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Burnout Ursachen, Symptome: Wie ein Burnout entsteht und warum es Ihnen die Lebensfreude raubt

Burnout: Ursachen und Symptome Bild von rawpixel auf Pixabay

Jeder fünfte Berufstätige in Deutschland erlebt in seinem Berufsleben einen Burnout oder zumindest Phasen, die dem Burnout sehr ähnlich sind.

Burnout: Symptome, Entwicklungen, Hintergründe

Doch was ist eigentlich Burnout? Ein Burnout ist die totale körperliche und emotionale Erschöpfung aufgrund beruflicher und privater Überforderung.

Die Symptome von Burnout sind bei jedem Menschen ganz unterschiedlich. Doch oft zeigen sich die Auswirkungen von Burnout in Aussagen wie diesen: Mir wird meine tägliche Arbeit einfach zu viel. Ich leide seit einiger Zeit unter Schlafstörungen. Ich mache mir viele Sorgen und entwickele Ängste.

Ich fühle mich oft angespannt und bin gereizt. Ich bin tagsüber häufiger müde und erschöpft. Mir fällt es immer schwerer, mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Ich nehme Medikamente, um die körperlichen Störungen zu beheben. Ich fühle mich im Beruf zunehmend isoliert und alleine gelassen.

Die Leidenschaft für den Job zu brennen

In der ersten Stufe eines Burnout investiert der Betroffene meist sehr viel Kraft in seine beruflichen Verpflichtungen. Dieses Engagement führt häufig zu überhöhten Erwartungen an sich selbst. Eigene Grenzen werden ignoriert, eigene Bedürfnisse zurückgestellt.

Der Schuss geht nach hinten los: Engagement kippt ins Gegenteil

Das übertriebene Engagement kippt irgendwann. Die Betroffenen hoffen, dass ihnen für den hohen Einsatz etwas zurückgegeben wird. Doch das passiert häufig nicht. Das erzeugt große Frustrationen und die Einsatzbereitschaft im Job sinkt.

Erste Anzeichen: steigende Abneigung gegen die Arbeit

Die ehemals befriedigende berufliche Tätigkeit wird zunehmend negativer gesehen und bewertet. Betroffene funktionieren nur noch automatisch. Der Beruf macht keinen Spaß mehr. Ein starker Widerwille gegen die beruflichen Tätigkeiten entsteht. Er führt dazu, dass nur noch auf Sparflamme gearbeitet wird.

Entspannung und Abschalten gehen nicht mehr

Ein eindeutiges Merkmal von Burnout ist, wenn Berufstätige nicht mehr abschalten können. Sie können sich nicht mehr richtig entspannen, sind weniger belastbar, fühlen sich gestresst und müssen noch mehr Arbeitseifer an den Tag legen, um Ihre alltäglichen Aufgaben zu meistern.

Burnout erzeugt starke emotionale Reaktionen

Der Burnout erzeugt bei dem Menschen starke emotionale Reaktionen: Einerseits Aggressionen und Gefühle wie Zorn, Wut sowie Verhalten wie Launenhaftigkeit, Reizbarkeit, Schuldzuweisung nach außen Intoleranz und andererseits Depressionen mit Gefühlen der Ohnmacht, Hilflosigkeit, Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Gefühl innerer Leere sowie Angstzustände.

Mitgefühl und Empathie verschwinden

Die Fähigkeit zum Mitgefühl und zu Empathie mit anderen Menschen nimmt ab. Im persönlichen Umgang breitet sich emotionale Kälte aus. Die sinkende Motivation und die starken emotionalen Belastungen schlagen sich nach einiger Zeit auch in einer schlechteren Leistung nieder.

Die Endphase

Nichts bereitet mehr Freude und alles wird gleichgültig. Sie fühlen sich nur noch ausgebrannt. Gleichzeitig erleben Sie ein stetiges Gefühlschaos. Eine enorme Erschöpfung macht sich breit. Es besteht ein hohes Schlafbedürfnis, doch die inneren Batterien bleiben leer.

Der Burnout-Test: Sind Sie vom Burnout betroffen?

Vorbeugen kann helfen. Falls Sie merken, dass Sie auf einen Burnout zusteuern, ist es vielleicht noch nicht zu spät. Die Karrierebibel bietet einen Burnout-Test zum Downloaden.

Danach haben Sie einen ersten Anhaltspunkt, ob es sich bei Ihnen um einen Burnout handelt. Im nächsten Schritt können Sie herausfinden, welche Entspannungsverfahren zur Stressbewältigung sowie ärztliche und therapeutische Maßnahmen Sie anwenden können. Hypnose zur Entspannung und zum Stressabbau kann eine flankierende Maßnahme sein.