünschte Stelle bekam. Ich fragte: „Wie ist Ihnen das gelungen? Was genau haben Sie zum Gelingen beigetragen?“ Ihre eigene Zuversicht, das klappt schon, war wichtig. Genauso dieses Gefühl der Freude über den  Erfolg. Den spürte sie in ihrem Körper in der Brust. Ich lies sie dort ihre Hand hinlegen und das Gefühl beschreiben.

Außerdem ankerte ich dieses positive Gefühl, indem ich ihr Unterbewusstsein beauftragte, sich dieses Gefühl zu merken. Immer wenn sie ihre Hand an die Stelle legte, sollte der Optimismus auftreten.

Zurück im Hier und Jetzt wirkte die Klientin ganz anders. Sie beschrieb noch mal die positive Situation und sagte:“ Jetzt glaube ich wieder an mich!“ Danach trainierten wir noch die rhetorischen Fähigkeiten und probten den inhaltlichen Ablauf. Nach einigen Wochen erhielt ich von ihr die Rückmeldung, sie habe zwei Bewerbungsgespräche erfolgreich absolviert und könne sich eine Stelle aussuchen.

Wie Sie versteckte Potentiale für die Karriere nutzen können

Versteckte Potentiale und geheime Kraftquellen Bild von javigu33 auf Pixabay

Unter Ressourcen versteht man die persönlichen Potenziale, Stärken und Kraftquellen von Menschen, die diese aktiv nutzen können, um schwierige Situationen wie Entscheidungen, Verhandlungen, Konflikte, Vorstellungsgespräche oder Stress im Berufsleben zu bewältigen. Es gibt bewusst nutzbare Ressourcen und im Unterbewusstsein versteckte Ressourcen, auf die nicht willentlich zugegriffen werden kann.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Mehr Effektivität im Business durch Hypnose Coaching 

Gerade um die Effektivität von Business-Coaching zu verbessern, empfiehlt sich der Einsatz von Hypnose. Die Möglichkeiten reichen von verbesserter Imagination von Zielzuständen über das das Erlernen neuer Fähigkeiten, zur Arbeit mit den Ressourcen des Klienten, zu der Steigerung des Selbstwertgefühls bis hin zu tiefer Trance, um beispielsweise Lampenfieber, Redeangst und soziale Ängste abzubauen.

Welche persönlichen Stärken können Sie aktiv nutzen?

Ressourcenorientierung bedeutet im Coaching: Als Coach geht man davon aus, dass der Klient die erforderlichen Möglichkeiten und Potenziale mitbringt, um seine Probleme zu lösen. Der Weg zum Coach ist nötig, weil dieser Mensch bis jetzt noch nicht die richtigen Potentiale und Optionen erkennt und sinnvoll gebrauchen kann.

Wie Sie eigene Schwächen überwinden

Zur Überwindung von Schwächen wird im Rahmen der Ressourcenorientierung im Coaching gezielt an den Stärken des Klienten angesetzt. Durch Hypnose ist ein Zugriff auf das Unterbewusstsein des Menschen mit all seinen geheimen Potentialen möglich. Damit werden diese Stärken für die Lösung von Problemen und den eigenen Erfolg anwendbar.

Wie denken Sie: In Kompetenzen oder in Defiziten?

Das gesamte Potential Ihre Persönlichkeit liegt in Mustern im Gehirn vor. Die entscheidende Frage ist nun, wie viel konzentrieren Sie sich auf Ihre Kompetenzen, Ressourcen, und wie viel beschäftigen Sie sich mit Ihren Defiziten?

Selbsthypnose zum Misserfolg - wie geht das? 

Wenn Sie sich dauernd vorsagen, was Sie alles nicht können, welche Fähigkeiten Sie nicht haben, das das bestimmt nicht klappt oder Sie es nicht verdient haben, akzeptiert Ihr Unterbewusstsein diese negativen Zuschreibungen als wahr und legt passende neuronale Handlungsmuster an.

Häufig eingesetzten Denk­ und Verhaltensweisen verdichten sich. So verfestigen sich die inneren Einstellungen und daraus resultierend auch das zukünftige Verhalten.

Erinnern Sie sich an eine Situation aus ihrem Arbeitsleben, bei der Sie an negativen Glaubenssätzen wie „Das kann ich bestimmt nicht. Das werde ich nie lernen. Das klappt vielleicht bei anderen, aber leider nicht bei mir. Das schaffe ich nie!“ Na, mal ganz ehrlich, einen dieser Sätze haben Sie doch auch schon mal gedacht oder denken ihn öfters.

Wie positive Affirmationen den Erfolg bringen

Überlegen Sie, wie weit Ihr Denken und Handeln durch solche Glaubenssätze auch im Beruf geprägt werden.

Sie können sich über positive Affirmationen wie „Ich glaube daran, dass ich Fähigkeiten besitze, mit denen ich überzeugen kann. Jeden Tag komme ich dem Erfolg ein Stück näher. Ich verfüge jederzeit über die passenden Ideen. Ich kann Allem das Beste abgewinnen. Ich habe die Stärke, schwierige Zeiten durchzustehen.“, auf Erfolg im Job einstimmen.

Wie ein Oberarzt seinen nächsten Burnout verhinderte

Hypnose als Burnout Prävention Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Jeder fünfte Arbeitnehmer erlebt in seinem Berufsleben einen Burnout oder zumindest Phasen, die dem Burnout sehr ähnlich sind. Besonders anfällig sind Mitarbeiter in helfenden Berufen wie Pfleger oder Ärzte. Ein Burnout ist die totale körperliche und emotionale Erschöpfung aufgrund beruflicher und privater Überforderung.

Warum Menschen in helfenden Berufen besonders gefährdet sind

Die Ansprüche an Ärzte sind enorm. Von ihnen wird weit mehr verlangt als nur fachliche Expertise. Sie sollen auch mitfühlend sein, auf Angst und Sorgen der Patienten und Angehörigen eingehen und immer einsatzbereit sein. Auch ist der Umgangston unter den Ärzten untereinander oft nicht sehr zartfühlend sonder eher rau. Die in Kliniken herrschende Zeitnot lässt keinen Raum, um Konflikte in Ruhe auszutragen. Insgesamt sehr schwierige Arbeitbedingungen gepaart mit hohen Erwartungen.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Teufelskreislauf Burnout

In der ersten Stufe eines Burnouts investiert der Arzt meist sehr viel Kraft in seine beruflichen Herausforderungen. Dieses Engagement führt häufig zu überhöhten Erwartungen an sich selbst. Eigene Grenzen werden ignoriert, eigene Bedürfnisse zurückgestellt. 

Nach und nach gleitet der Betroffene immer mehr in einen Teufelskreislauf. Die Arbeit kostet immer mehr Energie, das Aufstehen wir immer schwerer, die Berufstätigkeit wir immer negativer gesehen, das Interesse an der Familie und sozialen Kontakten geht verloren, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Erschöpfung und Lustlosigkeit machen das Arbeiten immer schwerer.

Wie Burnout Prävention mit Hypnose Coaching funktioniert

So erging es auch einem Oberarzt, der stellvertretender Leiter einer großen Klinik war. Dieser Arzt kam im Karriere Coaching zu mir. Er erholte sich gerade von einem durchstandenen Burnout. Seine Leistungsfähigkeit war noch nicht vollständig wieder hergestellt. Es herrschte bei Ihm eine große Angst zu versagen, sich wieder so komplett auszubrennen und an nichts mehr Freude haben zu können. Außerdem wollte es ausloten, welche neuen beruflichen Perspektiven möglich sind. Er wollte seine Belastungen im Beruf reduzieren und seine Lebensqualität steigern.

Wie eine Blockadenlösung die tiefe innere Entspannung fördert

Zum ersten Treffen kann der Oberarzt mit einer noch großen Erschöpfung. Er konnte sich nicht gut konzentrieren und wirkte unklar, verwirrt und sehr angespannt. Er hatte das Gefühl auch hier im Hypnose Coaching müsste er ganz viel leisten.

Nach einer eingehenden Anamnese seiner aktuelle beruflichen und persönlichen Situation und seiner Ziele überzeugte ich ihn, dass es nicht um Leistung gehe, sondern darum innerlich Ruhe zu finden und die noch vorhandenen Probleme loszulassen. Er war bereit, sich auf einen Versuch sich von Blockaden und Anspannungen mit Hypnose zu lösen, einzulassen.

Einfach loslassen mit Hypnose

Der Oberarzt lernte zuerst seinen Körper im Sitz wahrzunehmen und seinem Atem zu spüren. Dann ging alles ganz schnell. Ich versetzte ihn in eine hypnotische Trance und führte ihn an einen phantastischen Ort der Entspannung draußen in der Natur an einem Bach entlang bis zu einem Wasserfall. In Gedanke stellte sich der Klient unter den Wasserfall und lies alles Belastende vom Wasser des Wasserfalles abwaschen. Nach und nach lies er innerlich immer mehr los und entspannte sich stark. Dann verankerte ich dieses Gefühl der Entspannung in seinem Unterbewusstsein, so dass er immer wieder, wenn er sich diese Situation vorstellen sollte, sich ganz frisch und entspannt fühlt. Durch diese Entlastung war der erste Schritt getan, sich besser um sich zu kümmern, sich abzugrenzen und wieder Energie zu bekommen.

Berufliche Standortbestimmung mit mentaler Visualisierung

Das nächste Coaching starteten wir mit einer beruflichen Standortbestimmung. Dazu bekam er die Aufgabe, sich selbst im Zentrum seiner unterschiedlichen Anforderungen wie er sie aktuell empfindet, zu malen. Diese visuelle Bestandsaufnahme war die Basis für eine mentale Visualisierung. Ich versetzte Ihn in eine leichte Trance und er stellt sich selbst im Zentrum seiner Anforderungen vor. So konnte er deutlich spüren, welche positiver als andere waren und wo eine Abgrenzung nötig war.

Das eigene Wertesystem beleuchten

Im nächsten Schritt befassten wir und mit seinem Wertesystem: Er fertigte eine Liste mit seinen Werten und Glaubensätzen an. Dann sollte er jeden der Begriffe für sich und seine eigenes Wohlbefinden bewerten. Ist dieser Wert - Glaubenssatz für mich gut? Auf einer Skala von 1-10 verteilte er Punkte. Wobei 10 sehr gut und 1 sehr schlecht für sein Anliegen war.

Im Trancezustand schlechte Glaubensätze loslassen

Jetzt war es an der Zeit sich das Glaubenssystem zu modifizieren oder sich davon einzelnen Glaubenssätzen zu trennen. Dafür versetzte ich Ihn in einen leichten Trancezustand in dem er einen stärkeren Zugriff auf seine inneren Kraftquellen und Emotionen hatte.

Nach und nach stellte er sich die zu ändernden Glaubenssätze vor und verwandelte diese durch die Kraft seiner mentalen Vorstellung. Von einigen Sätzen verabschiedete er sich mit einem Ritual. Er setzte jeweils einen Satz auf ein kleines Schiff und dieses in einen Fluss. Er blickte dem Boot hinterher, bis er es nicht mehr sah und den Satz damit vollkommen loslassen konnte. Dadurch trat bei ihm eine große emotionale Entlastung und innere Ruhe ein. Damit war der Weg frei, sich ganz praktisch mit seinen beruflichen Zielen und der Suche nach einer geeigneten beruflichen Position zu beschäftigen.

Auf zu neuen Ufern

In den nächsten Treffen erarbeiten wir seine konkreten Berufswünsche. Ich begleite ihn im Coaching ganz praktisch mit Bewerbungscoaching und Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch auf dem Weg der beruflichen Veränderung – auch immer in Hinblick darauf sich vor einem erneuten Burnout zu schützen.

Die Macht der Emotionen und wie sie unser Leben bestimmen

Führungskräfte und Emotionen Bild von Caique Silva Fotografo auf Pixabay

Wie Gefühle unser Verhalten im Beruf und Privat beeinflussen

Emotionen sind zentraler Bestandteil unseres Lebens und damit auch des Berufslebens. Gefühle werden gerade im Beruf skeptisch beobachtet. Alles soll rational und sachlich ablaufen. Doch die Emotionen schleichen sich blitzschnell überall ein. Spontane Gefühle entstehen bei unseren Erfolge und unseren Niederlagen. Die eigenen Emotionen wie Ärger, Freude, Wut, Neugier, Neid, Überraschung oder Scham sind ein entscheidende Aspekte unserer Persönlichkeit. Es sind, die mit heftigen Emotionen einhergehenden Erfahrungen in unserer Vergangenheit, die uns geprägt haben und unsere Person ausmachen.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Emotionen sind schnelle Beurteilungssysteme

Unsere Emotionen sind schnelle Beurteilungssysteme, die uns viele Situationen im Job automatisch einschätzen lassen. Unsere Gefühle sind nicht nur ein Teil des subjektiven Erlebens, sondern erzeugen körperliche auch Reaktionen, bei denen auf bestimmte Auslöser automatisch vom Unterbewusstsein aus reagiert wird. Die emotionale Reaktion ist oft schon erfolgt, bevor wir uns der Sache überhaupt bewusst sind. Denn emotionale Schaltsysteme in unserem Unterbewusstsein können eine schnelle Bewertung einer Situation vornehmen und geeignetes Verhalten einleiten.

Warum Führungskräfte mehr auf ihre Emotionen achten sollten: Die Forschung begründet es!

Unser Körper und unsere Emotionen bilden eine Einheit. Der Großteil der für uns handlungs- und entscheidungsrelevanten Informationen stammt aus dem vorsprachlichen, also dem nicht bewusstseinsfähigen Erfahrungsgedächtnis.

Die uns bewusste kognitiv-sprachliche Ebene der linken Großhirnrinde hat keinen direkten, wirksamen Einfluss auf die Verhaltenssteuerung, sondern es muss eine Vermittlung über Motive und Emotionen stattfinden, die in den drei limbischen Ebenen zu verorten sind. Es handelt sich um eine extrem wichtige Erkenntnis, verdeutlicht sie doch, dass die Vorstellung, unser Denken sei eine unabhängige übergeordnete Instanz, falsch ist. Darüber hinaus leisten uns unsere Emotionen weitere wertvolle Dienste. Sie lassen uns nicht nur gut oder schlecht fühlen. Emotionen verantworten die Art und Weise wie wir denken, fühlen und handeln.

Emotionen sollten demnach in Coachings keinen geringeren Stellenwert einnehmen als das Denken. Denn wer seine Emotionen gut zu managen und regulieren vermag, fördert die Ausschüttung von Hormonen und Neurotransmittern, die eine positive Auswirkung auf das Führungsverhalten haben können. Wer zum "Experten" seiner eigenen Emotionalität avanciert, investiert nicht nur in seine Resilienz. In der Folge vermag er auch, geschickter zwischen Empathie und Macht zu führen, sowohl sich selbst als auch seine Beziehungen professioneller zu regulieren und in komplexen Führungssituationen schneller und effizienter zu agieren.“

Quelle: Coaching-Newsletter von Christopher Rauen, 2019-05

Wie ein Burnout entsteht und warum es Ihnen die Lebensfreude raubt

Burnout: Ursachen und Symptome Bild von rawpixel auf Pixabay

Jeder fünfte Berufstätige in Deutschland erlebt in seinem Berufsleben einen Burnout oder zumindest Phasen, die dem Burnout sehr ähnlich sind.

Burnout: Symptome, Entwicklungen, Hintergründe

Doch was ist eigentlich Burnout? Ein Burnout ist die totale körperliche und emotionale Erschöpfung aufgrund beruflicher und privater Überforderung.

Die Symptome von Burnout sind bei jedem Menschen ganz unterschiedlich. Doch oft zeigen sich die Auswirkungen von Burnout in Aussagen wie diesen: Mir wird meine tägliche Arbeit einfach zu viel. Ich leide seit einiger Zeit unter Schlafstörungen. Ich mache mir viele Sorgen und entwickele Ängste.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Ich fühle mich oft angespannt und bin gereizt. Ich bin tagsüber häufiger müde und erschöpft. Mir fällt es immer schwerer, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Ich nehme Medikamente, um die körperlichen Störungen zu beheben. Ich fühle mich im Beruf zunehmend isoliert und alleine gelassen.

Die Leidenschaft für den Job zu brennen

In der ersten Stufe eines Burnout investiert der Betroffene meist sehr viel Kraft in seine beruflichen Verpflichtungen. Dieses Engagement führt häufig zu überhöhten Erwartungen an sich selbst. Eigene Grenzen werden ignoriert, eigene Bedürfnisse zurückgestellt.

Der Schuss geht nach hinten los: Engagement kippt ins Gegenteil

Das übertriebene Engagement kippt irgendwann. Die Betroffenen hoffen, dass ihnen für den hohen Einsatz etwas zurückgegeben wird. Doch das passiert häufig nicht. Das erzeugt große Frustrationen und die Einsatzbereitschaft im Job sinkt.

Erste Anzeichen: steigende Abneigung gegen die Arbeit

Die ehemals befriedigende berufliche Tätigkeit wird zunehmend negativer gesehen und bewertet. Betroffene funktionieren nur noch automatisch. Der Beruf macht keinen Spaß mehr. Ein starker Widerwille gegen die beruflichen Tätigkeiten entsteht. Er führt dazu, dass nur noch auf Sparflamme gearbeitet wird.

Entspannung und Abschalten gehen nicht mehr

Ein eindeutiges Merkmal von Burnout ist, wenn Berufstätige nicht mehr abschalten können. Sie können sich nicht mehr richtig entspannen, sind weniger belastbar, fühlen sich gestresst und müssen noch mehr Arbeitseifer an den Tag legen, um Ihre alltäglichen Aufgaben zu meistern.

Burnout erzeugt starke emotionale Reaktionen

Der Burnout erzeugt bei dem Menschen starke emotionale Reaktionen: Einerseits Aggressionen und Gefühle wie Zorn, Wut sowie Verhalten wie Launenhaftigkeit, Reizbarkeit, Schuldzuweisung nach außen Intoleranz und andererseits Depressionen mit Gefühlen der Ohnmacht, Hilflosigkeit, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Gefühl innerer Leere sowie Angstzustände.

Mitgefühl und Empathie verschwinden

Die Fähigkeit zum Mitgefühl und zu Empathie mit anderen Menschen nimmt ab. Im persönlichen Umgang breitet sich emotionale Kälte aus. Die sinkende Motivation und die starken emotionalen Belastungen schlagen sich nach einiger Zeit auch in einer schlechteren Leistung nieder.

Die Endphase

Nichts bereitet mehr Freude und alles wird gleichgültig. Sie fühlen sich nur noch ausgebrannt. Gleichzeitig erleben Sie ein stetiges Gefühlschaos. Eine enorme Erschöpfung macht sich breit. Es besteht ein hohes Schlafbedürfnis, doch die inneren Batterien bleiben leer.

Der Burnout-Test: Sind Sie vom Burnout betroffen?

Vorbeugen kann helfen. Falls Sie merken, dass Sie auf einen Burnout zusteuern, ist es vielleicht noch nicht zu spät. Die Karrierebibel bietet einen Burnout-Test zum Downloaden.

Danach haben Sie einen ersten Anhaltspunkt, ob es sich bei Ihnen um einen Burnout handelt. Im nächsten Schritt können Sie herausfinden, welche Entspannungsverfahren zur Stressbewältigung sowie ärztliche und therapeutische Maßnahmen Sie anwenden können. Hypnose zur Entspannung und zum Stressabbau kann eine flankierende Maßnahme sein.

Keine Gehaltserhöhung möglich? 10 Tipps, wie Sie trotzdem mehr Geld bekommen

Bild von Nattanan Kanchanaprat auf www.Pixabay.de

Nach einer Umfrage von Infratest-Dimap möchte knapp die Hälfte der Arbeitnehmer mehr Gehalt. Doch in vielen Fällen ist eine Gehaltserhöhung nicht möglich, auch wenn noch so gute Argumente in der Gehaltsverhandlung genannt werden. Wenn der Mitarbeiter immer wieder mit seinem Gehaltswunsch abblitzt, kann es sein, er sucht sich eine besser bezahlte Arbeitsstelle. Welche anderen Möglichkeiten am Monatsende mehr Geld in der Tasche zu haben, gibt es? Was kann der Arbeitgeber als Alternativen anbieten?

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Dauerhaft keine Gehaltserhöhung: Der Mitarbeiter verlässt das Unternehmen?

Das hat für den Arbeitgeber verheerende Folgen:

- Der Mitarbeiter nimmt auch sein Know-how mit.

- Ein kostenintensiver Recruitingprozess muss gestartet werden

- Die Einarbeitung eines neuen Kollegen, kostet Zeit und Geld.

Das kann ein Arbeitgeber statt mehr Gehalt anbieten

Doch es gibt diverse Gründe warum nicht jeder Chef seinen Mitarbeitern mehr Gehalt bieten kann. Doch es gibt geldwerte Alternativen.

Wer mehr Geld am Ende der Verhandlung haben möchte, kann auch steuer- und sozialabgabenfreie Extras wie ein Notebook, ein Smartphone-Vertrag, ein Jobticket, eine Bahncard, Essensgutscheine oder Kitabeiträge verhandeln. Weiterhin gibt es noch folgende Optionen statt mehr Gehalt.

Zinsloser Kredit: Auch können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern bis zu 2.600 Euro steuer- und sozialabgabenfrei leihen.

Firmenwagen: Weiterhin ist für Mitarbeiter oder Führungskräfte der Firmenwagen ein schöner Bonus. Passend dazu kann die Firma Entfernungskilometer für den Weg von und zur Arbeit zahlen.

Weiterbildung: Diese Vergütung zahlt sich für die Firma und den Mitarbeiter aus:

Fortbildungskosten können Unternehmen steuer- und sozialabgabenfrei übernehmen.

Pflege & Betreuung: Auch eine Unterstützung im Privatleben kann als geldwerter Nutzen vom Arbeitgeber angeboten werden: Bis zu 600 Euro pro Jahr darf die Firma steuerfrei für Dienstleister wie Pfleger, Babysitter bezahlen, die Kinder unter 14 Jahren oder pflegebedürftige Angehörige kurzfristig betreuen.

Gesundheitsförderung: Die Förderung von Gesundheitsmaßnahmen können auch als Ersatz einer Gehaltserhöhung von Arbeitgeber übernommen werden: betriebliche Gesundheitsmaßnahmen, Kurse, die von den gesetzlichen Krankenkassen gefördert werden, wie Yoga, Stressbewältigung, aber auch gesundes Kantinenessen.

Der Arbeitgeber kann alle diese Ausgaben steuerlich abschreiben und der Mitarbeiter hat am Ende des Monats mehr Geld in der Kasse.

Wie Sie sich mit 50plus erfolgreich bewerben

Richtig Bewerben Bild von Pexels auf Pixabay

Warum ältere Bewerber mit vielen Vorurteilen zu kämpfen haben und wie Sie den Personaler trotzdem überzeugen können.

Bewerbung 50+: Umschreibungen lauten zum Beispiel berufliche Neuorientierung mit 50 oder berufliche Veränderung 50, berufliche Umorientierung, nächster Karriereschritt. Zumeist verbergen sich hinter diesen höflichen Umschreibungen massives berufliche und persönliche Einschnitte und Krisen.

Anlässe für Bewerbung mit 50Plus

Hintergründe zum Neustart mit 50 Jahren können Umstrukturierungen von Unternehmen mit ausgesprochenen Kündigungen, Entlassungen oder Freistellungen, aber auch Probleme mit internen Konkurrenten, neuen Chefs oder auch gesundheitliche Probleme oder Burnout sein.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Der Kündigungsschock lähmt

Hinter jeder dieser Entwicklung stehen aber Menschen aus Fleisch und Blut, das wird ganz häufig vergessen. Oft gibt es einen Kündigungsschock, der den Betroffenen innerlich lahm legt und dazu führt sich tot zu stellen und zu denken, das kann gar nicht sein, zu bewältigen.

Auch die Verabschiedung aus dem Job mit einer Bestandsaufnahme: Was nehme ich an Wissen und Erfahrungen mit, was lasse ich an unguten Dingen zurück, wird häufig vernachlässigt. Es wird nicht oder auch falsch gehandelt. Dadurch wird viel wertvolle Zeit verloren, die man für die Vorbereitung der beruflichen Zukunft hätte nutzen können.

Wie die Zukunftsängste in Griff kriegen?

Es entstehen in dieser Krise häufig große Ängste vor sozialem und materiellem Abstieg und Zukunftsängste, die zusätzlich lähmen und auch verhindern, für sich professionelle Hilfe durch einen Bewerbungscoach, Karriereberater oder Outplacement-Berater zu nutzen. Im Prozess des Selbstvermarktens und des Bewerbens hat das oft fatale Auswirkungen.

Warum gibt es Schwierigkeiten bei einer Bewerbung mit 50Plus

Noch immer möchten die Firmen lieber jüngere Mitarbeiter einstellen. Ältere Fachkräfte haben es im Bewerbungsprozess deutlich schwerer als jüngere Kandidaten.

Die Vorurteile: Ein Umdenken passiert nur langsam und es existieren noch eine Menge Vorurteile gegenüber älteren Mitarbeitern. Die Vorurteile gegenüber älteren Arbeitnehmern haben einen psychologischen Effekt im Personalauswahlverfahren.  

1. Erstens gehen Arbeitgeber davon aus, dass Ältere häufiger krank sind als Jüngere.

2. Ältere seien weniger motiviert als jüngere Kollegen.

3. Die Qualifikationen von über 50-jährigen seien veraltet.

4. Ältere seien deutlich teurer als jüngere.

Die Realität: Eine Studie der Universität Hongkong hat herausgefunden, dass ältere Arbeitnehmer motiviert, veränderungsbereit, gesund oder berufsorientiert sind. Für die Studie wurden 418 Einzelstudien mit insgesamt rund 210.000 Teilnehmern ausgewertet. Demnach zeigt sich, dass die Befragten mit zunehmendem Alter sogar noch motivierter arbeiteten.

Auch in den Bereichen Veränderung, Vertrauen und Gesundheit wurde nachgewiesen, dass Ältere ebenso veränderungswillig sind wie Jüngere und eine gute Beziehung zu ihren Mitarbeitern und Chefs haben.

Der Schlüssel zum neuen Job mit 50Plus

Der Schlüssel zum neuen Job für die über 50-jährigen besteht in der gut durchdachten, konsequenten Bewerbungsstrategie, die auf die spezifischen Stärken ausgerichtet ist. Vorurteile müssen entkräftet und durch die hohe Erfahrungskompetenz ausgeglichen werden.

Praxistipps für die richtige Bewerbungsstrategie 50Plus

Ältere Arbeitnehmer eignen sich gut für Beratertätigkeiten, die mit dem alten Job zu tun haben. Denn dort kommen ihre Erfahrungen und Fähigkeiten am Besten zur Geltung.

Experten mit 50plus werden in Unternehmen am ehesten gezielt bei Projekten an wechselnden Standorten oder im Ausland eingesetzt. Dafür sind sie in der Regel besonders qualifiziert, weil sie sowohl über umfangreiches betriebliches Wissen und Lebenserfahrung verfügten als auch über die Fähigkeit, selbstständig auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren.

Diese Argumente sprechen für 50Plus

Ältere Mitarbeiter können Arbeitsabläufe oft schneller erledigen, weil sie durch ihren enormen Wissens- und Erfahrungsvorsprung neue Informationen in das Vorhandene integrieren. So kommen sie zu Entscheidungen, die eine höhere Validität und eine bessere Berechenbarkeit haben.

Der Diversity-Ansatz besagt, dass Teams besonders erfolgreich sind, wenn sie aus unterschiedlichen Persönlichkeiten, Kulturen und Altersklassen zusammengesetzt sind. Man bedenke: 40 Prozent der Bevölkerung sind über 49 Jahre alt. Ein älterer Kunde oder Geschäftspartner fühlt sich von einem älteren Berater besser verstanden als von jemandem, der jünger ist als er.

Wie Sie mit Erfolgsfaktoren punkten: Frustrationstoleranz, Durchhaltevermögen, Flexibilität und Know-how

Je nach Qualifikation und Hierarchiestufe kann es aber auch von Vorteil sein, wenn ein 50plus-Kandidat seinem künftigen Arbeitgeber eine gewisse Flexibilität im Hinblick auf seine Gehaltsvorstellungen und seine künftige Tätigkeit signalisiert.

Auf jeden Fall benötigt die Bewerbung mit 50Plus ein hohes Maß an Frustrationstoleranz, Durchhaltevermögen, Flexibilität und Know-how im Bereich Bewerbung und Karriere.

Hier kommt die Beratungsagentur make-it-better aus Köln ins Spiel. Wir helfen Mitarbeitern und Führungskräften mit unserer Expertise den Prozess der beruflichen Neuorientierung praktisch zu gestalten und erfolgreich umzusetzen.

Entlassung: Neustart im Beruf, aber wie?

Bild Entlassung, Kündigung – welche Chancen zum Neustart im Beruf gibt es von www.pixabay.de

Es stehen viele Entlassungen, Kündigungen, Trennungen von Arbeitnehmern in 2019 an. Gravierende berufliche Veränderungen für viele tausend Menschen müssen bewältigt werden. Neben Frühruhestand ist die Hilfe bei der beruflichen Neuorientierung, Bewerbung mit Bewerbungstraining für Fachkräfte oder Outplacement-Beratung für Führungskräfte als Soforthilfe anzusehen.

Die Entlassungswelle rollt

Es gibt Aussagen von Unternehmen zu Stellenstreichungen 2019. Das bedeutet für die Mitarbeiter und Führungskräfte nichts Gutes. Kündigungen sind nicht auszuschließen. Neben Ford, Bayer, Rheinbraun, Nokia entlässt auch SAP viele tausend Mitarbeiter. Es beginnt für alle ein Bangen und Warten. Wen trifft es? Wer bleibt verschont?

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Personalabbau nur eine Maßnahme zur Verbesserung der Unternehmensstruktur?

Rein betriebswirtschaftlich gesehen ist, eine die Verringerung des Personals eine Maßnahme, um unternehmerische Probleme zu überwinden. Das Problem an der ganzen Sache ist, die betroffenen Menschen sehen das ganz anders. Sie verlieren die materielle Lebensgrundlage und Lebensperspektive und sind in der Regel bei der beruflichen Neuorientierung und Bewerbung vollkommen auf sich alleine gestellt. Personalabbau:

Welche Auswirkungen hat der Stellenabbau?

Kündigungen stehen, wie ein Lauffeuer verbreitet sich die Information im Unternehmen. Das schafft viel Verunsicherung und Existenzangst in der verbleibenden Belegschaft. Das kann schnell zu Demotivation und einer negativen Beeinflussung des Arbeitsklimas führen.

Wichtig bei Kündigungen ist zu verstehen, dass es nicht nur um die Gekündigten geht, sondern auch um die verbleibenden Mitarbeiter. Negative Folgen der Entlassungen: Das Vertrauen zur Firmenleitung sinkt und die fähigsten Mitarbeiter halten Ausschau nach einem besseren Arbeitgeber.

Achtung: Transparenz bei der Auswahl der zu entlassenden Mitarbeiter

Der Ruf der Firma als faire Arbeitgeber steht auf dem Spiel. Dem können Sie als Unternehmen entgegen wirken, indem sie Fairness und Transparenz über die Auswahl der zu kündigenden Mitarbeiter an den Tag legen. Hier sind Fragen wie die Berechtigung und Ehrlichkeit der Gründe sowie die Informationspolitik bedeutsam.

Doch welche Perspektiven gibt es für die Betroffenen?

Es ist wichtig, den Betroffen eine erste Perspektive zu bieten. Das ist möglich, indem die Unternehmen die Arbeitnehmer bei der Bewerbung und beruflichen Neuorientierung mit Bewerbungstraining oder Outplacement-Beratung unterstützen. Zusätzlich sollten die Mitarbeiter und Führungskräfte bei der Bewältigung des Kündigungstraumas unterstützt werden. Zusätzlich sollten die Mitarbeiter und Führungskräfte bei der Bewältigung des Kündigungstraumas unterstützt werden.

Mit welchen Reaktionen der Gekündigten sind zu rechnen:

  1. Direkt bei der Kündigung: Gefühle wie Zorn gegenüber dem Vorgesetzten, Enttäuschung, Rachegedanken sowie Ohnmachtsgefühle entstehen.
  2. In den ersten Wochen: Es kann zu undefinierbaren Angstschübe, Panikattacken, Existenzangst, Versagensgefühle kommen und das Selbstvertrauen und die Selbstachtung beginnen zu schwinden.
  3. Nach ca.6 – 8 Wochen: Massiver Abbau des Selbstvertrauens und des Selbstwertgefühls, Entwicklung von Unruhezuständen, Hyperaktivität. Man beginnt an sich zu zweifeln.
  4. Ab 2 Monaten: Eine subjektive Wahrnehmung von Perspektivlosigkeit beginnt sich zu entwickeln. Es kommt zu einer Sinnkrise. Der emotionale Zustand kann von Tag zu Tag schlechter werden.

Wie Sie den Trennungsprozesse professionell und erfolgreich gestalten

Sobald Menschen eine Berufperspektive haben, verbessert sich auch der emotional Zustand. Eine erste Perspektive bieten Sie, wenn Sie der Fach- oder Führungskraft durch die Finanzierung von Bewerbungstraining oder Outplacement-Beratung eine Brücke für den schnellen Übergang in eine neue berufliche Position bauen.

Hier kommt die Beratungsagentur make-it-better aus Köln ins Spiel. Wir helfen Unternehmen mit unserer Expertise diesen Prozess der Trennung erfolgreich zu gestalten und praktisch umzusetzen. Nutzen Sie unsere 15-jährige Erfahrung mit Bewerbungstraining und Outplacement-Beratung für die berufliche Neuorientierung der Fach- und Führungskräfte.

Wie nur ein Wort den Erfolg im Vorstellungsgespräch brachte

Wie Hypnose Coaching Dein Leben verändern kann. Spannende Einblicke in die beeindruckende Arbeit eines Hypnose Business Coaches: Tipps, Tricks, Training.

Bild von WikiImages auf Pixabay

Heute: Blockade im Vorstellungsgespräch lösen.

Wer kennt das nicht, manchmal geht nichts. Es kommt zu einer inneren Blockade, die sich einfach nicht auflösen lässt. Wenn das in wichtigen Situationen im Berufsleben, zum Beispiel im Vorstellungsgespräch passiert, ist das nicht gut. Man hinterlässt einen schlechten Eindruck. Die Absage im Bewerbungsgespräch ist damit vorprogrammiert.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Wie Du effektiv eine Blockade im Vorstellungsgespräch lösen kannst: Ein Beispiel

Dieses große Problem hatte ein Klient von mir im Karriere Coaching. Er scheiterte immer wieder im Vorstellungsgespräch. Im Rollenspiel war er ganz einsilbig und konnte nicht befreit reden. Es war so, als ob er mit angezogener Handbremse reden würde.

Die Spurensuche begann

Die Spurensuche begann. Nach einer ausgiebigen Analyse seines Kommunikationsverhaltens war klar: Er hat eine Sprechblockade im Vorstellungsgespräch. Woher und warum er dieses Hemmnis hat, war für die Auflösung nicht wichtig.

Innere Kraftquellen und Ressourcen nutzen

Bedeutsam war, welche inneren Kraftquellen und Ressourcen stehen ihm zur Verfügung, um das Problem schnell und effizient zu lösen. Auf meine Frage: „Gibt es in Ihrem Leben eine Situation, in der Sie ganz gut anfangen können?“ Seine Antwort: „Ja, wenn ich American Football spiele. Da haben wir ein Kommando „Hud“ und wenn dieses Wort ertönt, starten wir alle los.“

Meine Frage, ob ich bei ihm mit Hypnose an das Problem heran gehen dürfte, bejaht er. Ich versetzte ihn in Trance und ließ ihn diese Spielsituation im Football visualisieren. Ich sagte dann immer das eine Wort „Hud“ und er konnte gut starten.

Sich selbst das Kommando geben

Im nächsten Schritt lernte er sich selbst das Kommando zu geben. Danach sollte er sich eine Anfangssituation im Bewerbungsgespräch vorstellen, wie er so da saß und die Blockade sich aufbaute. Nun sagte ich das eine Wort „Hud“ und er konnte einfach mit dem Gespräch beginnen.

Mit Hypnose die Sprechblockade auflösen

Jetzt lernte er noch in seiner Vorstellung selbst das Wort zu sagen und damit war seine Sprechblockade aufgelöst. Wieder zurück in der Realität konnten wir uns auf die inhaltliche Vorbereitung des Vorstellungsgespräches konzentrieren, die Sprechblockade hatte sich einfach aufgelöst. Eine Rückmeldung diese Klienten ergab: Er hatte jetzt Erfolg in seinem Vorstellungsgespräch und mit dem neuen Job klappte es auch.

Tipps für die Online-Bewerbung: Wie Sie die Online-Bewerbungsformulare austricksen

Sie möchten sich bei einem Unternehmen bewerben, doch dies geht nur mit einer Bewerbung über ein Online-Bewerbungsformular – Bewerbungsportal? Was ist zu beachten? Welche Fallstricke gibt es?

Wie sich die Personaler die Arbeit erleichtern: Online-Bewerbungsformulare – Bewerbungsportale immer beliebter.

Immer mehr Firmen gehen dazu über, nur noch Bewerbungen über eigene Online-Bewerbungsformulare zu zulassen. Diese Bewerbungsportale sind firmeninterne Plattformen. Sie wurden programmiert, um für die Personalabteilung den Rekrutierungsaufwand zu minimieren und den Bewerbungsprozess zu beschleunigen.

Bei manchmal über 300 Bewerbern pro Stellenausschreibung ist der Wunsch nach Vereinfachung verständlich. Bewerber können schon im Vorfeld einer Software nach bestimmten Kriterien ausgesiebt werden, und der Rest an Bewerbern kann kategorisiert und direkt miteinander verglichen werden.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Nachteile: Viel Stress und hoher Zeitaufwand für die Bewerber

Dieses neue Bewerbungs- und Auswahlverfahren ist bei vielen Stellensuchenden nicht besonders beliebt. Kandidaten fürchten, ihre Qualifikationen nicht optimal darstellen zu können.

Problem: Wer nicht in das Raster eines Stellenprofils bei der Online-Bewerbung passt oder den Anforderungen eines Unternehmens auf den ersten Blick entspricht, fällt schnell aus dem Bewerbungsprozess heraus und bekommt eine automatisch erstellte Absage.

Eine gute Darstellung des eigenen Berufsprofils gelingt nur dem Bewerber, der die Besonderheiten des Online-Bewerbungsformulars kennt. Für Bewerber stellt sich die Situation ganz anders dar. Für Individualität bleibt wenig Platz.

Kandidaten sind in ihren Möglichkeiten, das Unternehmen von sich und ihren Qualitäten zu überzeugen, eingeschränkt, da Ihnen bestimmte Felder zum Ausfüllen vorgegeben sind oder noch schlechter nur vorgegeben Auswahlfelder angeklickt werden können. Fehlt das eigene Profil oder der Abschluss, steht man hilflos da.

Wie Zeitdruck durch Time-out Einstellungen der Online-Portale entsteht

Oft herrscht auch ein großer Zeitdruck, da man nach einer gewissen Bearbeitungszeit aus dem System geworfen wird. Hat man dann nicht abgespeichert, muss man neu starten.

Noch schlimmer ist es, wenn man vergessen hat, das Login Passwort aufzuschreiben oder eine Anmeldung mit der eigene E-Mail Adresse nicht mehr möglich ist, weil das System diese als vergeben verbucht.

So starten Sie die Bewerbung über ein Online-Formular

Die Registrierung und Anmeldung

In der Regel müssen Sie sich bei einem Online-Bewerbungsportal registrieren und dafür Ihre E-Mail-Adresse angeben sowie ein Passwort vergeben. Wichtig ist, dass Sie sich Benutzername und Passwort aufschreiben, damit Sie auch in Zukunft Zugang zu ihrem Account haben.

Lernen Sie vorm Bewerben, das Bewerbungsportal kennen

Finden Sie heraus, welche Felder Sie ausfüllen müssen und welche Dokumente hochzuladen sind. Starten Sie aber noch nicht mit dem Bewerbungsprozess. Machen Sie sich mit der Oberfläche vertraut. Leider ist das aber nicht bei allen Portalen möglich.

Halten Sie alle wichtige Dokument in digitaler Ausfertigung parat

Bevor Sie das Online Bewerbungsformular ausfüllen, ist es wichtig, vorab wichtige Dokumente wie Bewerbungsfoto, Lebenslauf als PDF-Datei, Zeugnisse als eine PDF-Datei vorbereitet zu haben. Dann können Sie diese, schnell im Online Bewerbungsportal uploaden.

Stationen im Lebenslauf werden abgefragt

Nach der Registrierung fragen die meisten Bewerbungsportale nach einzelnen Stationen wie Schulen, Hochschulen, Berufserfahrungen. Richten Sie sich hier nach den Vorgaben der einzelnen Formulare. Wenn nach Berufserfahrungen gefragt wird, geben Sie bitte alle Erfahrungen an, die praxisrelevant sind.

Wichtig: Alle Felder ausfüllen

Unvollständige Angaben führen zum Ausscheiden des Kandidaten, weil die Vorauswahl eine Software übernimmt und für die ist kein Eintrag, ein Fehler.

Nutzen Sie Freitextfelder

Die Freitextfelder in den Bewerbungsformularen sind häufig mit Suchfunktionen für den Personaler versehen. Achten Sie darauf, dass für Ihre Position wichtige Schlüsselwörter wie in der Stellenanzeige hinterlegt im Freitextfeld auftauchen. Nur so landet Ihre Bewerbung in der Ergebnisliste, falls der Personaler über eine Freitextsuche nach bestimmten Qualifikationen sucht.

Das Anschreiben

Falls Sie das Anschreiben direkt in ein Textfeld einfügen müssen, gehen die Formatierungen verloren. Versuchen Sie trotzdem, durch Absätze, Zeilenumbrüche das Anschreiben im Textfeld zu gliedern und diesem so eine gut lesbare Struktur zu geben.

Auf die Rechtschreibung achten

Es gibt im Formular keine Rechtschreibprüfung. Bevor Sie das Anschreiben also in das Textfeld des Online Bewerbungsportals einfügen, sollten Sie es in der Textbearbeitung auf hin Fehler durchsehen. Denken Sie daran: das Anschreiben sollte einen aussagekräftigen Gesamteindruck hinterlassen.

Der Lebenslauf gibt in tabellarischer Form eine Übersicht über Ihre wichtigsten persönlichen Daten, über Ihre Ausbildung, Berufserfahrung und Qualifikationen. Diese sollten in umgekehrter chronologischer Reihenfolge aufgelistet werden. Meist ist ein Lebenslauf bei einer Online Bewerbung als Anhang im PDF-Format beizufügen und nicht in standardisierter Form einzupflegen. Falls es im Online Bewerbungsportal eine Möglichkeit zum Hochladen eines Bewerbungsfotos gibt, so sollten Sie dies in der richtigen Größe zur Verfügung haben. Es ist sinnvoll, das digitale Bewerbungsfoto im JPEG-Format abzuspeichern. Arbeitszeugnisse, Zeugnisse und Zertifikate.

Alle wichtigen Dokumente sollten Sie in digitaler Form als PDF abgespeichert haben. Das könnten sein: Arbeitszeugnisse, Abiturzeugnis, Bachelorzeugnis, Masterzeugnis, Ausbildungszeugnis, Sprachzertifikate, Praktikumszeugnisse oder Bescheinigungen über Zusatzqualifikationen.

Auf die Dateigrößen achten

Achten Sie auf die Größe der Dateien, die Sie in der Online-Bewerbung verwenden. Die meisten Formulare haben klare Vorgaben, was die Größe angeht.

Die Bewerbung abschicken

Über Ihren Online-Account können Sie Ihre Daten so lange bearbeiten, bis Sie fertig sind. Dann können Sie diese freigeben. Sie werden in der Regel binnen kürzester Zeit eine Bestätigungsmail erhalten, dass Ihre Bewerbung erfolgreich eingegangen ist. Doch leider kann diese schon mal im Spamfilter landen, deswegen diesen kontrollieren. Nun heißt es warten!

Obwohl die Bewerbungsportale den Recruitern Arbeit abnehmen, sollten sie dennoch etwas Geduld mitbringen. Denn im nächsten Schritt schauen sich reale Personaler die Bewerbung an. Sie werden mit anderen Bewerbern verglichen und bei passendem Berufsprofil zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Warum immer mehr Unternehmen ihre besten Mitarbeiter verlieren. Diese 2 Gründe sind dafür verantwortlich.

Schlechtes Betriebsklima Bild von PDPics auf Pixabay

Hohe Fluktuation der Mitarbeiter? 2 Tipps, wie Sie das als Führungskraft schnell ändern können

Mal ganz ehrlich: Haben Sie schon mal über den Wechsel des Arbeitsplatzes nachgedacht? Dann sind Sie in guter Gesellschaft. Momentan ist es einfacher als früher einen guten Job zu finden. Die Mitarbeiter wissen das. Die Arbeitslosenquote ist gering, überall werden Leute gesucht. Ein Wechsel ist leicht und mehr Gehalt ist auch drin.

Aktuell beschäftigen sich mehr als 50% der Mitarbeiter mit der Idee sich einen neuen Job zu suchen. Zwei von einander unabhängige Studien von 2018 und 2019 belegen das.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Doch, was sind nun die Hauptgründe, die unzufrieden machen?

Die Atmosphäre in der Abteilung und auch das gesamte Betriebsklima prägen positiv wie auch negativ die Bereitschaft der Mitarbeiter motiviert zu arbeiten oder sich eine neue Stelle zu suchen.

  1. Die Arbeitszufriedenheit

    Die 52 Prozent der Mitarbeiter beklagten sich über das mangelnde Interesse der Führungskräfte an ihrer Person. Diese Fragen hätten sie sich gewünscht: Wie geht es ihnen? Was denken Sie über die Arbeit? Wo wünschen sie sich Verbesserungen?
  1. Mangelnde Zukunftsperspektiven im Unternehmen

    Noch schlimmer: Es wurde nie gefragt, wie sich die Mitarbeiter die Zukunft im Unternehmen vorstellen? Es gab von den Führungskräften keine Angebote zur beruflichen und persönlichen Weiterentwicklung.

Mein Rat zur Mitarbeiterbindung

Also liebe Chefs denkt mehr an eure Mitarbeiter. Nehmt sie wahr, beteiligt sie mehr an den Entscheidungen und fragt sie, welche beruflichen Perspektiven gewünscht werden. Denn jede Kündigung kostet eine Firma Zeit, Geld und Know-how. Auf Dauer hält keine Firma eine hohe Fluktuation der Mitarbeiter aus.

Sehnsucht nach Veränderung: Zukunftsorientiertes Leben und Arbeiten

Wenn du ein Schiff bauen willst, lehre die Menschen die Sehnsucht nach dem Meer.

Die Sehnsucht zulassen

Sehnsucht ist ein inniges Verlangen nach Personen, Sachen, Zuständen, meint eine Definition in Wikipedia. Was ist Ihre persönliche und berufliche Sehnsucht? Was würden Sie gern tun?

In Urlaub fliegen ist doch ganz normal

Mit dem Flugzeug verreisen heute eine Selbstverständlichkeit, über die keiner mehr nachdenkt. Doch vor 150 Jahren noch ein Ding der Unmöglichkeit.

Nach der Landung auf dem Mond nun zum Mars fliegen?

Ein weiteres Beispiel: Wie ist es zur Reise auf den Mond, in den sechziger Jahren in Amerika, gekommen. Eigentlich mit dem Stand der damaligen Technik fast unmöglich. Und doch wurde es gemacht, weil es Menschen gab, die diese Vision von einer Reise zum Mond hatten. Jetzt gibt es schon Ideen von Reisen im Weltraum und zur Besiedelung des Mars. Nicht machbar, unrealistisch? Wir werden sehen.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Kernbereiche meines Lebens unveränderbar?

Unser Leben ist durch 3 Kernbereiche geprägt: Leben, Wohnen, Arbeiten. Diese Bereiche bestimmen einen Großteil unseres Alltags. Wir übernehmen die bestehenden Verhältnisse als gegeben und unverrückbar. Doch auch diese sind nur Ergebnisse unserer Entscheidungen.

Alles hat seinen Preis

Meistens bewegen wir uns in einer Komfortzone und tun alles, um diese zu erhalten. Doch für alles im Leben ist ein Preis zu zahlen, auch für den Erhalt unseres Ist-Zustandes. Träume und Wünsche erlauben wir uns selten, denn heutzutage zählen nur die Realität und greifbare Fakten. So schaffen wir uns selbst ein gedankliches Gefängnis und zementieren die Verhältnisse, auch teilweise sehr Unangenehme und Unschöne. Das muss aber nicht sein.

Was kannst du für dein Leben tun?

Was wäre, wenn ich anders leben und arbeiten könnte? Was würde mich glücklich machen? Welche Tätigkeiten würden mir Freude bereiten? Diese Fragen lassen wir häufig im Alltag nicht zu, oder tun sie als unrealistische Träumereien ab.

Sie wissen sicher auch, sie konstruieren tagtäglich Ihre Realität und Lebensgeschichte neu und passen sie an die aktuellen Gegebenheiten an, so behauptet zumindest die Forschung. Was fangen Sie mit dieser Erkenntnis an? Zeigen Sie mehr Mut zur Veränderung oder mehr Angst und Verharren in der Komfortzone?

Schon mal von Mentaltraining gehört?

Bei Mentaltraining geht es darum mit der Kraft des Geistes die eigene persönliche Entwicklung zu optimieren. Das geschieht durch die Vorwegnahme des zukünftigen Handelns in der eigenen Vorstellungswelt. Diesen Vorgang nennt man Imagination. Es wird die eigene Fantasie zur Verwirklichung von Zukunft genutzt.

Die Macht der Imagination

Durch Imagination kann die Zukunft vorweg genommen werden. Kombinieren Sie diese Imagination mit einem positiven Blick auf die Gegenwart, kommen Sie einer realen Zukunft ein Stück näher.

Positives Denken

Denken Sie positiv. Lösen Sie sich von Ihren persönlichen und beruflichen Problemen. Verändern Sie jetzt Ihre Perspektive! Was läuft aktuell gut in Ihrem Leben? Was funktioniert gut auf der Arbeit? Konzentrieren Sie sich auf diese positiven Aspekte und verstärken Sie diese durch eigene, positive Imagination über Ihre Zukunft.

Einen Wegbegleiter einschalten

Zukunftsorientiertes Leben und Arbeiten oder die Verwirklichung der eigenen Träume basieren neben der Imagination, dem positiven Denken auch auf den richtigen Entscheidungen und den praktischen Schritten in Richtung der Zukunft, dabei kann ich Sie als Mentaltrainer, Hypnose Coach und Karriere Coach aktiv unterstützen.

Kündigung: Der Job ist weg! Was nun?

Entlassung: Was tun?

Sich bei der Bundesagentur für Arbeit arbeitssuchend melden. Mit Karriereberatung die berufliche Neuorientierung aktiv angehen. Mit Hilfe von Bewerbungscoaching, die perfekte Bewerbungsstrategie entwickeln und sich richtig erfolgreich bewerben. Die körperlichen Auswirkungen der Kündigung sowie psychischen Folgen von der Entlassung durch hypnosebasiertes Karriere Coaching besser verkraften.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Arbeiten macht uns immer glücklicher

Arbeit hat in Deutschland einen sehr hohen Stellenwert. Mittlerweile sind viel Menschen glücklicher auf ihrer Arbeitsstelle als zu Hause. Doch dieser Zustand ist trügerisch. Lokale und globale wirtschaftliche Entwicklungen schwanken und durch die Internationalisierung der Märkte haben Fehlentwicklungen überall auf der Welt Auswirkungen auf die Arbeitplätze.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Eine Entlassungswelle rollt auf uns zu

Das Gespenst der Massenentlassungen geistert durch die Flure großer Unternehmen in NRW. Nach fast 10 Jahren des Aufschwungs in Deutschland bekommen immer mehr Menschen, die bei großen Unternehmen wie Bayer, Ford, Rheinbraun, Nokia oder Kaufhof arbeiten, wieder Angst um Ihre Arbeitsplätze. Die Gründe sind vielfältig. Doch eines ist bei allen gleich: Mitarbeiter und Führungskräfte bangen um ihren Arbeitsplatz.

Umfangreicher Stellenabbau bei Großunternehmen ziemlich sicher

Die Gewerkschaften versuchen ihr bestes und federn die negativen Auswirkungen so gut wie möglich ab. Doch verhindern können sie letztendlich den Stellenabbau nicht. Gerade in Nordrhein-Westfalen sind viele Arbeitnehmer von den Großunternehmen Bayer, Ford, Rheinbraun, bei Karstadt aber auch bei der Sparkasse Köln/Kreissparkasse Bad Honnef betroffen.

Der Kündigungsschock: Angst und Verunsicherung machen sich breit

Noch denken viele, das kann doch nicht wahr sein. Eine Schockstarre und Todstellreflex setzt ein. In der Situation ist das nicht günstig. Nach und nach realisieren die ersten, es wird ernst. Die Kündigungen werden erfolgen. Es entsteht in den Betrieben unter den arbeitenden Menschen ein Klima der Angst und Verunsicherung. Denn das europäische Wertesystem ist von Sicherheitsdenken und Angst geprägt. Jeder Einzelne sollte sich jetzt die Frage stellen, wie gehe ich mit dieser schwierigen Lage sinnvoll um.

Auswirkungen der Kündigung auf den Arbeitnehmer

Entlassenen Mitarbeiter und Führungskräfte ringen mit Zukunftsängsten und dem Verlust der täglichen Aufgaben sowie dem Wegfall des beruflichen Status. Eine Kündigung stellt bei den allermeisten Menschen das Leben völlig auf den Kopf. Wer schon eine Kündigung mitgemacht hat, weiß, dass Emotionen wie Wut, Ärger, Existenzängste aufkommen. Auch empfinden viele Menschen, die Tatsache entlassen worden zu sein, als eigenes Scheitern. Dabei sind sie nur Spielball von unternehmenspolitischen Entscheidungen geworden.

Was passiert, wenn man selbst von einer Entlassung betroffen ist?

Wenn Sie gekündigt worden sind, können die Folgen für den Körper und die Psyche dramatisch sein. Die emotionale Achterbahn nimmt ihre Fahrt auf und die Betroffenen sind dem ständigen Auf und Ab der Gefühle für die kommenden Wochen und Monate meist hilflos ausgeliefert. Ein weiterer Punkt, ist die Leere und der Trennungsschmerz von den Kollegen im Betrieb, mit denen man eine emotionale Bindung aufgebaut.

Wie reagiert das soziale Umfeld?

Besonders schwierig für die Gekündigten ist auch das soziale Umfeld, das mit guten Ratschlägen nicht spart aber auch die komischen Gefühlsschwankungen und die Trauer des Betroffenen nicht verstehen kann. Unbewusst wird durch das nahe Umfeld zusätzlich ein hoher Erwartungsdruck aufgebaut, möglichst schnell eine neue Anstellung zu finden.

Abschied nehmen und den beruflichen Neustart planen

Das ist in der Phase aber meist kontraproduktiv: Denn der Entlassene muss sich zuerst emotional verabschieden und trauern, bevor er einen beruflichen Neuanfang beginnt. Das benötigt, wie alle menschlichen Prozess etwas Zeit und kann auch nicht wesentlich beschleunigt werden.

Wichtig: Professionelle Hilfe durch Karriereberater

Sinnvoll ist es, in dieser Zeit sich einen psychologisch geschulten Karriereberater für die Begleitung der Trennung und die berufliche Neuorientierung an seine Seite zu holen. Das gibt Rückhalt, Orientierung, spart Zeit, Geld und erhält Sie gesund.

Als Karriereberater helfe ich mit meiner Beratungsagentur make-it-better von Kündigung betroffenen Menschen als kompetenter Partner diese schwierige Situation emotional zu bewältigen und neue berufliche Alternativen zu entwickeln.

Stressbewältigung mit Blick in die Zukunft

Ergänzend kann ich Ihnen durch mein hypnosebasiertes Mentaltraining helfen, den Stress zu bewältigen, innere Ruhe zu finden und die eigenen geheimen Kraftquellen für die berufliche Zukunft zu aktivieren.

Profitieren Sie von meiner langjährigen Berufserfahrung

Seit 15 Jahren stehe ich Mitarbeitern und Führungskräften, die von Umstrukturierung und Kündigung betroffen sind, hilfreich zur Seite. Mein praxisnahes Bewerbungscoaching und die Outplacement-Beratung, bieten Mitarbeitern und Führungskräfte psychologische Hilfe, um den Kündigungsschock schneller zu überwinden und praktische Unterstützung bei der Entwicklung einer neuen beruflichen Perspektive und deren Umsetzung in Bewerbung sowie Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch.

Das Vorstellungsgespräch ist ein Verkaufsgespräch!

Wie führen Sie das anstehende Vorstellungsgespräch erfolgreich? Beantworten Sie nur passiv die typischen Fragen im Bewerbungsgespräch oder möchte Sie eher aktiv vorgehen? Nutzen Sie eine andere Art der Vorbereitung. Sie sollten das nächste Vorstellungsgespräch als Verkaufsgespräch sehen. Als Verkäufer sind Sie ein Anbieter von Know-how und Arbeitszeit und suchen einen Käufer.

Der Verkäufer nennt die Vorteile fürs Unternehmen

Verkäufer müssen über Fachwissen verfügen, um Produkte und Dienstleistungen richtig präsentieren zu können. Es müssen die Vorteile herausgearbeitet werden. Vorteile sind in Relation zur Konkurrenz und zum Interesse des Kunden zu sehen.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Beachten Sie die 6 Phasen im Verkauf:

1. Sich Zugang zum Entscheidungsträger verschaffen.
2. Den Bedarf des Arbeitgebers ermitteln
3. Ihr berufliches Know-how als ideale Lösung präsentieren
4. Die Vorteile von Ihnen und Ihrer Berufserfahrung beschreiben
5. Die Einwände des potentiellen Arbeitgebers entkräften
6. Den Arbeitgeber zum “Kaufabschluss” bringen.

Wie bereiten Sie sich als Anbieter auf das Vorstellungsgespräch vor?

  1. Markt- und Bedarfsanalyse: Wie schätzen Sie den Personalmarkt für das anvisierte Unternehmen ein?
  2. Angebotserstellung: Wie positionieren sich gegenüber dem Unternehmen bezogen auf Aufgabeninhalte, Anforderungen, Qualifikationen und Gehaltsforderungen?
  3. Präsentation: Wie stellen Sie sich im Bewerbungsgespräch dar? Welche Vorteile / Nutzen können Sie der Firma bieten?
  4. Verhandlung: Wie verhandeln Sie Konditionen und Gehalt?

Die Persönlichkeit des Bewerbers macht zu 50% den Erfolg aus

Der Druck in fast allen Branchen steigt, weil die Produkte oder Dienstleistungen sich immer ähnlicher werden. Also gewinnt die Persönlichkeit des Verkäufers immer mehr an Bedeutung. Der erfolgreiche Verkauf beginnt im Kopf. Das bedeutet: Nur positiv gestimmt ist, kommt gut an. Bereiten Sie sich nicht nur inhaltlich, sondern auf mental auf das Gespräch vor. Stimmen Sie sich positiv ein, indem Sie an vorausgegangene Erfolge denken. Freuen Sie sich auf das Gespräch und die neuen Menschen. Werden Sie neugierig auf die Firma. Dann kommen Sie gut an.

Der erste Eindruck zählt

Die ersten Sekunden Ihres Treffens mit den Beteiligten des Vorstellungsgesprächs entscheidet, wie viel Sympathie, Vertrauen und Aufmerksamkeit man Ihnen schenkt. Achten Sie darauf, dass Sie überzeugend sind. Versetzen Sie sich vor dem Gespräch in eine freudige Spannung.

Beobachten Sie die Gesprächsteilnehmer und ihr Verhalten genau:

  • Wie wirken Sie? Müde und gestresst oder relaxt und gut gelaunt?
  • Wie sprechen Sie? Laut oder leise, langsam oder schnell?
  • Welche Sprache wählen Sie? Sprechen Sie wie nüchterne Technokraten oder blumig mit vielen Bildern?
  • Begegnen Sie den Gesprächsteilnehmern in deren Bezugsrahmen: Nutzen Sie deren Begrifflichkeiten und Worte!
  • Seien Sie authentisch.
  • Suchen Sie sich an jedem Gesprächsteilnehmer etwas, das Sie mögen.
  • Nutzen Sie bei Bedarf zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch die Hilfe eines professionellen Coaches.

Noch Fragen oder Coaching Vorstellungsgespräch gewünscht? Jürgen Zech, Karriereberater, Bewerbungscoach von make-it-better aus Köln hilft Ihnen gern weiter.

Vorstellungsgespräch – Tiefstapeln verboten

Typische Fragen im Vorstellungsgespräch: „Kennen Sie Ihren Wert fürs Unternehmen?“ "Was sind Ihre Stärken?" Vorsicht: Wer seinen eigenen Wert zu gering einschätzt und im Vorstellungsgespräch tief stapelt, hat schlechte Karten. Das können Sie ändern! Hier finden Sie Tipps und Tricks, wie Sie sich optimal im Bewerbungsgespräch präsentieren.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Was tragen Sie zum Erfolg der Firma bei?

Nichts, was Sie für Ihre Firma leisten, ist selbstverständlich, auch wenn es Ihnen noch so leicht fällt. Ihr beruflicher Wert berechnet sich aus dem eigenen Wissen um Ihre Stärken und Leistungen, die Sie fürs Unternehmen erbringen. Viele Kandidaten machen sich gar keine Gedanken darüber, was ihr Beitrag zum Erfolg der Abteilung ist. Häufig messen sie der geleisteten Arbeit keinen hohen Wert bei, da sich die Tätigkeiten immer wieder gleichen und wiederholen.

Tiefstapeln fällt leicht

Neulich war eine junge gut ausgebildete Bewerberin bei mir zum Coaching als Vorbereitung auf ihr Vorstellungsgespräch. Bis jetzt konnte sie den Arbeitsplatz nicht wechseln, weil sie immer wieder im Bewerbungsgespräch gescheitert ist. Ein häufiger Fehler von Bewerbern im Jobinterview ist zu tief zu stapeln. Das war auch bei ihr ein Knackpunkt. Über die eigenen Leistungen zu reden wird als arrogant empfunden. Erfolge werden als selbstverständlich angesehen. Gerade Frauen neigen häufiger dazu, die eigenen Fähigkeiten schlechter darzustellen, als sie in Wirklichkeit sind.

Ein souveräner Auftritt im Bewerbungsgespräch

Ein souveräner Auftritt im Bewerbungsgespräch ist die Voraussetzung, die Stelle zu erhalten. Wer aus falscher Bescheidenheit zum Tiefstapeln neigt, kann schnell aus dem Rennen sein. Im Zentrum der Selbstpräsentation stehen doch Antworten auf die Fragen: Was kann ich dem Unternehmen bieten und welche Fähigkeiten bringe ich mit, die für die Firma gewinnbringend sind. Also mutig voran: Wenn Sie etwas besonders gut können oder ein umfangreiches Projekt erfolgreich abgeschlossen haben, dürfen Sie dies auch voller Stolz erzählen.

Die innere Haltung des Bewerbers zu sich und seinen Leistungen

Ganz wichtig: Die innere Haltung des Bewerbers zu sich und seinen Leistungen. Es ist nötig, sich seine eigenen Leistungen bewusst zu machen und damit im Bewerbungsgespräch für sich zu werben. Ganz praktisch fängt es damit an, dass ich den Bewerbern mit einem geringen Selbstwertgefühl immer rate, alle täglichen Aufgaben in einer Datei zu erfassen. Diese Tätigkeiten werden am Ende der Woche zu Kompetenzblöcken zusammengefasst und nach den Kategorien 1 2 3 der Wertigkeit geordnet. Meine Kunden sind dann oft erstaunt, was sie alles leisten und wie wichtig ihr Beitrag zum Erfolg der Abteilung ist.

Das Selbstbild des Menschen abhängig vom Umfeld

Das Selbstbild, das ein Mensch im Laufe seines Berufslebens von sich selbst erwirbt, ist immer subjektiv und hängt auch von seinem sozialen Umfeld ab. Sie können einiges tun, um Ihr Selbstwertgefühl zu steigern: Machen Sie sich immer bewusst, dass jeder Mensch seine Fehler und Schwächen hat. Rufen Sie sich die eigenen Stärken und Vorzüge regelmäßig ins Bewusstsein.

Wie ist es nun mit meiner Klientin weiter gegangen?

Im Coaching haben wir an ihrer inneren Haltung und an der eigenen Wertschätzung gearbeitet. Nachdem sich das eigene Wertsystem positiv verändert hatte, ging es im nächsten Schritt darum diese Haltung auch zu kommunizieren. Das haben wir ganz praktisch im Rollenspiel geübt, bis die Kundin sich sehr sicher fühlte. Ihre Erkenntnis:"Ich muss mir einen höheren Wert beimessen, dann werde ich auch als kompetent eingeschätzt.“

Profitieren auch Sie von meiner langjährigen Berufserfahrung als Coach

Seit 15 Jahren stehe ich Mitarbeitern und Führungskräften, die sich beruflich neu orientieren und das Vorstellungsgespräch erfolgreich führen möchten, hilfreich zur Seite. Mein praxisnahes Bewerbungscoaching bietet Mitarbeitern und Führungskräften die perfekte Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch.

Stressbewältigung bei häufigem Versagen im Vorstellungsgespräch

Ergänzend kann ich Ihnen durch mein hypnosebasiertes Mentaltraining helfen, den Stress zu bewältigen, innere Ruhe zu finden und die eigenen geheimen Kraftquellen für das nächste Bewerbungsgespräch zu aktivieren.

Personalsuche, Personalbeschaffung: Die fetten Jahre sind vorbei!

 

Ein Umdenken im Recruitment, bei der Personalsuche und im Personalmarketing ist von strategischer Bedeutung für die Unternehmen und deren Wettbewerbsfähigkeit.

War for Talents?

Modernes Personalmarketing richtet die gesamten Personalpolitik einer Firma an den Bedürfnissen von aktuellen und zukünftigen Mitarbeitern aus. Das macht Arbeit und kostet Geld. Also eher ein Wunschtraum. Denn noch muss ein Prozess des Umdenkens bei den Unternehmen in Gang kommen.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Erst, wenn es richtig weh tut, geht man zum Arzt. Und vorher behilft man sich häufig mit einzelnen Maßnahmen ohne Gesamtkonzept. Damit vergeben vor allem kleine und mittelständische Firmen aber auch große Unternehmen die Chance den War for Talents für sich zu entscheiden. Und die deutsche Wirtschaft gründet ihren Erfolg unter anderem auf dem Know how der Mitarbeiter. Nur was tun, wenn keine Mitarbeiter zu finden sind?

Wandel im Recruiting: Früher - heute

In den letzten Jahren hat sich die Welt der Personalbeschaffung oder Recruitment für Firmen stark gewandelt. Früher konnten Unternehmen aus einer Vielzahl von gut qualifizierten Bewerbern, neue Mitarbeiter aussuchen. Das Personalmarketing war nicht wichtig. Arbeitsplätze waren rar und Mitarbeiter gab es im Überfluss.

Personal finden - schwierig! Warum?

Viele Arbeitsstellen lassen sich nur schwer besetzen. Mitverursacher sind der demografische Wandel, die Veränderungen der Werte in der Gesellschaft und die stärkere Konkurrenz der Unternehmen um Mitarbeiter.

Personal suchen - Mitarbeiter finden - Nein: Unternehmen finden!

Die Firma muss von Bewerbern gefunden werden. Das Unternehmen muss sich als ein attraktiver Arbeitgeber präsentieren, also eine Arbeitgebermarke aufzubauen. Daran wird mit Employer Branding, einer modernen Form des Personalmarketing, gearbeitet.

Die klare Darstellung der Zufriedenheit von Mitarbeitern spielt heute eine erhebliche Rolle bei der Entscheidung der Bewerber. Besonders wichtig ist es, dass die verkauften Werte von der Unternehmensleitung und den Mitarbeitern gelebt werden. Sonst ist der neue Mitarbeiter schnell enttäuscht und sucht sich einen besseren Arbeitgeber.

Wichtig: Employer Branding leben

Denn ist das Employer Branding eher ein Marketinggag, rächt sich das schnell. Sobald der Mitarbeiter bezüglich Betriebsklima getäuscht wurde, kann er sich auf einem Arbeitgeberbewertungsportal Luft machen und damit der Firma schaden. Denn laut einer Studie gewinnen die Bewertungsportale wie kununu immer mehr an Bedeutung, wenn es um die Entscheidung für oder gegen einen Arbeitgeber geht.

Erfolgreiches Personalmarketing

Personalmarketing arbeitet mit einer klaren Positionierung als attraktiver Arbeitgeber. Das erfolgt über sechs Stufen.

  1. Definition der Zielgruppen
  2. Festlegung des Einzugsgebietes
  3. Analyse der von den Zielgruppen spezifisch genutzten Medien und Plattformen
  4. Ermittlung der einzigartigen Besonderheiten des Unternehmen als Arbeitgeber
  5. Präsenz der Firma auf den geeigneten sozialen Medien und Plattformen
  6. Transport der spezifischen Botschaften an die Zielgruppen, die die Firma als attraktiven Arbeitgeber auszeichnet.

Neues HR-Marketing: Der sinnvolle Mix macht´s

Im HR-Marketing geht es vor allem um eine sinnvolle Verknüpfung von Maßnahmen. Dazu gehören Bewerbermessen, Social-Recruiting, Active Sourcing, Mobile Recruiting, klassische Stellenanzeigen, interne Mitarbeiterprogramme, Anzeigen in Jobbörsen für KMU und der Aufbau eines Talentpools.

Neue Formen des Bewerbermangements von Nöten

Weiterhin ist der Aufbau eines guten Bewerbermanagements für das erfolgreiche Recruiting nicht zu unterschätzen. Denn Bewerber erwarten heute eine schnellere und individueller Form des Feedbacks sowie der persönlichen und fachlichen Entfaltungsmöglichkeiten auf der Arbeit. Das ist für die meisten Unternehmen neu und gewöhnungsbedürftig.

Social Media Recruiting

Potentielle Bewerber müssen über verschiedene Kanäle und möglichst individuell angesprochen werden. Für ein erfolgreiches Recruiting ist es notwendig, auf den verschiedenen Plattformen wie facebook, Xing oder LinkedIn vertreten zu sein. Doch das reicht nicht. Qualifizierte Kandidaten erhoffen sich durch zusätzliche Inhalte mehr über einen potentiellen Arbeitgeber zu erfahren.

Kommunikation auf Augenhöhe

Für die jungen, selbstbewussten Bewerber ist die direkte Kommunikation mit den Mitarbeitern des HR-Teams auf Augenhöhe besonders bedeutsam. Das kann über HR-Firmenaccounts bei facebook, Xing oder LinkedIn geschehen. Oder ganz gewagt, einfach über die Firmenmail oder Telefonnummer des entsprechenden Personalers kommunizieren. Unterstützt werden kann das Kommunikationskonzept in Form der Unternehmenszeitschrift, eines Image Videos oder eines kurzen Newsletters.

Was macht ein Unternehmen in den Augen des Bewerbers attraktiv?

Welche Angebote der Arbeitgeber an qualifiziertes Personal besonders interessieren, hat Stepstone in einer Umfrage herausgefunden. Dannach sind ein attraktives Gehalt, ein sicherer Job und die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, die drei wesentlichen Faktoren bei der Entscheidung für einen neuen Arbeitgeber.

Sieben von zehn Befragten betrachten Benefits für die Mitarbeiter als einen wesentlichen Faktor wie Fahrtkostenzuschuss, Betriebsrente, eigene Kinderbetreuung, Betriebsaufflug aber auch andere Boni wie Kurs zur Stressbewältigung oder Rückenschule. Selten wird aber in den Stellenangeboten darüber berichtet.

Selbstmarketing für Frauen - ein Erfolgsfaktor

Frauen verkaufen sich bei der Bewerbung und im Beruf noch oft unter Wert.

Was sollten Frauen, die Karriere machen wollen, beherzigen?

Mehr Selbstvertrauen haben! Bezeichnend ist diese Frage einer Klientin: "Karriereberatung bei Ihnen wird doch bestimmt vorwiegend von Frauen in Anspruch genommen?" Diese Kundin dachte, Männer wären so sicher und selbstbewusst, dass sie Karriereberatung nicht benötigten.

Sie als Frau wollen Karriere machen? Die wichtigsten Hemmnisse bei Frauen sind das Selbstbewusstsein und die Selbstvermarktung. Also tue Gutes und rede davon.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Das fällt Frauen immer noch sehr schwer, sie sind oft zu selbstkritisch. Sie wollen erst perfekt sein, bevor sie durchstarten. Dadurch verlieren Sie Zeit. Schnelligkeit ist heutzutage ein großes Thema. Wer zuerst mit einer Idee brilliert, hat häufig die Nase vorne. Die Perfektion kommt dann hinterher.

Fragen von Frauen in der Karriereberatung

Viele Frauen wollen in der Karriereberatung wissen, wie kann ich am besten darlegen, was ich zu bieten habe. Aber reicht das für die Stelle, die ich anstrebe, ist eine häufige Frage. Frauen möchten gern perfekt sein. Sollten aber lernen selbstbewusster aufzutreten. Das zählt oft mehr als nur Perfektion.  Weitere Anliegen im Coaching sind: Wie kann ich meine Bewerbung, meinen Lebenslauf optimieren? Wie steche ich aus der Menge und wie kann ich mich von anderen Mitkonkurrenten unterscheiden?

Welche Karrierehemmnisse sind bei Frauen festzustellen?

In meinem Karriere Coaching stelle ich bis auf wenige Ausnahmen folgende sechs Punkte fest:

1. Frauen sind zu kritisch mit sich selbst.

2. Sie scheuen sich, ihren eigenen Standpunkt zu vertreten.

3. Sie sind häufig auf einen Konsens aus.

4. Es fällt Ihnen schwer, Forderungen zu stellen, zum Beispiel beim Gehalt.

5. Und Frauen übernehmen meist zu viel Verantwortung für andere.

6. Frauen sind oft nicht bereit Risiken einzugehen.

Was können Frauen machen, damit es mit der Karriere besser funktioniert?

Zuerst ist es mal nötig, eine Aufstellung der eigenen Erfolge zu machen, kleinere und größere. Oft fallen einem Erfolge erst nach einigem Nachdenken als solche ein. Hilfreich ist dann zu überlegen, was kann nur ich im Unternehmen machen. Der Blick auf die Erfolge stärkt das weibliche Selbstbewusstsein.

Jede Frau sollte sich danach diese Fragen stellen:

  • Wer bin ich als Person?
  • Was kann ich?
  • Was will ich?
  • Was für Optionen habe ich?
  • Welches Risiko bin ich bereit einzugehen?
  • Welche Glaubenssätze, Werte habe ich?
  • Welche hindern mich voran zu kommen?

Der nächste Schritt in der Karriereplanung ist aus den gewonnen Antworten ein eigenes Berufsprofil zu entwickeln. Damit können die Frauen gezielt auf die Suche nach Unternehmen gehen, die von ihrem Know How profitieren können. Weiterhin fällt die Selbstpräsentation im Anschreiben und Lebenslauf deutlich leichter.

Auch kann über das geschärfte Berufsprofil die Bewerbung über Social Media Plattformen wie Xing oder LinkedIn vorangetrieben werden. Außerdem fällt es leichter sich gezielt auf das anstehende Vorstellungsgespräch vorzubereiten.

Wenn Sie bei diesem Prozess der Bewerbung, beruflichen Veränderung oder beim Selbstmarketing Hilfe durch Karriereberatung nutzen möchten, freue ich mich über Ihre Anfrage an Jürgen Zech, Karriereberater von make-it-better.de - die Agentur für Bewerbung & Coaching in Köln.

Die perfekte Vorbereitung auf Ihr Vorstellungsgespräch

So meistern Sie jedes Bewerbungsgespräch! Tipps, Tricks, Kniffe für die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Für souveräne Menschen ist das Vorstellungsgespräch kein Problem. Sie sind gewohnt durch Ihr Auftreten und Redegewandtheit zu brillieren. Diese Bewerber müssen sich häufig nur inhaltlich auf das Bewerbungsgespräch vorbereiten.

Hindernisse und Fragen im Vorstellungsgespräch bewältigen

Doch es gibt auch andere Kandidaten und die dürften die Mehrheit sein. Diese Bewerber haben mit unterschiedlichen Handicaps zu kämpfen. Meist wird von ihnen ein anstehendes Vorstellungsgespräch als äußert stressig angesehen.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Allein der Gedanke an Frage im Bewerbungsgespräch wie „Was sind ihre größten Stärken und Schwächen?“ oder „Warum haben sie sich gerade bei uns beworben“, treiben diesen Kandidaten den Schweiß auf die Stirn.

Stressfragen im Vorstellungsgespräch

Besonders schlimm wird es bei Stressfragen im Bewerbungsgespräch wie „Welche Frage möchten Sie nicht gestellt bekommen?“ oder „Was war in Ihrem letzten Job Ihr größter Fehler?“ Da hilft in der Regel nur eine gute inhaltliche und rhetorische Vorbereitung in einem Rollenspiel mit einem professionellen Bewerbungscoach weiter.

Welche Bewerber benötigen eine besonders gute Vorbereitung auf das Bewerbungsgespräch?

1. Nervöse Bewerber mit unsicherem Auftreten

Viele Kandidaten die schon gescheitert sind, haben Angst vor fiesen Fragen im Vorstellungsgespräch. Sie verhalten sich unsicher oder sind sehr nervös, wenn sie an die Fragen und eigene Antworten im Vorstellungsgespräch denken. Gerade wenn Sie schon Absagen im Bewerbungsgespräch erhalten haben, ist das Auftreten vielleicht zu unsicher, die Antworten auf Fragen zu knapp oder das Verhalten zu ängstlich.

2. Bewerber, die lange kein Vorstellungsgespräch mehr geführt haben

Eine professionelle Vorbereitung vom Vorstellungsgespräch ist auch sinnvoll, wenn Sie sich schon viele Jahre nicht mehr beworben haben und nun nach 8-10 Jahren wieder ein Vorstellungsgespräch führen sollen. Häufig sind diese Bewerber verunsichert, was man von ihnen erwartet. Sie fragen sich, wie sie kompetent und selbstbewusst auf Fragen des Arbeitgebers antworten können. Oder sie sind unsicher, was auf Sie zukommt. Vielleicht fragen Sie sich:„Wie läuft heutzutage ein Bewerbungsgespräch ab? Was werde ich gefragt? Wie soll ich antworten? Wie hinterlasse ich einen professionellen Eindruck?“

3. Bewerber, die sich nicht vermarkten können

Es gibt eine große Anzahl von Fachkräften und Führungskräften, die eine gute Arbeit leisten, aber Schwierigkeiten haben, ihre Kenntnisse, Engagement und ihre Erfolge im Bewerbungsgespräch optimal darzustellen. Diese Personengruppe profitiert bei der Vorbereitung vom praktischen Training mit Hilfe eines Rollenspiels.

4. Bewerber mit Blackout oder Sprechblockaden

Eine weitere Gruppe von Bewerbern sind unsichere Menschen, die sich schnell aus dem Konzept bringen lassen oder aus irgendwelchen Gründen Ängste vor dem Vorstellungsgespräch aufbauen, die bis zu Blackout oder Sprechblockaden führen können. Da hilft Ermutigung durch den realistischen Blick auf die eigenen Stärken im lebensnahen Coaching des Vorstellungsgesprächs.

5. Unklare, unstrukturierte Bewerber

Es gibt Bewerber, die verwickeln sich im Vorstellungsgespräch immer in Widersprüche, können komplizierte Sachverhalte nicht einfach darstellen oder schweifen aus und langweilen die Jobinterviewer. Sie lernen im Training sich kurz zu fassen und mit Freude von ihren beruflichen Erfahrungen zu berichten.

6. Bewerber, die als Bittsteller auftreten

Nicht wenige Kandidaten, die keinen Erfolg im Vorstellungsgespräch haben, treten als Bittsteller auf. Diese Menschen sollten bedenken, dass umfangreiche Erfahrungen zu bieten haben, sonst hätte das Unternehmen nicht eingeladen, nur max. 5-10% der Bewerber kommt überhaupt in die nähere Auswahl. Im Coaching werden die Erfolge herausgearbeitet und die Bewerber lernen zu der beruflichen Vergangenheit zu stehen, mit Stolz darauf zu schauen und üben genau diese innere Haltung bei Ihren Antworten im Vorstellungsgespräch zu vertreten.

7. Bewerber, die ins zweite Vorstellungsgespräch müssen

Jetzt geht es um alles – Bewerber stehen vor dem 2. Vorstellungsgespräch, bei dem in der Regel noch ein Mitbewerber im Rennen ist. In diesem zweiten Bewerbungsgespräch kommt es auf jedes Detail an: - Auftreten, rhetorische Fähigkeiten, Klarheit in der Argumentation, Präsentation der Fachkenntnisse, Kontaktfähigkeit, Mut!

8. Professionelle Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch

Professionelles Training zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgesprächs mit Hilfe eines Bewerbungscoach finden Sie bei make-it-better - der Agentur für Bewerbung & Coaching in Köln.

Gehaltsgespräch: Gehaltsverhandlung erfolgreich führen - Tipps und Tricks

Tipps, um mit Erfolg eine Gehaltserhöhung zu verhandeln. Oder wie Sie Ihre Einkommensverhandlung optimal vorbereiten.

Mehr Gehalt fordern, aber wie?

Wie in jedem Jahr werden vor allem im Frühherbst Gehaltsverhandlungen geführt, rechtzeitig, bevor die Personaletats für das nächste Jahr verplant sind. Die Chancen für eine Gehaltssteigerung sind so gut wie lange nicht mehr. Die Wirtschaft brummt. In manchen Branchen und Berufen werden die Arbeitskräfte knapp. Das ist Ihre Chance den Chef nach mehr Gehalt zu fragen. Über eine Million Deutsche werden in diesem Jahr 65 Jahre alt. Ihnen stehen aber nur 780.000 18-Jährige gegenüber.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Ein einfaches Marktprinzip heißt: Sobald etwas rar ist, steigt der Preis. Sie möchten für gute Leistungen gutes Geld zu bekommen. Dieser Wunsch ist Ihr gutes Recht und menschlich nachvollziehbar. Doch psychologisch gesehen ist das für Viele nicht so einfach nach mehr Gehalt zu fragen.

Planen Sie Ihre Gehaltsverhandlung rechtzeitig

Ein realistischer Zeitraum, um mehr Gehalt zu fordern, ist alle zwei Jahre. Vielen Mitarbeitern und Managern fällt es nicht leicht, in einer Einkommensverhandlung über den eigenen Wert zu sprechen. Damit das überhaupt geht, sollten Sie sich zuerst den eigenen Wert bewusst machen.

Denn die Gehaltsverhandlung fängt nicht erst an, wenn Sie Ihrem Chef gegenüber sitzen, sondern schon früher. Damit Sie Ihr Ziel erreichen können, ist eine gute Vorbereitung sinnvoll.

Stellen Sie Ihren Marktwert fest

Ihren realen Wert könnten Sie testen, indem Sie einige Probebewerbungen an andere Firmen versenden.

Betreiben Sie aktives Selbstmarketing:

Ihr Gehalt hat viel mit Ihren Leistungen und der Präsentation dieser Leistungen nach außen zu tun. Am besten ist es, wenn Sie dazu praktische Beispiele aus dem Berufsalltag finden können. Es geht zuerst darum sich seinen eigenen Wert im Unternehmen bewusst zu machen, bevor man mehr Gehalt fordert.

Sie sollten sich folgende Fragen stellen und die Antworten schriftlich fixieren:

  • In welchen Bereichen sind Sie besonders engagiert? 
  • Wo leisten Sie mehr als erwartet wird?
  • In welchem Gebiet sind Sie für Ihr Unternehmens unentbehrlich?
  • Was bekommt Ihr Chef von Ihren Leistungen mit?
  • Hält er Sie für einen wertvollen Mitarbeiter? Warum?

Bereiten Sie die Gehaltsverhandlung richtig vor

Informieren Sie sich über die üblichen Gehältern und Spannen von Gehaltserhöhungen in Ihrer Branche und Position. Sammeln Sie Fakten über die Situation des eigenen Unternehmens, welche Gewinne oder Verluste wurden verbucht, wie sehen die nahen Zukunftschancen aus?

Wechseln Sie die Perspektive

Bei Verhandlungen ist es immer gut sich in die Rolle des Gegenüber zu versetzten. So können Sie besser die Motive, Argumente und Schwachpunkte erkennen. Da können Sie dann bei Ihrer Gehaltsverhandlung ansetzen.

Stellen Sie sich diese Fragen und schreiben die Antworten auf:

  • Wären Sie als Chef bereit, Ihnen eine Gehaltserhöhung zuzugestehen? 
  • Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?
  • Welche Leistung, die ein höheres Gehalt rechtfertigen würde, würden Sie als Vorgesetzter von Ihnen als Mitarbeiter erwarten?

Wählen Sie den richtigen Zeitpunkt für das Gehaltsgespräch

Im Herbst ist ein guter Zeitpunkt, um mehr Gehalt einzufordern. Außerdem sollten Sie sich überlegen, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten der Chef am besten Zeit hat. Weiterhin sollten Sie das Eisen schmieden solange es heiß ist. Eine Gehaltsverhandlung ist aussichtsreich, wenn Sie gerade einen tollen Erfolg hatten oder eine gute Leistung vorzeigen können oder wenn sich das Unternehmen im Aufwind befindet und die Geschäfte gut laufen.

Einstimmung auf die Gehaltsverhandlung

Für eine erfolgreiche Verhandlung sind eine positive Einstellung und eine gute Stimmung von Vorteil. Denken Sie daran: Sie haben etwas zu bieten und dafür haben Sie auch einen angemessenen Gegenwert verdient.

Verhandlungstipps:

  1. Greifen Sie nie Ihren Vorgesetzten an, auch wenn Sie frustriert sind. Sie sollten Ihren Gehaltswunsch als eine Win-Win-Lösung präsentieren. 
  2. Sie sollten folgende Frage beantworten können: Wieso sollte mein Chef ein Interesse daran haben, mir ein höheres Gehalt zu zahlen? 
  3. Stellen Sie nur Gehaltsforderungen, die Ihr Chef auch erfüllen kann. Es nutzt nichts, wenn Sie sich auf eine bestimmte Summe versteifen, die Ihr Chef nicht zu zahlen bereit ist. 
  4. Überlegen Sie besser, was sonst noch an Vergünstigungen für Sie sinnvoll sind. Sie könnten ertragsabhängige Vergünstigungen vereinbaren, oder steuerfreie oder steuerermäßigte Zusatzleistungen, Sachleistungen, Direktversicherungen, Pensionszusagen, etc. 
  5. Weitere Verhandlungspunkte könnten bezahlte Weiterbildungsmaßnahmen, ein Dienstwagen, Essensgutscheine, Sprachurlaube, bezahlter Sonderurlaub oder ähnliches sein.
  6. Beziehen Sie dabei Ihre tatsächlichen Leistungen, die Situation des Unternehmens und die Person Ihres Vorgesetzten in Ihre Verhandlung mit ein.
  7. Präsentieren Sie Ihre Leistungen ruhig und sachlich.
  8. Nennen Sie Fakten und Zahlen als Argumente.
  9. Wenn Sie Ihren Gehaltswunsch mit Zahlen und Daten, die mit dem Erfolg des Unternehmens verbunden sind, untermauern können, ist das für Sie positiv.

Ihr Chef hat Ihre Gehaltserhöhung abgelehnt?

Es kann sein, dass Ihr Chef Ihre Gehaltserhöhung ablehnt. Sehen Sie das nicht als Scheitern, sondern als Chance, beim nächsten Gespräch erfolgreich zu sein. Ihr Verhalten entscheidet nun, wie es für Sie in der Firma weitergeht – und wann die gewünschte Gehaltserhöhung schließlich genehmigt wird. Ziegen Sie sich weiter engagiert und einsatzbereit und warten auf Ihre Chance.

Die Gehaltsverhandlung mit Hilfe eines Gehaltscoaches professionell vorbereiten

Sie möchten Ihre Gehaltsverhandlung professionell vorbereiten? Dann können Sie sich an den Gehaltscoach Jürgen Zech von make-it-better – die Agentur für Bewerbung & Coaching aus Köln wenden.

Kündigung: Selbst kündigen oder gekündigt werden

 

Ein Arbeitsvertrag ist in Deutschland ein privatrechtlicher Vertrag zweier Vertragspartner zur Begründung eines Arbeitsverhältnisses. Das bedeutet, der Vertrag kann unter der Wahrung bestimmter Formalien einseitig wieder gelöst werden. Dieser Sachverhalt nennt sich Kündigung. Damit die Kündigung wirksam ist, muss die andere Vertragsseite nicht zustimmen. Sie muss die Kündigung lediglich erhalten. Diese Tatsache vergessen viele, langjährig beschäftigte Arbeitnehmer.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Zwei Formen der Kündigung

Mit der Kündigung endet das Arbeitsverhältnis. Es gibt zwei Möglichkeiten der Kündigung:

  • Die Fremdkündigung auch Entlassung - Die Firma kündigt dem Arbeitnehmer
  • Die Eigenkündigung - Der Arbeitnehmer reicht seine Kündigung ein.

Für den Fall, dass Sie selbst kündigen, müssen Sie auch beim Kündigungsschreiben einige Grundregeln beachten.

  • vollständige Firmenname und die Anschrift in den Kopf der Kündigung
  • Betreff: Kündigung meines Arbeitsvertrags zum…
  • das aktuelle Datum auf der Kündigung
  • korrekte Anrede: Sehr geehrte Frau/ Sehr geehrter Herr
  • Kündigungstext: Im Rahmen meiner Kündigungsfrist kündige ich mein Arbeitsverhältnis zum…
  • das Datum des letzten offiziellen Arbeitstages
  • persönliche und handschriftliche Unterschrift

Drei Gründe selbst zu kündigen

Sie denken ernsthaft über einen Wechsel Ihres Arbeitsplatzes nach. Da sind Sie nicht alleine. Es gibt sehr unterschiedliche Motivationen den Job zu wechseln.

Unzufriedenheit im Beruf

Etwa ein Fünftel der Arbeitnehmer sind unzufrieden mit ihrem Arbeitgeber und denken gerade zu Beginn des Jahres über einen Jobwechsel nach. Wollen Sie wirklich den Arbeitsplatz wechseln? Oder flüchten Sie vor temporären Problemen?

Sie haben hier keine Perspektive mehr.

Grund Nummer eins für einen Jobwechsel ist Perspektivlosigkeit. Wenn Sie das Gefühl haben, auf der Stelle zu treten und Sie keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen sehen, macht ein Stellenwechsel Sinn.

Sie verstehen sich nicht gut mit den Kollegen.

Mit Ihren Kollegen verbringen Sie oftmals mehr Zeit als mit ihren besten Freunden. Ein gutes Arbeitsklima ist daher wichtig für das persönliche Wohlbefinden. Wenn Sie mit keinem Ihrer Teamkollegen auf einer Wellenlänge sind und Sie das belastet, sollten Sie über einen Stellenwechsel nachdenken.

Gesetzliche Kündigungsfristen

In Zeiten schlechter Konjunktur wurden von der Politik die gesetzlichen Kündigungsfristen deutlich gesenkt. Wenn keine tarifvertragliche Regelung greift, kommt der Gesetzgeber mit dem § 622 BGB zum Zuge.

Hier ein Auszug aus dem Gesetzestext:
BGB § 622 Kündigungsfristen bei Arbeitsverhältnissen

(1) Das Arbeitsverhältnis eines Arbeiters oder eines Angestellten (Arbeitnehmers) kann mit einer Frist von vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende eines Kalendermonats gekündigt werden.

(2) Für eine Kündigung durch den Arbeitgeber beträgt die Kündigungsfrist, wenn das Arbeitsverhältnis in dem Betrieb oder Unternehmen

1.    zwei Jahre bestanden hat, einen Monat zum Ende eines Kalendermonats,
2.    fünf Jahre bestanden hat, zwei Monate zum Ende eines Kalendermonats,
3.    acht Jahre bestanden hat, drei Monate zum Ende eines Kalendermonats,
4.    zehn Jahre bestanden hat, vier Monate zum Ende eines Kalendermonats,
5.    zwölf Jahre bestanden hat, fünf Monate zum Ende eines Kalendermonats,
6.    15 Jahre bestanden hat, sechs Monate zum Ende eines Kalendermonats,

Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__622.html

Auswirkungen der Kündigung auf den Arbeitnehmer

Am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg wird untersucht, wie sich Kündigungen auf die Arbeits- und Lebenszufriedenheit auswirken.

Es wurde herausgefunden, dass je länger Menschen die gleiche Arbeit, umso unzufriedener werden sie mit ihrer Tätigkeit. Doch eine Eigenkündigung allein macht auch nicht glücklich. Denn wer selbst kündigt und keine neue Beschäftigung hat, ist anfangs nur ein wenig zufriedener als derjenige, der entlassen wurde.

Weiterhin kam heraus, die höhere Zufriedenheit nach einem Jobwechsel lässt im Laufe von 12 Monaten deutlich nach. Der Effekt verstärkt sich mit der Zeit noch. Bei der Arbeitszufriedenheit ist ein Großteil der Begeisterung nach zwei Jahren weg.

Hilfe bei Bewerbung und beruflicher Neuorientierung

Was bedeutet das für jeden Einzelnen? Darüber muss sich jeder selbst Gedanken machen. Natürlich kann es sinnvoll sein, sich in der Situation der Kündigung – egal ob Einkündigung oder Fremdkündigung eine professionelle Karriereberatung als Hilfe bei der beruflichen Neuorientierung einzuschalten.

Karriereberatung: Nach Kündigung Abschied nehmen

Bei Kündigung oder Ausscheiden aus einem Unternehmen wird das Abschiednehmen oft vernachlässigt. Leider schleppen diese Arbeitnehmer die Altlast mit in die Vorstellungsgespräche oder den nächsten Job.

Verarbeitung des Abschieds braucht Zeit

Im Laufe unseres Lebens müssen wir von vielem Abschied nehmen. Die Verarbeitung des Abschieds braucht Zeit. Doch häufig lassen wir uns gerade in Arbeitszusammenhängen keine Zeit. Es soll immer schnell vorwärts gehen. Keiner will zurückblicken. Doch die menschliche Psyche funktioniert anders.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Abschied und Neuanfang

Im Beruf ist ein Abschied meist mit der Hoffnung auf einen Neuanfang und auf die Verbesserung der eigenen beruflichen Situation verbunden. Gerade, wenn es vor der Kündigung oder dem Weggang Auseinandersetzungen oder Kämpfe gab, sollten Sie inne halten. Was waren meine eigenen Anteile am Konflikt? Was lerne ich daraus? Was würde ich in Zukunft anders machen? Was nehme ich an Erfahrung aus dem Unternehmen mit? Das sind die entscheidenden Fragen, die Sie sich stellen sollten.

Den Abgang sauber gestalten

Wer anbietet, seinen Nachfolger mit auszuwählen und einzuarbeiten, beweist einen guten Stil. Bereiten Sie eine vernünftige Übergabe vor: Mit Projektlisten, Tipps und erforderlichen Passwörtern. Senden Sie außerdem den Kollegen und Kunden eine Abschiedsmail.

Beispiel für eine persönliche Abschiedsmail an Kollegen

Liebes geschätztes (bald Ex-)Team,

wie ihr bereits wisst, ist am 22.XX.20XX mein letzter Arbeitstag hier in der Firma.
Nun sehe ich diesem Abschied mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. Zum einen freue ich mich auf die neue Herausforderung, zum anderen werde ich die angenehme Zusammenarbeit mit euch sehr vermissen!

Entnommen aus https://www.zeitblueten.com/news/abschiedsmail/

Nach Vorne blicken und sich bewerben

In meine Karriereberatung kam ein Kunde zur beruflichen Neuorientierung. Er wollte seine Bewerbungsunterlagen auf Vordermann bringen lassen. Im Gespräch teilte er mit, er wisse nicht recht worauf er sich bewerben solle. Außerdem habe er den Kopf gar nicht frei, um sich richtig bewerben zu können.

Die alte Verantwortung hindert am Loslassen

Meine Nachfrage ergab folgendes: Mein Klient hatte innerhalb von 18 Jahren eine kleinere mittelständische Firma mit 50 Mitarbeitern aufgebaut. Er war einer von drei Minderheitsteilhabern und hatte im Laufe der Jahre mehrfach größere Kämpfe mit dem Mehrheitsteilhaber und den Banken um den Weiterbestand seines Firmenbabys geführt. Mal hatte er gewonnen, mal verloren.

„Ich bin doch für das Wohl meiner Mitarbeiter verantwortlich“

Da er immer im operativen Geschäft tätig war und nach und nach alle Mitarbeiter eingestellt hatte, fühlte er sich für diese auch nach seinem Weggang aus dem Unternehmen verantwortlich. Es fiel ihm sehr schwer, die Verantwortung loszulassen. Er machte sich, wie die letzten 18 Jahre, immer noch Sorgen um die Firma. Er war aber ausbezahlt und draußen. Nun stellte sich die Frage, wie er sich von der alten Verantwortung lösen könnte.

Sich ein Bild vom Problem machen und loslassen

Zur Visualisierung bekam er die Aufgabe, eine Zeichnung der aktuellen Situation zu erstellen. Er malte ein Schiff, das vom Ufer ablegte und im zweiten Schritt Fahrt aufnimmt und aufs offene Meer segelt. Ich ließ ihn das Bild im Mentaltraining in seiner Vorstellungskraft entstehen.

Welcher Satz könnte die Mannschaft – seine alte Belegschaft begleiten? Er meinte:“ Ihr seid gut vorbereitet und ausgerüstet, ihr schafft das jetzt alleine." So konnte er das alte Schiff und seine Mannschaft ziehen lassen und seinen Blick auf seine eigene berufliche Zukunft richten.

Coaching: Selbstmarketing für den nächsten Karriereschritt

Klappern gehört zum Geschäft: Selbstmarketing am Beispiel einer mittleren Führungskraft einer großen Stadtverwaltung.

Nur bewerben reicht nicht!

Wer sich nicht bemerkbar macht, wird übersehen. Lange Zeit war das bei einem meiner Kunden der Fall. Vor ca. 3 Jahren hatten wir erstmal Kontakt. Es ging um die Bewerbung auf eine Leitungsstelle, die wir von Grund auf neu erstellen – also zeitgemäßes Foto auf einem Deckblatt, einen aussagekräftigen Lebenslauf und ein werbewirksames Anschreiben. Die Bewerbung wurde positiv aufgefasst, doch seine Chefin wollte ihn nicht an eine andere Abteilung verlieren. So intervenierte Sie. Alles blieb beim Alten.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Ohne Eigen-PR geht nichts mehr!

Vor 1,5 Jahren tat sich eine neue Möglichkeit auf. Wieder Bewerbung verfasst – doch ein interner Mitbewerber bekam den Vorzug. Der hatte Kontakte zu dem entsprechenden Chef und den Mitgliedern der Abteilung geknüpft. Er und seine Leistungen waren dadurch bekannt. Mein Kunde hatte das versäumt.

Berufliche Standortbestimmung als Ausgangspunkt

Vor 5 Monaten kam mein Kunde wieder ins Karriere Coaching. Er hatte erfahren, dass es eine größere Umstrukturierung geben sollte. Zwei Abteilungen sollten aus alten Bereichen neu entstehen. Einen großen Teilbereich der Aufgaben hatte er die letzten 4,5 Jahre schon übernommen. Wir analysierten in einer beruflichen Standortbestimmung warum gerade er, der am besten geeignete Kandidat ist. Auch überlegten wir, wie der beste Zuschnitt der beiden neuen Abteilungen wäre. Die Größe war für die höhere Eingruppierung wichtig. Außerdem war man sich in der Stadtverwaltung noch nicht über den endgültigen Zuschnitt im Klaren. Im Coaching erarbeiteten wir, er solle immer wieder in allen Gremien und Besprechungen auf die ungleiche Verteilung der Gebiete hinweisen und Lösungen dafür anbieten. Das sorgte für eine erste Erhöhung seínes Bekanntheitsgrades. Bis dahin war er eher operativ zu Gange und dachte meine Arbeit spricht für mich. Leider war das nicht so. Er wurde gerne von Vorgesetzten oder Führungskollegen genutzt und erzielte gute Ergebnisse. Doch die überordneten Führungsebene erfuhren nichts von ihm und seiner Kompetenz. Das mussten wir ändern.

Start einer Selbstmarketing Offensive

Im Coaching überlegten wir gemeinsam welche Fürsprecher es für Ihn geben könnte und wie er zu ihnen Kontakt knüpft. Eine weitere Frage war, wie er seinen Bekanntheitsgrad erhöhen könnte und wie er sich mit bestimmten Themen verbinden könnte. Er nutze nun jede Gelegenheit, um die Routemap umzusetzen. Er knüpfte eine Beziehung zu seinem Dezernenten, hielt Vorträge in Fachausschüssen, intensivierte seine Gremienarbeit, setzte sich für die Belange seiner Mitarbeiter ein und kooperierte mit Personalrat und Personalabteilung. Daneben beschäftigte er sich intensiv mit der praktischen Umsetzung der geplanten Aufteilung der neu zu schaffenden Abteilung und entwickelt dort einen Expertenstatus. Er vertrat seine Expertise auf allen Ebenen und man folgte seinem Einwand der ungleichen Verteilung der Aufgaben und gewichtete die Aufteilung ausgewogener. Dieser Prozess nahm insgesamt 5 Monate Zeit in Anspruch. Doch der Aufwand hatte sich gelohnt.

Zieletappe erreicht

Ergebnis: Ihm wurde jetzt signalisiert. Er sei genau der richtige Mann für die neue Position. Von seinem Dezernenten und dem OB der Stadt wurde er persönlich gebeten sich auf die offene Position zu bewerben.

Sie möchten in der Karriereberatung an Ihrem eigenen Selbstmarketing arbeiten, dann lesen Sie weiter…

Vorstellungsgespräch: Druck - Druck - Blackout

Der Erfolg im Vorstellungsgespräch hängt zu 50% Prozent von der Persönlichkeit und dem Auftreten des Bewerbers ab. Im Artikel erfahren Sie, wie Sie als Bewerber das Scheitern im Vorstellungsgespräch vorprogrammieren. Aber auch wie Sie sich durch ein intensives Mentaltraining selbst auf Erfolg programmieren können.

Was versteht man unter Blackout?

Als Aussetzer oder Blackout bezeichnet man das plötzliche völlige Versagen mit der Folge einer totalen Konfusion im Kopf.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Der Aussetzer ist die Folge einer heftigen Angstreaktion in einer besonderen Stresssituation z. B. ein Bewerbungsgespräch oder eine Prüfung. Einfachste Dinge, die Sie bis vor kurzem beherrschten, sind wie ausgelöscht.

Blackout im Vorstellungsgespräch

Dieser Zustand der Schockstarre ist eine der größten Horrorvorstellungen wenn Bewerber an einen Einstellungstest oder eine Bewerbungsgespräch denken. Im Falle eines Blackouts gilt es erstmal Zeit zu gewinnen. Trinken Sie einen Schluck Wasser oder Kaffee und atmen kurz tief durch und zählen 21, 22, 23.

Vorwürfe nach dem Blackout

Wenn aber auch dann nichts klappt, fängt das Problem erst richtig an. Am schlimmsten sind die Vorwürfe und Fragen nach dem Blackout: „Wie konnte das passieren? Wieso schaffst du die Aufgabe nicht? Was machst du falsch?“

Reaktionen des Umfeldes auf den Blackout

Das Umfeld reagiert auch nicht immer so verständnisvoll wie notwendig oder gibt Tipps, die noch mehr Druck aufbauen. Lesen Sie Reaktionen auf einen Blackout im Vorstellungsgespräch können Sie in diesem Forum.

Mentaltraining bei Angst und Blackout

Die meisten Betroffenen sind ziemlich ratlos und zweifeln an sich und ihren Fähigkeiten. Das muss nicht so bleiben. Denn kommt es bei Ihnen häufiger unter Stress oder Drucksituationen zu Aussetzern können Sie sich professionelle Hilfe holen.

In mein Coaching zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch kam eine junge, 22-jährige Absolventin aus dem Bereich Betriebswirtschaft, die ganz kurzfristig einen Beratungstermin wollte. Sie hätte in drei Tagen ein wichtiges Vorstellungsgespräch. Da sie schon in einigen Gesprächen gescheitert sei, wolle sie sich jetzt durch professionelle Hilfe unterstützen lassen. Sie schilderte mir ihre Probleme mit Prüfungsangst sowie die Angst vor einem Blackout im Vorstellungsgespräch. Sie hatte immer mal wieder in als stressig empfundenen Prüfungen oder Gesprächen Aussetzer, die sie lahm legten. Die letzten Vorstellungsgespräche seien auch alle gescheitert.

Körperliche Auswirkungen des Blackouts

Ich ließ sie die körperlichen Reaktionen beschreiben. Es entstehe bei Angst oder Stress ein großer Druck im oberen Bereich des Kopfes, so als ob ein wildes Meer von Gedanken gegen die Außenwände des Schädels drücke. Sobald dieser Zustand eingetreten sei, könne sie keinen klaren Gedanken mehr fassen, sich auch nicht klar artikulieren.

Entstehungsgeschichte der Aussetzer

Die Klientin beschrieb, sie würde sich vor wichtigen Gesprächen immer wieder einreden du musst das schaffen, du musst das auf jeden Fall schaffen. Sie wiederhole diesen Satz immer wieder in ihrem Kopf. Nach und nach entständen ein großer Druck und eine innere Unruhe im Kopf, die mit einem sehr wilden stürmischen Meer zu vergleichen sei.

Mentaltraining zur Auflösung des Problems

Ausgehend von ihrem Bild des wilden Meeres starteten wir mit dem Mentaltraining. Ihr Ziel war es das stürmische Meer in eine ruhige See zu verwandeln Ich versetzte die Klientin in einen ruhigen Entspanungszustand, dann sollte sie das Meer vorstellen und es innerlich in die ruhige See verwandeln. Sie wählte dafür den Satz du schaffst das. Sie wiederholte in aller Ruhe innerlich diesen Satz und das Meer wurde immer ruhiger. Wir wiederholten diese Trainingssequenz mehrfach. Nach und nach fiel es ihr immer leichter das Meer zu beruhigen.

Im Anschluss daran, gingen wir Schritt für Schritt Stationen, an denen im Vorfeld des Vorstellungsgespräches, an denen innere Unruhe und Druck entstehen könnten durch. Sie musste sich die Situation bildlich vorstellen, die Stressgefühle wahrnehmen und immer wieder das stürmische Meer mit ihren Satz du schaffst das beruhigen. Das gelang ihr gut und sie fühlte sich sehr entspannt und gut auf das Vorstellungsgespräch vorbereitet.

Sie möchten mit Bewerbungstraining an der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch arbeiten, dann lesen Sie weiter…

Karriereberatung: Jede Entscheidung ist ein Risiko

Meine Kunden bringen in die Karriereberatung Fragen rund um die eigene Karriereplanung mit. Bei einem jungen Doktoranden ging es im Coaching um die berufliche Entscheidung: Kündigen oder Bleiben.

Entscheidungen aufschieben: Normal!

Ganz menschlich ist es, sich vor schwierigen Entscheidungen mit weit reichenden Folgen zu drücken oder sie aufzuschieben. Mit jeder Entscheidung für etwas, schließen wir gleichzeitig die anderen Alternativen aus. Es besteht natürlich immer das Risiko einer Fehlentscheidung.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Unzufriedenheit mit der Arbeitsstelle

Mein Klient war sehr unzufrieden mit sich und seiner aktuellen Doktorandenstelle. Mache ich weiter wie bisher oder probiere ich etwas anderes? Die Entscheidung hier die Beendigung einer Doktorandenstelle hat natürlich Folgen. Einerseits sagte ihm sein Bauch, „kündige sofort diese Stelle!“ Sein Kopf sagt: „Nein, du brauchst Sicherheit, kannst erst kündigen, wenn du eine neue Stelle hast!“ Doch die neue Stelle ließ auf sich warten.

Wie sieht die Traumarbeitsstelle aus?

Die richtige Aufgabe, nette Kollegen und Spaß sind wichtige Kriterien bei der Jobsuche. Doch sind nicht immer alle Faktoren bei der neue Stelle anzutreffen. Damit eine gezielte berufliche Veränderung möglich ist, sollte man die Vorstellung von der neuen Herausforderung möglichst klar haben. Also Elemente des Jobs formulieren, die von Bedeutung sind.

Es gibt fünf zentrale Faktoren zur Bewertung eines neuen Jobs:
  1. Die Arbeitsaufgabe als elementarer Bestandteil des Berufsalltags
  2. Der Ruf eines Unternehmens, die Branche, Größe des Unternehmens
  3. Harte Faktoren: Titel, Aufstiegschancen, Fortbildungsoptionen, Bezahlung
  4. Arbeitsumfeld und Unternehmenskultur: Miteinander, Offenheit,  Integrität, Fehlertoleranz, das Team, die Führungskultur
  5. Kriterien für Arbeitszufriedenheit: Ausstattung und Einrichtung, Lage des Arbeitsplatzes, soziale Annehmlichkeiten

Auf meine Frage: Was seine Traumstelle sei, konnte der Doktorand nur sehr wage antworten. Selbst beim Abfragen der obigen Punkte, wurde es nicht klarer. Ich hatte den Eindruck, er konnte sich so konkret noch nicht damit beschäftigen. Viel wichtiger war sein Gefühl. Der Klient fühlte sich in dieser Situation vollkommen gefangen und war mit sich unzufrieden. Jede Veränderung egal in welche Richtung erschien ihm gefährlich. Aber auch der Verbleib schien unmöglich: Ein klassisches Dilemma.

Vorteile und Nachteile der beruflichen Veränderung

Im Coaching schauten uns genau die Optionen an. Jede hatte Vorteile, jede Nachteile. Immer, wenn sich die Waage in Richtung einer Seite neigte, gab es tausend Gründe, warum er das nicht angehen könne. Es entstand eine wahre Pattsituation. Erschwerend hinzukam: Alle möglichen Menschen warnten ihn vor jeder der beiden Möglichkeiten. Er wollte kein Risiko eingehen.

Wichtig: Wer den Weg geht, den andere für richtig ansehen, vergisst schnell seine eigenen Bedürfnisse und Wünsche.

Klärung und Entscheidung: Doch etwas zu riskieren!

Im nächsten Schritt stellte ich ihm drei Fragen, die wir systematisch abarbeiteten mit Kopf und Bauch. Die Fragen: 1. Was will beruflich? 2. Welches Risiko will ich eingehen? 3. Wie optimiere ich mein Selbstmarketing? Zuerst gab es eine klare Zieldefinition. Dann eine Aufstellung seiner aktuellen Tätigkeiten als Doktorand und eine Bewertung seiner Aufgaben bezogen auf das Ziel. Es wurde eine Risikominimierung durchgeführt, ein sowohl als auch erreicht.

Praktische Hilfen

Es gab praktische Hilfen beim Selbstmarketing und der Auswahl der zukünftigen Stellen. Mit einer mentalen Übung wurde zu jedem rationalen Aspekt auch der Bauch – sein Gefühl gefragt, wie es dazu steht. Ergebnis des ganzen Prozesses im Coaching war seine Aussage: Ich glaube, ich muss es einfach versuchen. Eine Entscheidung war gefallen: No risk no fun!

Sicher können wir auch Ihnen mit Karriereberatung oder Bewerbungscoaching helfen, hier geht es zu den Coaching-Angeboten...

Eigene Fragen im Vorstellungsgespräch stellen – was ist zu beachten?

Wer fragt, der führt: Eigene Fragen im Bewerbungsgespräch.

Neulich wurde ich im Bewerbertraining in einem Unternehmen als Bewerbungstrainer von einem Teilnehmer gefragt: „Darf ich eigene Fragen ich im Vorstellungsgespräch stellen?

Diese Frage entstand im Zusammenhang mit dem Training des Vorstellungsgespräches in der Gruppe. Wir übten das Bewerbungsgespräch. Jeder durfte als Arbeitgeber einem Bewerber eine Frage in einem simulierten Einstellungsgespräch stellen.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Wer im Bewerbungsgespräch auf die Frage „Haben Sie noch Fragen?“ mit „Nein“ antwortet, hinterlässt einen schlechten Eindruck. Der Bewerber wirkt desinteressiert oder unmotiviert.

Klassische eigene Fragen sind:

  • Wie läuft die Einarbeitung ab?
  • Wie groß ist das Team in der ich arbeiten werde?
  • Darf ich meinen Arbeitspatz sehen?
  • Welche Fortbildungsmöglichkeiten gibt es?
  • Welche Projekte stehen in der Abteilung an?
  • Mit welchen Abteilungen werde ich zusammenarbeiten?
  • Welche zusätzlichen Anforderungen sind wichtig?
  • Wurde die Stelle neu geschaffen?
  • Welche Aufstiegsmöglichkeiten bietet die Stelle

Doch nicht immer reicht es, erst am Ende diese Fragen zu stellen. Es kann im Gespräch eine Situation entstehen, bei der es sinnvoll ist, schon früher eigene Fragen zu stellen. Nötig ist es, um einen unklaren Sachverhalt zu klären. Das war bei einem der Seminarteilnehmer der Fall.

Ein 32-jähriger Mann mit der Doppelqualifikation als Industriekaufmann und Betriebswirt bekam folgende Frage vom Personaler gestellt: “Sind Sie zeitlich und räumlich flexibel?“ Bei ihm lief ein innerer Film ab. Denn er hatte schon einmal diese Frage mit „kein Problem“, beantwortet. Das Unternehmen erwartete daraufhin zusätzliche Überstunden und den Einsatz an zwei verschiedenen Standorten ohne ihn dafür zu entschädigen. Er sagte: “Wenn ich das gefragt werde, trete ich die Stelle nicht an. Da werde ich nur ausgebeutet. Das will ich nicht.“

In der Gruppe diskutierten wir, wie er seine Bedenken höflich ansprechen könnte. Es wurde verschiedene Ansätze von ihm ausprobiert, mit keinem war er zufrieden.

Als Bewerbungstrainer und Bewerbungscoach ist es meine Aufgabe, neben eigenen Erkenntnissen der Teilnehmer zuzulassen auch fachliche Tipps zu geben. Ich schlug dem Betriebswirt vor, er soll eine eigen Frage zur Klärung des Sachverhaltes stellen. Er fragte nach:“ Was bedeutet zeitliche und räumlich Flexibilität ganz praktisch für Sie? Gibt es eine aktuellen Anlass?“

Er war über die Antwort des Arbeitgebers überrascht, der ihm klar erklärte, „wir haben gerade zum Jahresende Auftragsspitzen, bei der Mehrarbeit erforderlich ist. Die Arbeitszeit wird Ihnen gut geschrieben und auf Wunsch auch finanziell ausgeglichen.“ Der Bewerber sagte, „bis jetzt habe ich immer alles akzeptiert und nie eigene Fragen gestellt. Das werde ich in Zukunft ändern. Vielen Dank für diesen Tipp.“

Sicher können wir auch Ihnen mit Coaching Vorstellungsgespräch oder Bewerbungscoaching helfen, hier geht es zu den Coaching-Angeboten...

Den Job wechseln: „Ich bin unzufrieden!“

Es gibt die unterschiedlichsten Gründe den Job zu wechseln und sich auf die Jobsuche zu begeben. Unzufriedenheit mit Kollegen oder Arbeitsinhalten sind Beweggründe. Fast jeder fünfte Mitarbeiter hat in den vergangenen zwölf Monaten wegen seines direkten Vorgesetzten daran gedacht zu kündigen.

Die Wechselbereitschaft der Mitarbeiter steigt

Die Bindung der Belegschaft an das Unternehmen sinkt. Der Wechsel der Arbeitsstelle ist einfacher als früher. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist gut. Fast zwei Drittel einer aktuellen Befragung rechnen sich gute bis sehr gute Chancen aus, schnell einen neuen Arbeitsplatz zu finden, sollten sie heute ihren Job verlieren.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Da denkt mancher Arbeitnehmer über einen Jobwechsel nach. Besonders, wenn er unzufrieden ist, bringt ein neuer Job in seiner Vorstellung die Lösung aller Probleme im Berufsalltag: “Der neue Chef lässt mir mehr Spielräume. Die neuen Kollegen verhalten sich empathisch und solidarisch. Die neuen Aufgaben sind spannend. Der Weg zur Arbeit ist näher. Die Bezahlung höher.“

Sorgt die berufliche Veränderung immer für mehr Zufriedenheit?

Diese berufliche Veränderung mag in vielen Fällen helfen und für mehr Zufriedenheit im Beruf sorgen. Doch bei den meisten Jobwechseln wird jedoch nicht der Idealzustand erreicht. Es erfolgt nach einiger Zeit die Ernüchterung. Konflikte mit Kollegen gibt es auch hier, der gute Chef wird ersetzt, das Aufgabengebiet wird nach einigen Monaten zur Routine.

Nehme ich meine Unzufriedenheit zum neuen Arbeitgeber mit?

Deshalb prüfe wer sich neu bindet – sich auf den Weg der beruflichen Veränderung macht. Im Karriere Coaching kam eine Klientin aus dem Bereich Qualitätsmanagement eines größeren Krankenhausträgers mit dem Problem der Unzufriedenheit zu mir.

Sie sei auf der Arbeit unzufrieden und deswegen suche sie eine neue berufliche Herausforderung. Sie hatte auch die Stellenanzeige mitgebracht. „Sie müsse nur dem zukünftigen Arbeitgeber erklären, warum sie jetzt nach 1,5 Jahren schon wieder ihre Stelle wechseln wolle. Den letzten Job hatte sie wegen einem sehr schwierigen Chef nach 2 Jahren zugunsten der neuen Arbeitsstelle aufgegeben.“

Die Wechselmotivation

Im Coaching fragte ich sie: Was treibt Sie aus der Stelle weg? Was zieht Sie an der neuen Stelle an?“ Darauf konnte sie nicht antworten. Sie wisse es nicht, sie sei einfach unzufrieden. „Die neue Stelle sei einfach neu, in einem anderen Arbeitsgebiet. Mehr falle ihr nicht dazu ein.“ Das wirkte alles sehr unausgegoren. „Was macht Sie auf der aktuellen Arbeit so unzufrieden.“ Auch darauf konnte nicht klar geantwortet werden. Nach einer mentalen Übung mit Visualisierung ihres Traumjobs stellte sich heraus, dass es den idealen Job nicht gibt. Auch beim Wunschjob gab es in der Imagination Dinge, die der Klientin gar nicht gefielen.

Mehr Zufriedenheit im Beruf

Die Zufriedenheit im Berufsleben hat meiner Erfahrung nach viel mit der inneren Einstellung zu tun. Aus welchem Blickwinkel oder Perspektive sehe ich auf die tägliche Arbeit. Das ist oft entscheidend neben rein faktisch schlechten Arbeitsbedingungen. Die Berufspraxis zeigt, es gibt einfach Aufgaben, die nicht gefallen, aber trotzdem gemacht werden müssen. Häufig tritt eine höhere Zufriedenheit ein, wenn die Möglichkeit besteht die Dinge auf seine eigene Art zu erledigen. Frank Sinatra singt schon „I did it my way.“

Berufliche Standortbestimmung

In der Karriereberatung gingen wir folgendermaßen vor: Die Klientin erhielt die Aufgabe eine Liste mit positiven und negativen Aspekten der momentanen Stelle zu erstellen. Diese Gegenüberstellung brachte den Durchbruch. Nach einer Gewichtung der einzelnen Punkte stellte sich heraus, dass fast 70% der Aspekte positiv sind. Bei den positivsten Gesichtspunkten überlegten wir gemeinsam, wie diese noch vergrößert werden könnten. Bei dem negativsten Aspekt, kamen wir auf eine Lösung, was sie ändern könnte.

Huch, vieles läuft besser als gedacht!

Die Klientin war überrascht. Bei genauerem Hinsehen erkannte sie, das allermeiste an meiner Arbeit läuft doch gut. Darüber war sie sehr überrascht. Ihre Zufriedenheit mit sich und dem Job stieg dadurch. Sie beschloss, mit der beruflichen Neuorientierung zu warten. Sie wollte alle neuen Optionen in der jetzigen Arbeitsstelle ausprobieren und testen, wie zufrieden sie werde. Danach könne sie immer noch über einen neuen Job nachdenken. Sie verließ sehr zufrieden das Coaching.

Sicher können wir auch Ihnen mit Karriere Coaching oder Bewerbungscoaching helfen, hier geht es zu den Coaching-Angeboten...

Karriereberatung: Selbstmarketing für den Erfolg im Unternehmen

Tue Gutes und rede davon oder wie Sie positiv auf sich aufmerksam machen. Selbstmarketing bedeutet, persönliche Alleinstellungsmerkmale herauszufinden und diese an den richtigen Stellen zu kommunizieren.

Nicht nur die Leistung zählt!

Unsere Arbeitswelt ist eine Leistungsgesellschaft aber nicht nur. Sie ist auch eine Beziehungsgesellschaft: Einer IBM-Studie zufolge werden neue Stellen zu 60 Prozent über Beziehungen vermittelt, in nur zehn Prozent der Fälle war Leistung der Schlüssel zur neuen Arbeit.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Erfolg im Job durch gelungenes Selbstmarketing

Beruflicher Erfolg ist zu 30-50 Prozent eine Frage des gelungenen Selbstmarketings. Meistens ist das aber kein Selbstläufer. Ihr Chef hat die Macht, sie zu fördern oder links liegen zu lassen. Ihr Vorgesetzter bekommt mit, welche Leistungen Sie erbringen und wie groß Ihr Anteil am Erfolg der Abteilung oder des ganzen Unternehmens ist? Dann haben Sie vieles richtig gemacht.

Keiner sieht, was ich für das Unternehmen leiste!

Häufig geschieht aber folgendes, sie rackern sich ab. Holen Aufträge für die Firma herein, lösen komplizierte technische Probleme, umgarnen schwierige Kunden und keiner erfährt davon. Oder noch schlimmer, es wird als selbstverständlich angesehen und die Messlatte noch höher gelegt.

Was leiste ich fürs Unternehmen?

Der erste Schritt in die richtige Richtung: Die Selbsterkenntnis über den eigenen Wert fürs Unternehmen. In welchen Bereichen können Ihre Fähigkeiten besonders gut gebraucht werden? Was können Sie ergänzend dazu lernen?

Es gab mal eine schöne Fernsehwerbung für Handwerk. Eine schöne Vorher- Nachher-Geschichte. Da wurde anschaulich gezeigt, was alles geschehe, wenn es keine Handwerker gäbe. Spiegel fielen von der Wand, eine Dusche verschwand, es gab keine Heizung etc.

Stellen Sie sich die Frage: Was würde fehlen, was wäre anders, wenn es meine Arbeitsleistung nicht gäbe? Das kann recht erhellend sein.

Setzen Sie sich klare Ziele: Je konkreter Sie wissen, welche Positionen oder Aufgaben Sie anstreben, desto planvoller können Sie vorgehen. Auch ein wenig Selbstreflektion ist sinnvoll: Ist das berufliche Ziel mit meinen Fähigkeiten und Vorlieben zu vereinbaren?

Fünf grundlegende Tipps zum Selbstmarketing

1. Keine falsche Bescheidenheit

Wer Erfolg haben will, muss sich sicher sein, dass die eigenen Verdienste auch der eigenen Person zugeordnet werden. Werden Sie für Ihre Leistung gelobt, sollte Sie das annehmen – und Ihre Erfolge nicht in falscher Bescheidenheit relativieren.

2. Reporten Sie

Sie haben ein eigenes Projekt zu verantworten oder eine neue Aufgabe erhalten?
Verfassen Sie regelmäßig Zwischenberichte über Ihre Ergebnisse. Das hat den Vorteil, Sie selbst sehen, was Sie erreicht haben und Ihr direkter Chefs sieht, was Sie leisten.

3. Hören Sie in Meetings hören gut zu und stellen Zwischenfragen

Nutzen Sie die Möglichkeit den Prozess besser zu verstehen, ihn voranzutreiben und mit guten Ideen zu Lösungen beizutragen.

4. Helfen Sie anderen Kollegen

Dann haben Sie einen Gefallen offen und die Kollegen werden sich in der Regel bei passender Gelegenheit revanchieren. Wenn es ganz gut läuft erhalten Sie damit einen guten Ruf im Haus. Nur Vorsicht, dass Sie nicht als Leistungsreserve für die Kollegen ausgenutzt werden.

5. Kleider machen Leute - achten Sie Ihr Outfit

In der Regel sind Mitarbeiter und Nachwuchskräfte erfolgreicher, die sich angemessen kleiden. Achten Sie darauf, welches Outfit erfolgreiche Kollegen wählen. Passen Sie den eigenen Stil der Kleidung dahingehend an.

Sie möchten in der Karriereberatung an Ihrem eigenen Selbstmarketing arbeiten, dann lesen Sie weiter…

Coaching Bewerbungsgespräch: Du musst aber!

Sie erleben das Vorstellungsgespräch als Verhör? Sie fühlen sich hilflos und ausgeliefert? Sie treten als Bittsteller auf? Ihnen ist Ihr Wert nicht bewusst? Sie setzen sich stark unter Druck?

Eine Niederlage in einen Sieg zu verwandeln

Im Coaching kommen Klienten mit diesen ganz unterschiedlichen Fragen und Anliegen zu mir. Oft geht es darum eine alte Niederlage in einen Sieg zu verwandeln, also zum Beispiel im Vorstellungsgespräch nicht mehr zu Scheitern. Die Gründe für das Versagen im Bewerbungsgespräch sind vielfältig.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Das Scheitern im Vorstellungsgespräch ist vorprogrammiert?

In vielen Fällen ist das Scheitern durch bestimmte Einstellungen, Haltungen oder Kommunikationsformen vorprogrammiert. Denn das Jobinterview hat seine ganz eigenen Spielregeln. Es ist ein meist zielgerichtetes Gespräch zwischen Bewerber und Arbeitgeber. Beide Seiten sondieren, ob sie zusammen passen. Eine Begegnung der Gesprächspartner auf Augenhöhe ist am besten. Doch oft läuft es anders. Noch haben die Unternehmen in diesem Machtspiel die Nase vorne, doch in manchen Regionen, Branchen oder Berufen werden die Mitarbeiter knapp. Leider erfolgt nur von wenig Firmen ein Umdenken.

Umdenken der Bewerber: Den eigenen Wert kennen und nutzen

Auch die Kandidaten sollten jetzt umdenken, so wie eine Kundin von mir. Sie begann das Coaching, indem sie mir von einem katastrophal verlaufenen Vorstellungsgespräch und ihrer Unzufriedenheit mit der aktuellen Jobsituation erzählte. Im Bewerbungsgespräch hatte sie sich ähnlich wie im Job klein gemacht. Im Jobinterview trat sie wie eine Bittstellerin auf, das machte Ihr viel Stress, obwohl sie fachlich viel zu bieten hatte: Fünf Sprachen perfekt und 10 Jahre Berufserfahrung als Kundenbetreuerin für zwei Großunternehmen und das im Alter von Anfang 30. Außerdem hatte sie noch ein Studium vorzuweisen.

Was sind Sie fürs Unternehmen wert?

Auf meine Frage, ob ihr der Wert, den sie für eine Firma darstelle, bewusst sei, sagt sie: nein. Sie könne den Wert nicht spüren. Ich ermunterte Sie in einer mentalen Übung sich ihren Wert vorzustellen. Das brachte Erleichterung. Es war ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Des Bewerber größter Feind: Ist er selbst!

Daneben hatte Sie es noch mit zwei inneren Anteilen zu schaffen, die sich gegenseitig bekämpften. Der eine war der Antreiber: „Du bist nicht gut genug, du musst besser werden, du musst noch mehr lernen, du musst noch mehr üben“ – der andere: "Du bist gut, nimm das Leben leicht, sei authentisch, du kannst du, es kommt wie es kommt."

Nun ging es daran die beiden Anteile miteinander zu versöhnen. Es kristallisierte sich bei der Klientin die Erkenntnis heraus: Beide Anteile sind nützlich, doch der Anteil, der Druck macht, hat nichts im Vorstellungsgespräch zu suchen. Dieses Wissen war für sie sehr entlastend. Du musst nicht – du darfst. Sie kann damit das Bewerberinterview auf gleicher Augenhöhe führen, das war ihr Ziel bei der Auftragsklärung.

Sicher können wir auch Ihnen mit Karriereberatung oder Bewerbungscoaching helfen, hier geht es zu den Coaching-Angeboten...

Bewerbungscoaching: Kündigung - Schuld war die Liebe!

Frage im Bewerbungscoaching: Richtig bewerben nach Kündigung in der Probezeit, wie geht das?

Leben wir, um zu arbeiten? Oder arbeiten wir, um zu leben? Die Antworten auf diese beiden Fragen sind heute im Berufsleben aktueller denn je. Es gibt immer wieder Situationen im Leben eines Menschen, die Entscheidungen von ihm fordern. Je nachdem, wie er sich entscheidet, ändert sich das gesamte Leben in diese oder jene Richtung. Es hat Konsequenzen auf das gesamte Privatleben und das Berufsleben.

Neulich im Bewerbungscoaching hatte ich eine Klientin, die sich diesen Fragen und den Folgen stellen musste. Schuld an dem ganzen Dilemma war die Liebe.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Meine Kundin eine gute ausgebildete Marketingfachfrau hatte gerade ihren Traumjob als Head of Marketing bei einem großen Logistikkonzern in Dubai ergattert. Bis dahin hatte sie für verschiedene Unternehmen aus der Automobilbranche immer mit befristeten Verträgen gearbeitet.

Sie hatte mit diesem Karriereschritt ihr Berufsziel erreicht. Sie stellte sich die Frage, wie geht es mit mir persönlich weiter. Was ist mir die Partnerschaft mit meinem Freund in Deutschland wert? Gehe ich den nächsten Schritt in Richtung Familie?

Das war für sie ein Dilemma, denn beides ging nicht! In Dubai zu arbeiten und den Wunsch auf eine Familie in Deutschland zu haben. Was tun? Die Entscheidung fiel nicht leicht – doch sie entschied sich für die Liebe und kündigte nach vier Monaten noch in der Probezeit ihren Job. Menschlich ist das die richtige Entscheidung.

Doch wie sehen das Personaler oder Arbeitgeber? Ist die Bewerberin mit ihrer Entscheidung glaubwürdig? Wie gestaltet man die Unterlagen so, dass sie die Kompetenzen der Kandidatin widerspiegeln? Was muss am Lebenslauf geändert werden? Wie sollte die Bewerberin mit dieser Kündigung im Vorstellungsgespräch umgehen?

Alles Fragen, die wir gemeinsam im Bewerbungscoaching intensiv besprochen haben. Wichtig war für die Kundin, die Erkenntnis zu ihrer Entscheidung zu stehen und sich auf die Hochzeit und die Partnerschaft zu freuen. Bewerber die authentisch auftreten und auch im Anschreiben und Lebenslauf zu ihren Entscheidungen stehen, werden positiv aufgenommen. Denn wir alle arbeiten doch, um zu leben oder?

Sicher können wir auch Ihnen mit Karriere Coaching oder Bewerbungscoaching helfen, hier geht es zu den Coaching-Angeboten...

Karriere Coaching: Den nächsten Karriereschritt wagen

Welcher Karrierecoach ist für mich der richtige? Was möchte ich mit dem Karriere Coaching erreichen? Möchte ich mich beruflich verändern? Oder intern im Unternehmen aufsteigen?

Diese Fragen treten häufiger in meiner Karriereberatung oder Karriere Coaching auf. Denn es geht meinen Kunden um die beste berufliche Lösung.

Berufliche Standortbestimmung

Zur Planung des nächsten Karriereschrittes ist eine Analyse des Ist-Zustandes nötig. Ein Überblick über die eigenen Ressourcen. Deswegen beginne ich das Coaching in der Regel mit einer beruflichen Standortbestimmung.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Davon ausgehend wird eine berufliche Richtung ausgearbeitet. Also, was sind Stärken, worauf kann ich aufbauen, welchen Nutzen biete ich Unternehmen. Ein erstes Ziel kristallisiert sich heraus.

Ziele sind wie Magnete des Erfolges

Viele Arbeitnehmer wundern sich, warum es nicht mit der Karriere klappt. Meistens werden keine eindeutigen Ziele gesetzt. Wenn Sie Karriere machen wollen oder sich auf eine aussichtsreiche Position im Unternehmen bewerben, muss die Richtung klar sein. Wichtig: Karriere Coaching ist nur effektiv, wenn es ein festes Ziel verfolgt.

Dilemma: Was ist die beste Karrierechance?

Fast immer gibt es für den Karriereweg unterschiedliche Optionen. Die Auswahl der richtigen, bereitet den Betroffen Unbehagen und manchmal schlaflose Nächte. Die eine Wahl bedeutet mehr Freiheit, die andere mehr Sicherheit, die nächste mehr Risiko und höhere Abhängigkeit und und und.

Die Möglichkeiten sind oft vielfältig. Ein Dilemma entsteht. Oft versucht der Mensch die Entscheidung nur mit sich selbst auszumachen. Er ist aber mit seinem Blickwinkel begrenzt. Bestenfalls werden die Auswahlmöglichkeiten mit dem eigenen Partner besprochen. Der oder diejenige ist aber häufig zu nahe dran. Das große Ganze wird nicht überblickt. Auch fehlen meist die Erfahrung und das Wissen um berufliche Alternativen und Lösungswege.

An diesem Punkt kommt das Karriere Coaching oder die Karriereberatung durch einen Karrierecoach ins Spiel. Ein guter Berater unterstützt durch unterschiedliche Methoden den Entscheidungsprozess. Doch wie findet man einen geeigneten Karriereberater?

Wie wähle ich meinen Karrierecoach oder Karriereberater aus?

Sie sollten sich für die Auswahl folgende Fragen stellen:

  • Bietet der Coach mit seinem Fachwissen und Können das, was ich für das eigene Ziel brauche?
  • Wie viele Jahre Berufserfahrung hat er als Berater?
  • Benötige ich eher einen jüngeren Coach oder einen älteren mit einem breiten Erfahrungsschatz?

Beurteilen Sie die Karrierecoach auch nach Kriterien wie:

  • Coach gibt Denkanstösse
  • Coach hört zu und steuert durch Fragen
  • Coach versucht herauszufinden, was Sie möchten

Ein weiteres Indiz ist es, wenn ein Karrierecoach mehrere Methoden gelernt hat und damit verschiedene Vorgehensweisen anwenden kann. Auch Rückmeldungen von ehemaligen Kunden des Karriereberaters geben einen Aufschluss darüber, wie er arbeitet.

Neben den fachlichen Qualifikationen sollten Sie darauf achten, ob die persönliche Chemie stimmt. Egal wie kompetent ein Coach ist, die menschliche Ebene ist entscheidend. Bei der richtigen Wahl wird die Zusammenarbeit fruchtbar und bringt Sie persönlich und beruflich weiter.

Sicher können wir auch Ihnen mit Karriere Coaching oder Bewerbungscoaching helfen, hier geht es zu den Coaching-Angeboten...

Befristungen bei Arbeitsstellen 2017 auf neuem Hoch

Befristungen sind nicht zukunftsweisend. Unternehmen zieht euch warm an: Der Generationenwechsel kommt.

Veraltetes Denken in den Führungsetagen

Einerseits herrscht in den Führungsetagen von Unternehmen ein veraltetes Denken. Nur kein Risiko eingehen, mehr Leistung aus den Beschäftigten durch Drohung von Arbeitslosigkeit herausholen. Wir befristen weiter! Die Fakten: „Die Zahl befristeter Jobs hat 2017 einen Rekordstand erreicht.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Rund 3,15 Millionen der Beschäftigten hatten einen befristeten Arbeitsvertrag, teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) am mit. Das entsprach einem Anteil von 8,3 Prozent.“

Mangelnde Sicherung von qualifiziertem Nachwuchs

Andererseits droht durch die mangelnde Sicherung von qualifiziertem Nachwuchs durch unbefristete Arbeitsplätze in den nächsten 5 Jahren eine Katastrophe für die Wirtschaft: Stimmen vermelden: “Der Generationswechsel wird für den Mittelstand zu einer zentralen Herausforderung. Der anstehende Generationswechsel im deutschen Mittelstand entwickelt sich laut einer KfW-Studie in wachsendem Maße zu einem Problem.“

Es wird eine Überalterung in den Unternehmen vollkommen ignoriert. Denn viele Manager und Führungskräfte erreichen langsam, die Altersgrenze. 53 Prozent aller Manager in Deutschland sind bereits über 50 Jahre alt. Was zur Konsequenz hat, dass sie sich in absehbarer Zeit aus dem Arbeitsleben verabschieden dürften. Zum anderen rücken im Schnitt gerade einmal 22 Prozent der Nachwuchskräfte nach.

Nach mir die Sintflut

Es entsteht in absehbarer Zeit eine Beschäftigungslücke. Doch fast alle Großunternehmen und Mittelständler verschließen davor die Augen. Sie bleiben bei der bewährten Methode aus den fetten Zeiten, des Überflusses an gut qualifizierten und preiswerten Arbeitskräften. Also weiter Befristungen und nach mir die Sintflut.

Auf zu neuen Ufern? Nö!

Auch die Arbeitnehmer verharren im alten Muster. Ich darf mich nicht rühren, nicht mehr Gehalt fordern. Diese Zeiten sind bald vorbei. In Zukunft werden sich die Arbeitgeber bei den Nachwuchskräften bewerben. Sie werden die Fachkräfte auch durch langfristige Arbeitsverträge mit langen Kündigungsfristen binden wollen, aber noch nicht jetzt. But, times are changin´.

Sicher können wir auch Ihnen mit Karriereberatung oder Bewerbungscoaching helfen, hier geht es zu den Coaching-Angeboten...

 

Bewerbung: Für Azubis fällt Bewerbungsschreiben weg!

Verschwindet das Bewerbungsanschreiben komplett aus der Bewerbung?

Nicht für alle, sondern nur für die neuen Azubis der Deutschen Bahn, fällt mit dem nächsten Ausbildungsjahr die Forderung nach einem Bewerbungsschreiben oder Motivationsschreiben weg.

Die Anforderungen an die potentiellen Auszubildenden seien mit dem Anschreiben bei der Bewerbung zu hoch. Viele würden abgeschreckt, man wolle die Hürden senken. Hintergrund ist ein immer deutlich werdender Fachkräftemangel und die Sorge um geeigneten Nachwuchs beim Staatsbetrieb.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Wenn sich das Weglassen des Anschreibens als Wettbewerbsvorteil beim Kampf um den Nachwuchs herausstellen sollte, könnte es Nachahmer geben. Damit würde eine kleine Revolution auf dem Bewerbermarkt ausgelöst.

Denn nichts fällt den Bewerbern so schwer, wie die Formulierung der eigenen Motivation und Erfahrungen im Anschreiben. Viele quälen sich regelrecht mit dem Bewerbungsschreiben. Was hat man nicht alles für Tipps zum richtigen Bewerbungsschreiben im Internet gelesen – oftmals widersprüchlich oder zu abstrakt. Für die Mehrzahl der Auszubildenden wäre der Wegfall des Anschreibens eine Verbesserung.

Die Personalabteilung der Deutschen Bahn meinte, „wir prüfen die Motivation zusätzlich im Vorstellungsgespräch.“ Wird jetzt damit das Bewerbungsgespräch aufgerüstet? Muss sich der zukünftige Auszubildende nun noch besser darauf vorbereiten. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch!

Doch nun können sich die Bewerber um eine Ausbildungsstelle bei der Deutschen Bahn für das Ausbildungsjahr 2019 freuen. Eine kleine Erleichterung durch den Verzicht auf ein Anschreiben. Trotzdem wird die Bahn alleine damit keinen Wendepunkt beim demografischen Wandel schaffen. Dazu sind noch weitere Maßnahmen notwendig.

Sicher können wir auch Ihnen mit Bewerbungsberatung oder Bewerbungscoaching helfen, hier geht es zu den Coaching-Angeboten...

Bewerbertraining: Letzte Bewerbung vor 18 Jahren geschrieben

Bewerbungstraining zum Start der beruflichen Neuorientierung

Firmen schließen Standorte oder verlagern Niederlassungen. Mitarbeiter müssen sich neue Jobs suchen, sich bewerben. Von diesen Unternehmen werde ich als Bewerbungstrainer mit Bewerbungstraining am Standort beauftragt. Ziel ist es, die gekündigten Mitarbeiter, fit für die Bewerbung und das Bewerbungsgespräch zu machen.

Bewerbertraining ist für Mitarbeiter, die sich längere Zeit nicht mehr beworben haben, besonders sinnvoll.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Das hat sich bei meinem letzten Training in einem Unternehmen in Hilden wieder deutlich gezeigt. An dem Seminar nahmen mehrere Mitarbeiter teil, die sich seit 14-18 Jahren nicht mehr beworben hatten.

Eine Teilnehmerin erzählte mir diese Geschichte: „Ich dachte, du musst dich jetzt mit der Bewerbung beschäftigen. Dann bin ich los und habe mir eine Tageszeitung gekauft. Denn ich wollte nach Stellen suchen. Leider habe ich festgestellt, in der Zeitung waren fast keine Anzeigen mehr. Es wurde mir bewusst, es hat sich viel geändert. Das letzte Mal habe ich mich vor 18 Jahren beworben.“

Jetzt gab es kein Halten mehr. Ich wurde mit Fragen bombardiert. "Wo suche ich im Internet nach Stellen? Was sind die besten Jobbörsen? Wie suche ich nach Jobs?"

Jobsuche mit unterschiedlichen Berufsbezeichnungen

Meine Antworten: „Als erstes überlegen Sie, nach welchen Berufsbezeichnungen Sie suchen wollen?“

Es werden von Unternehmen unterschiedliche Berufsbezeichnungen für die gleichen Tätigkeiten benutzt. Nehmen wir zum Beispiel den Beruf Exportsachbearbeiterin. Es gibt verschiedene Bezeichnungen, unter denen Sie suchen können: Import- und Exportsachbearbeiterin, Mitarbeiter Auftragsabwicklung Export, Sachbearbeiter Auftragsmanagement Export, Exportkauffrau oder Industriekauffrau oder Sachbearbeiter Customer Service Export.

Schulungsteilnehmer: „Das ist aber kompliziert. Es ist mir klar geworden, dass ich heutzutage für die Stellensuche mehr Zeit benötige als früher.“

Bewerbungstrainer: „Im nächsten Schritt geht es zur Jobsuche. Am besten arbeiten Sie mit Metasuchmaschinen. Diese Suchmaschinen ermöglichen es Ihnen, viele Stellenbörsen gleichzeitig durchzusuchen. Dies hat den Vorteil, dass Sie schnell eine Übersicht über die Online-Stellenangebote bekommen.“

Jobbörsen - Metasuchmaschinen

Bekannte Metasuchmaschinen sind:

  1. www.icjobs.de
  2. www.kimeta.de
  3. www.jobrobot.de
  4. www.jobanova.de
  5. www.careerjet.de
  6. www.jobrapido.de
  7. www.indeed.de

Bewerbungsarten

„Auf welchem Weg bewerbe ich mich richtig? Ich habe gehört Bewerbungsmappen sind out.“

Bewerbung mit Bewerbungsmappe

Es gibt 3 gängige Bewerbungsarten. Die klassische Bewerbung mit Bewerbungsmappe per Post. Die stirbt aus.

Online-Bewerbung per E-Mail

Die Online-Bewerbung, bei der alle Bewerbungsunterlagen inklusive Zeugnisse in einer Datei zusammengefasst werden. Diese Datei wird in eine PDF umgewandelt und als Anhang an eine Bewerbungsemailadresse der Firma verschickt. Es ist auf die Dateigröße zu achten. Es sollten nicht mehr als 6 MB sein.

Bewerbung über ein Bewerbungsportal

Bei großen Unternehmen immer beliebter, wird die Bewerbung über ein Bewerbungsportal. Der Bewerber muss sich registrieren. Im nächsten Schritt trägt er nach Vorgaben des Portals die gewünschten Daten ein. Er lädt Lebenslauf, Anschreiben, Bewerbungsfoto und Arbeitszeugnisse hoch. Wichtig: Den Benutzernamen und Passwort notieren.

Wie starte ich mein Bewerbungsschreiben?

„Früher habe ich immer geschrieben: Mit großem Interesse habe ich Ihre Stellenanzeige im XY-Anzeiger gelesen und möchte mich darauf bewerben. Macht man das nicht mehr so?“

"Nein, Sie müssen einen direkten Bezug zu den Aufgaben und Ihrer Berufserfahrung herstellen. Ein Beispiel: Europa-Sekretärin mit über 10-jähriger Erfahrung in Verwaltung, Organisation und Umgang mit Kunden, möchte gern Ihr Team mit Ihren Fachkompetenzen verstärken!"

Aufbau vom Lebenslauf

Die nächsten Fragen der potentiellen Bewerber drehten sich um den Lebenslauf. „Wie wird heute ein Lebenslauf aufgebaut? Was gehört alles in den Lebenslauf? Was mache ich mit dem Bewerbungsfoto?“

Wenn Sie den Lebenslauf schreiben, benötigen Sie eine übersichtliche Struktur. Standard ist der tabellarische Lebenslauf. Der Briefkopf mit den Kontaktdaten kommt zuerst. Es folgen Geburtsdatum und Geburtsort sowie Familienstand.

Die einzelnen Erfahrungsbereiche werden durch Überschriften gegliedert. Üblich sind diese Bereiche:

  1. Persönliche Angaben
  2. Berufserfahrung
  3. Fortbildungen
  4. Praktika
  5. Auslandserfahrung
  6. Nebentätigkeiten
  7. Studium
  8. Ausbildung
  9. Schule
  10. Qualifikationen: Sprachen und IT-Kenntnisse...

Die Zeiten werden in eine Spalten ganz links geschrieben. Üblich ist die Schreibweise in Monaten: 02/2010 – 06/2018. Es folgen in einer mittleren Spalte die Berufsbezeichnung, der Firmenname und der Ort. Darunter werden 3-5 Aufgaben aus dem Berufsalltag aufgelistet.

Außerdem wird der Lebenslauf nicht mehr chronologisch aufgebaut mit Schule Ausbildung Studium und Berufstätigkeit. Es wird nach amerikanischem Muster verfahren. Die Gliederung im Lebenslauf beginnt mit der Berufserfahrung / Berufstätigkeit. Die zeitlich aktuellste Stelle kommt nach oben. Ähnlich wird bei den anderen Rubriken verfahren. Das digitale Bewerbungsfoto kommt rechts oben auf den Lebenslauf oder auf ein separates Deckblatt.

„Das ist aber ganz anders, als ich es noch von früher kenne," meint eine Teilnehmerin des Seminars. "Wir haben mit Jahreszahlen gearbeitet. Aufgaben wurden gar nicht aufgeführt.“

Die Zeiten haben sich geändert. Die Unternehmen möchten die Bewerber besser einschätzen können. Deswegen sind mehr Informationen im Lebenslauf für den Bewerbungserfolg nötig.

Alle Teilnehmer des Bewerbungstrainings haben sich bei mir als Bewerbungstrainer recht herzlich bedankt. Sie hätten viele wertvolle Informationen rund um die Bewerbung erhalten. Sie müssten jetzt umdenken und sich an die geänderten Herausforderungen anpassen. Mein Training habe ihnen beim ersten Schritt in Richtung berufliche Neuorientierung geholfen.

Sicher können wir auch Ihnen mit Karriereberatung oder Bewerbungscoaching helfen, hier geht es zu den Coaching-Angeboten...

Bewerbungscoaching: Wie bewerbe ich mich richtig? Fragen und Antworten!

Wie entstand Bewerbungscoaching? Was können Sie von einem Bewerbungscoach erwarten?

Die Bezeichnungen Bewerbungscoaching oder Bewerbungscoach gibt es noch gar nicht so lange. Diese neue Dienstleistung ist Ende der 90-iger Jahre entstanden, als Deutschland wirtschaftlich schlecht da stand.

Weniger Jobs - immer perfektere Bewerbungen!

Immer mehr Arbeitnehmer bewarben sich auf immer weniger Jobs. Der Aufbau und das Design einer perfekten Bewerbung, der gesamten Bewerbungsunterlagen bekam eine größere Bedeutung. Man musste mit der eigenen Bewerbung, dem Lebenslauf herausstechen, um einen der begehrten Arbeitsplätze zu erringen. Das Bewerbung schreiben wurde schwieriger.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Unternehmen gegenüber Bewerbern immer anspruchsvoller

Die Unternehmen und speziell die Personaler wurden bei der Auswahl der Bewerber und der Bewerbungen anspruchvoller. Sie konnten aus einer großen Anzahl von Kandidaten und Qualifikationen auswählen. Absolventen, die Auslandserfahrung vorweisen konnten, hatten damals die Nase vorne. Das sprach sich schnell herum. Bald hatten viele Studierende ein Auslandssemester vorzuweisen.

Neue Bewerbungsstandards entstanden

Nach und nach entstanden rund um die Bewerbung und den Lebenslauf neue Standards. Der Lebenslauf wurde plötzlich umgekehrt chronologisch erwartet. Es wurden der Berufstätigkeit Aufgaben zugeordnet. Das Bewerbungsfoto wurde immer größer. Ein Deckblatt wurde vor den Lebenslauf gestellt. Führungskräfte nannten den Lebenslauf jetzt CV – Curriculum Vitae. Das Anschreiben, auch Bewerbungsschreiben genannt, verwandelte sich in einen Werbebrief oder es wurden Motivationsschreiben gefordert.

Die Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch wurde aufwendiger

Die Anforderungen im Vorstellungsgespräch stiegen. Es gab ein zweites oder sogar drittes Vorstellungsgespräch. Es bürgerte sich ein, im Bewerbungsgespräch, Fragen nach Stärken und Schwächen neben den Fachfragen zu stellen. Der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch wurde ein höherer Stellenwert eingeräumt.

Kündigungen und Entlassungen wurden einfacher

Mitarbeitern und Managern wurde schneller gekündigt. Es gab einen neuen Sprachgebrauch für die Kündigung oder Entlassung. Es hieß jetzt: Mitarbeiter oder Führungskräfte werden frei gestellt.

Kündigungen wurden normaler. Mehr Bewerber hatte Lücken im Lebenslauf oder häufiger neue Arbeitgeber. Die Lebensläufe wurden länger, denn sie mussten jetzt aussagekräftig sein. Berufskarrieren mit 30 Jahren Zugehörigkeit zum Unternehmen wurden seltener. Seit 2000 gab es mehr befristete Arbeitsverträge.

Es wurde von Führungskräften gesagt: „Ich suche eine neue berufliche Herausforderung oder ich befinde mich in einer Phase der beruflichen Neuorientierung, Umorientierung."

Jobsuche im Internet und neue Online-Stellenmärkte und entstanden

Dazu kam das Internet mit seinen neuen Möglichkeiten der Jobsuche über Online Jobbörsen und Stellenmärkte. Es war nun leichter und schwer zugleich, sich zu bewerben. Alles ging schneller. Die Jobsuche wurde durch den rapiden Zuwachs an Online-Stellenbörsen unübersichtlicher.

Neu: kostenlose Bewerbungstipps, Bewerbungsratgeber im Web

Früher musste man sich ein Fachbuch über Bewerbung kaufen. Jetzt gab es erste kostenlose Bewerbungstipps und Bewerbungsratgeber im Web. Diese widersprachen sich und verwirrten die Arbeitnehmer. Bewerbungen wurden nicht mehr, wie früher nur als Bewerbungsmappe versandt, sondern per E-Mail.

Das Bewerben wurde "eigene Wissenschaft"

Die Bewerbung und das Vorstellungsgespräch wurden für die meisten Stellensuchenden, ähnlich wie das Steuerrecht, zu einer eigenständigen Wissenschaft. Vom einzelnen Bewerber wurde immer mehr gefordert und die Arbeitgeber bei der Kandidatenauswahl immer anspruchsvoller.

Viele Bewerber mit der Bewerbungssituation überfordert

Viele Bewerber waren und sind immer noch mit diesen Entwicklungen auf dem heutigen Arbeitsmarkt überfordert. Aktuell kommt die Entwicklung hin zur Social Media Bewerbung über Portale wie Xing oder LinkedIn hinzu. Daneben laden Bewerber den Lebenslauf und die Arbeitszeugnisse in Bewerbungsportale von Jobbörsen und hoffen von Personalern gefunden zu werden.

Coaching kam immer mehr in Mode

Parallel zu der Aufrüstung bei der Bewerbung, kam aus Amerika der Begriff des Coaching immer mehr in Mode. Im Coaching werden im Unterschied zur klassischen Beratung keine direkten Lösungsvorschläge durch den Coach geliefert. Es wird die Entwicklung eigener Lösungen des Klienten begleitet.

Symbiose von Bewerbung & Coaching zu Bewerbungscoaching

Die beiden Worte Bewerbung und Coaching gingen eine Verbindung ein. Daraus entstanden: Bewerbungscoach und Bewerbungscoaching, also der Berater, der Beratung rund um das Bewerben anbietet. Ein neuer Beruf war geboren.

Tipp: Wenn Sie Hilfe rund um Bewerbung, Vorstellungsgespräch  suchen, sollten Sie bei der Suche nach einem professionellem Bewerbungscoaching, alternativ die Begriffe Bewerbungshilfe, Bewerbungsberatung, Bewerbungstraining, Karriereberatung, Karriere Coaching, Job Coaching, Bewerbertraining oder Bewerber Coaching benutzen. Dann finden Sie sicher den richtigen Coach.

Sicher können wir auch Ihnen mit Karriereberatung oder Bewerbungscoaching helfen, hier geht es zu den Coaching-Angeboten...

Das müssen Bewerber bei der Vorbereitung aufs Vorstellungsgespräch beachten

Tipps, wie Sie sich perfekt auf Fragen und Antworten im Vorstellungsgespräch vorbereiten.

Die Einladung zum Vorstellungsgespräch liegt Ihnen als Kandidat vor. Werden Sie nervös, wenn Sie an Ihr Bewerbungsgespräch denken? Das ist nachvollziehbar. Denn das Einstellungsgespräch ist für viele Bewerber eine große kommunikative Herausforderung.

Da ist eine gute Vorbereitung genau richtig, damit Sie sich im Gespräch sicher fühlen. Doch wie bereiten Sie sich effektiv vor?

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Die Kleidung – das richtige Outfit

Die richtige Kleidung spielt beim Bewerbungsgespräch eine wichtige Rolle. Mit dem Outfit zeigen Sie, dass Sie die Branche kennen und ins Unternehmen passen. Bei einer Studie beim amerikanischen Militär kam heraus, die Offiziersanwärter, die sich dem nächsten Dienstgrad am stärksten anpassten, wurden am schnellsten befördert.

Organisatorisches – Anfahrt

Ganz klar, pünktlich sein ist in Deutschland enorm wichtig. Daher bei den Fahrzeiten einen Puffer planen. Auf einem ordentlichen Notizblock, eigene Fragen formulieren und einen kompletten Satz der Bewerbungsunterlagen mitnehmen.

Der Arbeitgeber und die Gesprächspartner einschätzen

Am Anfang der Vorbereitung sammeln Sie Informationen. Informieren Sie sich über das Unternehmen, das Tätigkeitsfeld und die Gesprächspartner. Durchsuchen Sie die Webseite der Firma, googeln Sie die Namen der Ansprechpartner, suchen Sie diese auf XING oder LinkedIn. Wenn Sie Fotos der Beteiligten finden, überlegen Sie, wie die Gesprächspartner auf Sie wirken. Das gibt Sicherheit.

Die Gesprächsinhalte vorbereiten

Im nächsten Schritt wird das Vorstellungsgespräch inhaltlich vorbereitet. Nehmen Sie sich die Stellenanzeige vor. Welche der Aufgaben haben Sie durchgeführt? Schauen Sie in Ihr Anschreiben. Was haben Sie geschrieben? Was sagt Ihr Lebenslauf über Ihre Berufserfahrung aus? Welche Punkte stimmen mit den Anforderungen aus der Stellenbeschreibung überein? Denken Sie über konkrete Beispiele aus Ihrer Berufspraxis nach. Denn nichts macht ein Bewerbungsgespräch lebendiger als praktische Beispiele. Daran kann jeder Personaler erkennen, was Sie an Know-how mitbringen.

Die Selbstpräsentation des beruflichen Werdegangs

Nachdem die Firma sich präsentiert hat, wird der Personaler Sie auffordern sich vorzustellen? Die Frage kann so lauten: "Erzählen Sie doch etwas über sich! Oder würden Sie sich uns kurz persönlich vorstellen?" Diese Präsentation ist der Dreh- und Angelpunkt des gesamten Bewerbungsgespräches. Sinnvoll ist es, seinen Lebenslauf genau anzusehen. Bei der Selbstpräsentation macht es, bei längerer Berufserfahrung Sinn, inhaltliche Schwerpunkte zu setzen. Das bedeutet: Nur die wichtigsten Stationen nennen. Von Vorteil ist es, Aufgaben aus der Stellenanzeige anzuführen.

Die mentale Einstellung und Körpersignale

Manche Bewerber strahlen unbewusst negative Signale aus - Langeweile, Desinteresse, Angst. Die Auswirkungen auf die Gesprächsteilnehmer sind nicht zu unterschätzen. Nach dem Training eines Bewerbungsgespräches, teilte mir ein Kunde seine Erkenntnis mit. „Was ich über mich denke, denkt der Personaler über mich. Wenn ich von mir ehrlich überzeugt bin, hat das Auswirkungen auf mein Gegenüber.“ Diese Aussage habe ich häufiger von Kunden gehört.

Fragen fürs Vorstellungsgespräch vorbereiten

Das Einstellungsgespräch wird vom Arbeitgeber geführt, um den potentiellen Mitarbeiter fachlich und als Mensch besser einschätzen zu können. Dazu wird er Fragen stellen. Was antworten Sie auf diese Fragen? Die  häufigsten sind:

  1. Erzählen Sie mir etwas über sich.
  2. Warum haben Sie sich bei uns beworben?
  3. Warum möchten Sie wechseln?
  4. Was wissen Sie über unser Unternehmen?
  5. Warum sollen wir Sie einstellen?

Die Kommunikation üben

Das Vorstellungsgespräch wird häufig emotional stark aufgeladen. Der Bewerber macht sich Druck. Diese Stelle muss es sein. Manchmal endet das in einem kurzen Blackout oder einer Sprechblockade. Menschen gewinnen Sicherheit durch Übung. Damit der Druck abgebaut wird, hat es sich bewährt, den Ablauf und das Vorstellungsgespräch zu üben.

Positiv ist es, sich gute Formulierungen auszudenken und auszusprechen. So lernen Sie die eigene Kommunikation kennen. Am besten ist die Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch durch ein Rollenspiel mit einer Videoaufnahme bei einem professionellen Bewerbungstrainer. Sie erhalten Feedback über Ihre Körperhaltung und Gesprächsführung. Sie nehmen wahr, wie Sie wirken.

Sicher können wir auch Ihnen mit Training oder Bewerbungscoaching helfen, hier geht es zu den Coaching-Angeboten...

Lebenslauf schreiben: Karrierekiller oder Karrierekick?

Der Lebenslauf ist das wichtigste Dokument in der Bewerbung. Das haben mir viele Personaler in Gesprächen bestätigt. Wie ist ein Lebenslauf aufgebaut?

Aufbau

Im Kopf des Lebenslaufes befinden sich alle persönlichen Angaben wie Vorname, Nachname, Geburtstag und Ort, Familienstand und Staatsangehörigkeit. Empfehlung: Die Kontaktdaten wie Adresse, Telefon oder E-Mail in einen eigenen Briefkopf einarbeiten.

Der tabellarische Lebenslauf ist übersichtlich und klar strukturiert.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Das bedeutet, die Schulzeit, Zeiten von Ausbildung, Studium, Fortbildung und Berufstätigkeit in Form einer Tabelle auflisten. Dadurch zeichnet sich ein berufliches Profil vom Bewerber ab. Das ermöglichst es, einem Personaler schnell eine Einschätzung der Erfahrungen und Qualifikationen.

Bedeutsam: Den Lebenslauf gliedern

Eine übliche Form der Gliederung durch Überschriften ist folgende:

  1. Persönliche Angaben
  2. Berufserfahrung
  3. Fortbildungen
  4. Praktika
  5. Auslandserfahrung
  6. Nebentätigkeiten
  7. Studium
  8. Ausbildung
  9. Schule
  10. Qualifikationen: Sprachen und IT-Kenntnisse...

Wenn bestimmte Rubriken nicht zutreffen, lassen Sie diese weg. Standard ist es, die Daten auf der linken Seite des tabellarischen Lebenslaufes aufzuführen.

Die Daten führen Sie von der neuesten Position bis zu ältesten auf. Die Berufstätigkeit wird so beschreiben: Zuerst die aktuelle Berufsbezeichnung, dann der Firmenname und zuletzt der Ort.

Ein Beispiel:

Berufserfahrung

09/2008 - heute           Projektingenieur, Phantom GmbH, Köln
02/2002 - 08/2008       Ingenieur für Werkstofftechnik, TOP-Dienstleistung GmbH, Köln

Lebenslauf schreiben: Das Wichtigste zuerst

Personaler müssen teilweise hunderte von Bewerbungen sichten und auswählen. Sie nehmen sich maximal 1-2 Minuten für die Vorauswahl Zeit. Wer nicht positiv auffällt, hat verloren. Das bedeutet für Sie: Das Wesentliche im Lebenslauf muss sofort ins Auge springen. Doch, was sind die wesentlichen Informationen?

Wesentliche Informationen für den Personaler

Einen ersten Hinweis erhalten wir durch den Blick in die Stellenanzeige. Meistens sind die Stellenangebote gegliedert. Die wichtigsten Absätze, um dem Lebenslauf mehr Kontur zu verleihen, sind Aufgaben und Profil. Darin werden die Erwartungen des Unternehmens an den zukünftigen Mitarbeiter formuliert.

Tätigkeitsmerkmale im beruflichen Werdegang

Sie unterstützen Ihre Berufsprofil neben den Angaben zur Berufsbezeichnung mit Ihren Aufgabenschwerpunkten. Es ist ratsam, die Berufsbezeichnung aus der Anzeige zu nehmen. Das schafft eine Verbindung zum Personaler und seinen „Suchbegriffen“

Welche Informationen sind für den Personaler relevant?

Zuerst schauen Sie in die letzten Zeugnisse. Das ist eine gute Vorgehensweise, um relevanten Daten zu erfassen. Im nächsten Schritt, sehen Sie sich die Aufgabenbeschreibung der Stellenanzeige genauer an. Jetzt werden die gesammelten Tätigkeitsmerkmale den passenden Berufsstationen im Lebenslauf zugeordnet. Der Personaler kann sich schnell ein gutes Bild über Ihren beruflichen Werdegang machen kann.

Hier ein Beispiel:

09/2008 - heute Projektingenieur, Phantom GmbH, Köln

  • Projektplanung zur Festlegung der Arbeitsabläufe auf Basis von Kundenspezifikationen
  • Erstellung von Projektkalkulationen und Prüfung der Kundenspezifikation in der Angebotsphase

02/2002 - 08/2008 Ingenieur für Werkstofftechnik, TOP-Dienstleistung GmbH, Köln

  • Ansprechpartner für spezielle Prozesse der Oberflächentechnik
  • Lösung werkstofftechnischer Probleme und Beratung der Kunden in allen Fragen der Werkstofftechnik mit Schwerpunkt auf Kunststoffe

Weniger ist mehr: Vier Seiten Fortbildungen sind zuviel. Ebenso 10 Tätigkeitsmerkmale. Alles, was von Ihren Kernkompetenzen ablenkt, hat nichts im Lebenslauf zu suchen.

Nicht vergessen: Ein professionelles Design, perfektes Layout und ein gutes Fotos sind selbstverständlich. Wenn Sie meine Tipps anwenden, achten Sie darauf, den Lebenslauf an das jeweiligen Zielunternehmen anzupassen. Und nun viel Erfolg!

Sicher können wir auch Ihnen mit Karriereberatung oder Bewerbungscoaching helfen, hier geht es zu den Coaching-Angeboten...

Berufliche Neuorientierung - der Karriereschritt ins Unbekannte?

Der erste Schritt zur beruflichen Veränderung und Neuorientierung

Sie denken ernsthaft über eine berufliche Neuorientierung nach. Sie möchten einen Schritt weiter auf der Karriereleiter kommen? Da sind Sie nicht alleine. Etwa ein Fünftel der Arbeitnehmer sind unzufrieden mit ihrem Arbeitgeber. Aber die Art und Weise der beruflichen Veränderung hängt stark von der Person und deren Charakterstruktur ab.

Es gibt immer zwei Pole: das Sicherheitsbedürfnis einerseits - die Lust am Abenteuer andererseits. Das Sicherheitsbedürfnis und die Abenteuerlust sind bei jedem Menschen unterschiedlich stark ausgeprägt. So geht jeder die Neuorientierung anders an.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Einer strebt spontan den vermeintlichen Traumjob an. Ein anderer informiert sich über Chancen und Risiken und überlegt in welchem Umfeld er arbeiten will. Die Motivation sich beruflich zu verändern, sollte den Menschen eher zu einer Tätigkeit hin ziehen, als nur vom aktuellen Job weg treiben. In der Regel gibt es zwei große Motivatoren: Entweder ist der Leidensdruck im alten Beruf sehr hoch oder die Leidenschaft für den neuen Job sehr groß.

Beantworten Sie zur Klärung folgende Fragen:

  • Wie lange sind Sie schon unzufrieden?
  • Haben die Gründe mit dem Chef, den Kollegen oder den Aufgaben zu tun?
  • Welche Perspektiven haben Sie im aktuellen Unternehmen?
  • Was reizt Sie an einer neuen Aufgabe?
  • Welche Erfahrungen bringen Sie dafür mit?

Statistisch gesehen, ist Grund Nummer eins für einen Jobwechsel die Perspektivlosigkeit oder eine Kündigung durch den Arbeitgeber. Wenn Sie das Gefühl haben, auf der Stelle zu treten und Sie keinerlei Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen sehen, macht ein Jobwechsel Sinn.

Radikale berufliche Veränderungen, wie aus den Medien bekannt, also vom Banker zum Ökobauern, vom Zahnarzt zum Tauchlehrer oder von der Designerin zur Kapitänin sind eher selten. Die großen Umschwünge benötigen einiges an Vorlaufzeit, finanziellen Reserven, Lernbereitschaft, Durchhaltevermögen und neue Ausbildungen.

Aber es gibt auch kleinere berufliche Veränderungen. Der gleiche Job bei reduzierter Arbeitszeit oder in einer anderen Firma, einem anderen Team, in einer anderen Stadt. Auch das sind nicht zu unterschätzende neue beruflichen Herausforderungen.

Im Mittelpunkt der beruflichen Umorientierung stehen immer die Fragen: "Was will ich?", "Was kann ich?" "Was bin ich bereit zu riskieren?" "Was bin ich bereit zu investieren?" "Worauf kann ich verzichten?" Darauf gilt es eine individuelle Antwort zu finden. Denn viele wollen hoch hinaus, sind aber nicht bereit, Zeit, Geld und Kraft zu investieren.

Natürlich kann die berufliche Veränderung auch Angst machen. Gegen Ängste vor dem Unbekannten ist mentales Training oder Hypnose ein probates Mittel.

Man kann sich den Prozess der Umorientierung so vorstellen, wie wenn man einen Fluss überqueren möchte und noch nicht weis wie. Da überlegt man auch, welche Möglichkeiten gibt es einen Fluss zu überqueren. Welche Risiken sind damit verbunden und welche Möglichkeiten stehen mir persönlich zur Verfügung. Doch je konkreter die Umsetzungsstrategie wird, desto klarer wird auch der Weg zur anderen Seite.

Wenn eine größere Veränderung ansteht, gibt es Hilfe von Außen.Dann bietet es sich schon an, einen Karriereberater zu Rate zu ziehen. Der Karrierecoach begleitet Sie beim Prozess der Jobsuche und Veränderung. In der Regel gibt es eine Analyse Ihrer Stärken, Ihrer Erfolge, Ihrer Ziele und Ihrer Zielunternehmen. Es wird ein Berufsprofil erstellt und der Lebenslauf wird auf entscheidungsrelevante Informationen zusammengefasst.

Fragen zur Entscheidung, ob eine Umorientierung ansteht:

  • Was können Sie am besten?
  • Was macht Ihnen am meisten Spaß?
  • Welche Aufgaben passen zu Ihnen?
  • Was wollen Sie verdienen?
  • Wie sollte die Umgebung des Arbeitsplatzes sein?
  • Was ist das zentrale treibende Motiv bei der Arbeit?
  • Welche Themen interessieren Sie am meisten?
  • Mit welchen Menschen möchten Sie zu tun haben?
  • Was sind Sie bereit zu investieren?
  • Was müssen Sie noch lernen?
  • Welche Komfortzonen müssen Sie verlassen?

Nach der Beantwortung dieser Fragen werden Sie klarer sehen. Am besten Sie investieren bei der beruflichen Neuorientierung in eine professionelle Karriereberatung und Karriere Coaching zur Prozessbegleitung.

Sicher können wir auch Ihnen mit Karriere Coaching oder Bewerbungscoaching helfen, hier geht es zu den Coaching-Angeboten...

Karriere machen - Chef werden!

Vom Mitarbeiter zum Chef

Endlich geschafft und doch enttäuscht! So geht es manchem Mitarbeiter, der seine erste Führungsposition antritt. Sie sind seit kurzem Führungskraft eines Teams und haben gemerkt, dass sich der Umgang mit ehemaligen Kollegen verändert hat. Die sind jetzt ihre Mitarbeiter und haben bestimmte Erwartungen an Sie als Chef.

Aber auch das Unternehmen hält vielfältige Anforderungen bereit: Sie als neue Führungskraft sind für eine gute Atmosphäre am Arbeitsplatz verantwortlich.

[In der Blog-Übersicht wird hier ein Weiterlesen-Link angezeigt]

Auch für die Ergebnisse Ihrer Mitarbeiter sind Sie zuständig. Das bedeutet, schnell mit dem Team klar kommen, sonst sind Probleme nur noch eine Frage der Zeit.

Führungskraft werden – der nächste Karriereschritt?

Die Vorstellung, später einmal in Chef zu werden, haben oft ehrgeizige Mitarbeiter. Natürlich ist die Tätigkeit als Chef mit hohen Anforderungen verbunden. Doch die Aussicht auf Verantwortung, Verdienst und Ansehen überdeckt das.

Vergessen wird oft die Führung der Mitarbeiter. Denn meistens werden Mitarbeiter zur Führungskraft, weil Sie fachlich gute und verlässliche Arbeit geleistet haben und nicht weil Sie gut Menschen führen können.

Neue Rolle - neue Spielregeln

Es wird unterschätzt, dass die Rolle einer Führungskraft andere Spielregeln beinhaltet als die eines Mitarbeiters. Als neuer Vorgesetzter muss man sich erst in die neue Rolle hineinfinden. Das fällt schwerer, wenn Sie zuvor Teammitglied in der gleichen Firma waren. 

Nun ist ein Rollenwechsel gefragt. Sie gehören nicht mehr zum Team. Grenzen Sie sich klar ab. Machen Sie sich bewusst, Sie gehören jetzt zur Führungsriege. Der vertrauliche Plausch mit alten Kollegen entfällt. Manche junge Führungskräfte sehen sich damit konfrontiert ältere erfahrene Kollegen führen zu müssen. Auch das kann eine schwierige Herausforderung sein. Anfangs ist das alles nicht immer ganz einfach.

Welche Anforderungen gilt es noch zu bewältigen?

  • Wie nehmen die Mitarbeiter Sie als Führungskraft wahr?
  • Mit welchen Erwartungen werden Sie konfrontiert?
  • Wie schaffen Sie Akzeptanz bei den Mitarbeiter für sich als Führungskraft?
  • Wie delegieren und kontrollieren Sie richtig?
  • Welchen Führungstil pflegen sie?

Das alles sind Fragen, auf die Sie Antworten finden müssen. Es ist sinnvoll, sich auf diese anspruchsvolle Führungsaufgabe vorzubereiten.

Berufliche Fortbildungen oder Business Coaching sind unerlässlich, um Sie als Mitarbeiter auf Ihre neue Rolle und die damit verbundenen Anforderungen fit zu machen.

Ganz wichtig: Sie müssen die Führungsrolle und die Verantwortung annehmen - Ihre Mitarbeiter kennen, akzeptieren und motivieren.

Freue mich, wenn der Blog gefällt und Sie ihn teilen - danke!